Diese Bilder beweisen, warum Orcas nie eingesperrt sein sollten
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TRAVELBOOK Redaktion
16. September 2016, 10:52 Uhr |
Lesezeit: 2 Minuten
Es sind einzigartige Aufnahmen, die dem Tierfotografen Jack Preston vor der Küste Neuseelands gelungen sind. Mit einer Drohne filmte er Schwertwale, die auf der Suche nach Nahrung ganz sanft durchs Wasser glitten.
Die Aufnahmen, die Jack Preston am vergangenen Wochenende vor der Küste von Mercury Islands machte, sind so wunderschön und einzigartig, dass man sie sich stundenlang angucken könnte: Ganz friedlich schwimmen dort zwei Orcas durchs klare Meerwasser, ihre Bewegungen sind fast synchron.
Preston war auf einem Tauchausflug mit Freunden, als die Tiere „wie aus dem Nichts auftauchten“, schreibt er auf seiner Facebook-Seite. Also folgte er den Walen, die gerade auf der Jagd nach Stechrochen waren, mit einer Drohne.
Im Interview mit der Tageszeitung „The New Zealand Herald“ sagte Preston, dass es „eine wirklich einmalige Chance im Leben“ war, den Walen so nah zu kommen. Als Tierfotograf weiß er, wie viel Geduld und Glück es braucht, den richtigen Moment abzupassen. Es wundert also nicht, dass Preston über diese Aufnahmen sagt, es seien die atemberaubendsten Szenen, die er je auf Video festgehalten hat.
Wale gehören ins Meer
Bilder wie diese beweisen einmal mehr, dass Wale und andere Meeressäuger wie Delfine nicht in Gefangenschaft leben dürfen. Dass sie nicht zur Belustigung von Menschen geschaffen worden sind, und deshalb auch nicht in viel zu kleinen Becken eingesperrt sein sollten. Sondern ganz im Gegenteil in freier Wildbahn leben müssen, wo sie viele Kilometer täglich zurücklegen können, jagen gehen, aus dem Wasser springen.
(Traurige) Berühmtheit erlangten die schwarz-weißen Schwertwale, die auch Killerwale genannt werden, in den 1990er-Jahren durch den Kinofilm „Free Willy“. Der in Gefangenschaft lebende Wal, der Willy „spielte“, hieß in Wirklichkeit Keiko und wurde Jahre später in die Freiheit entlassen. Doch das war sein Todesurteil, er war an das Leben in der Natur nicht mehr gewöhnt und starb nur kurze Zeit später.
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