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TRAVELBOOK Award 2026

Namibias Mole Beach gehört zu den außergewöhnlichsten Stadtstränden der Welt

Der Stadtstrand von Swakopmund in Namibia
Der Stadtstrand von Swakopmund in Namibia zählt zu den außergewöhnlichsten weltweit und stand im Rennen um einen TRAVELBOOK Award Foto: Getty Images/ Matthias Graben
Anna Wengel
Freie Autorin

24. September 2026, 17:22 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Der TRAVELBOOK Award ging am 22. September 2026 in eine neue Runde. Mit dabei: eine Auszeichnung für den außergewöhnlichsten Stadtstrand der Welt. Auf der Liste der neuen Trendreiseziele für Strandfreunde standen der English Bay Beach in Kanada, der Haeundae Beach in Südkorea, der Mole Beach in Namibia, der Praia de Matosinhos in Portugal sowie der Playa de San Lorenzo in Spanien. Den einzigen afrikanischen Stadtstrand in dieser Liste stellen wir Ihnen hier vor.

Der Mole Beach in Namibia

Der Mole Beach ist der Stadtstrand der namibischen Küstenstadt Swakopmund. Er ist rund 689 Meter lang, gesäumt von einer Strandpromenade und teils wilhelminischer Architektur – und eine traumhafte Kulisse für Fotografen. Denn der ganzjährig auftauchende Seenebel verleiht dem Strand eine stimmungsvolle Atmosphäre. Der teils malerisch anmutende Küstennebel entsteht durch das Zusammenspiel aus durch den Benguelastrom arktisch gekühltem Wasser und heißer Namib-Wüste.

Seenebel am Stadtstrand von Swakopmund in Namibia
Seenebel am Stadtstrand von Swakopmund in Namibia Foto: Getty Images

Am Ende des öffentlichen Stadtstrands thront ein historischer Leuchtturm und die namensgebende Swakopmund Mole ragt in den tiefblauen Atlantik. Die Mole ist ein Überbleibsel der deutschen Kolonialzeit, ursprünglich gedacht, um den Hafen Swakopmunds aufzuwerten. Geplant war ein Anlegeplatz für Frachtschiffe. Das Unterfangen scheiterte jedoch an eben jenem Benguelastrom, der Sand aus der südlichen Wüste vor die Hafeneinfahrt transportierte, sodass diese innerhalb weniger Jahre blockiert war, wie Reiseführer Lonely Planet schreibt. Wenige Jahre später sei sogar der ganze Hafen verschwunden. Dank des Sands gibt es heute südlich der Mole den Palm Beach.

Der Mole Beach von Swakopmund
Der Mole Beach von Swakopmund (rechts im Bild: die Mole) Foto: Getty Images/ Elizabeth Beard

Der Benguelastrom ist auch der Grund, dass der Mole Beach selbst kein Badestrand ist. Stattdessen empfiehlt sich Swakopmunds Stadtstrand vor allem für Paare, die gern in besonderer Kulisse spazieren gehen. Das Baden ist in der Regel verboten, ist das Wasser mit einer Temperatur von durchschnittlich rund 16 Grad Celsius nicht nur sehr kalt, die Strömungen sind zudem äußerst gefährlich.

Der Palm Beach in Swakopmund
Der Palm Beach in Swakopmund Foto: Getty Images/ Elizabeth Beard

Was kann man am Mole Beach erleben?

Spazierengehen ist vielleicht die Nummer-eins-Tätigkeit am Mole Beach, auf seiner Strandpromenade und seinem Pier. Hier geht es so entspannt zu, dass man sich dort im langsamen Laufen und Umherschauen verlieren kann. Auch Hunde dürfen die Strandbesucher begleiten, müssen aber in der Nähe anderer Menschen angeleint werden. Für eine kleine oder große Stärkung gibt es in der Nähe verschiedene Cafés, Restaurants und andere Einrichtungen.

Neben Spaziergängern und Fotografen kommen auch Angler an den Stadtstrand von Swakopmund. Das Angeln ist hier in ausgewiesenen Bereichen erlaubt.

Unweit des Strands befindet sich zudem das Swakopmund Museum. Geschichtsinteressierte erfahren dort mehr über die Zeit der deutschen Kolonialisierung sowie zur Naturgeschichte des Landes. Ebenfalls sehenswert ist der Jetty Walk, eine alte Holzbrücke, die vom Palm Beach aus hunderte Meter weit ins Meer reicht.

Der Jetty Walk von Swakopmund, Namibia
Der Jetty Walk von Swakopmund Foto: Getty Images/ Deon Heydenrych
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Anreise

Der Strand liegt am Rand der Stadt Swakopmund und ist von dieser aus fußläufig oder in wenigen Minuten mit dem Auto zu erreichen. Parkmöglichkeiten gibt es in der Nähe.

Lage des Mole Beach in Namibia:

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Methodik zum TRAVELBOOK Award

Auch in diesem Jahr sagen wir es wieder: Alle nominierten Regionen, Länder und Co. des TRAVELBOOK Awards sind bereits Gewinner. Auch dann, wenn es nicht zum Gesamtsieg gereicht hat. Das gilt auch für Namibias Mole Beach. Denn: Jedes Reiseziel hat es im Vorhinein bereits auf die Shortlist geschafft, wurde also aus einer großen Anzahl von Anwärtern in einer Kategorie ausgewählt.

Die TRAVELBOOK-Redaktion hat die Community auf Facebook und Instagram um Hilfe gebeten sowie Experten aus der Reisebranche zurate gezogen, um die Shortlist zu erstellen. Erstmalig haben in diesem Jahr nicht nur die Leser von TRAVELBOOK, sondern auch die Leser von BILD mit abgestimmt. Insgesamt wurden mehr als 150.000 Stimmen abgegeben, um die Trendreiseziele 2027 küren zu können.

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