Einreise, Maßnahmen vor Ort, ...

Risikogebiet! Infos zur Corona-Lage in Kroatien für Urlauber

Zagreb Kroatien Coronavirus
Auch in der Haupstadt Zagreb ist wegen des Coronavirus kaum jemand auf der Straße
Foto: Getty Images

Kroatien ist ein beliebtes Reiseziel für Urlauber aus Deutschland. Doch auch für den Balkanstaat gilt aktuell wegen der hohen Corona-Infektionszahlen eine Reisewarnung. Wie ist die Lage vor Ort? Was gilt bei der Einreise? Und welche Maßnahmen müssen Urlauber erwarten? TRAVELBOOK berichtet.

Aufgrund der immer noch hohen Corona-Infektionszahlen zählt Kroatien für Deutschland weiterhin als Risikogebiet. Die Inzidenz liegt derzeit laut Auswärtigem Amt bei „weit über 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage“. Zuletzt gab es knapp 580 Neuinfektionen innerhalb eines Tages, die Zahl der bisher insgesamt mit dem Coronavirus Infizierten stieg auf 216.848, insgesamt starben bislang 4266 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus (Stand: 08.01.).

Einreise nach Kroatien

Die Einreise nach Kroatien ist für EU-Bürger aktuell mit Einschränkungen gestattet. Bei der Einreise werden Reisende registriert und es besteht die Pflicht, einen negativen PCR-Test vorzulegen, der bei Einreise nicht älter als 48 Stunden sein darf. Alternativ kann auch bei der Einreise für ca. 100 Euro Gebühr ein PCR-Test durchgeführt werden, auf das Ergebnis muss dann in „häuslicher Quarantäne“ gewartet werden, so das Auswärtige Amt.

Die Durchreise durch Kroatien ist für EU-Bürger erlaubt, solange die Einreise in den Zielstaat gesichert ist.

Die aktuellen Corona-Regelungen für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Aktuelle Corona-Maßnahmen in Kroatien

Seit dem 23. Dezember gilt ein Reiseverbot zwischen den Gespanschaften des Landes, das zunächst bis 8. Januar gilt. Die touristische Infrastruktur ist stark eingeschränkt. Öffentliche Verkehrsmittel stehen ebenfalls nur eingeschränkt zur Verfügung, das gilt v. A. für Linienflüge, den internationalen Bus- und Zugverkehr sowie den Fährverkehr zu den kroatischen Inseln. Auf den Inseln ist außerdem zu beachten, dass bei steigenden Infektionszahlen die Bücken- und Fährverbindungen so stark eingeschränkt werden, dass ein Verlassen bzw. Betreten der Inseln nicht möglich ist.

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Es gilt eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Krankenhäusern sowie im Freien überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. Für die Nichtbeachtung der Maskenpflicht drohen Bußgelder.

In öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften ist eine reduzierte Anzahl von Personen zugelassen. Cafés und Restaurants sind geschlossen. Ausgenommen sind Lieferservices und Hotelrestaurants.