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Top-Reiseziel

Die besten Reisetipps für Seoul

Changgyeonggung-Palast in Seoul
Der Changgyeonggung ist einer von fünf Palästen in Seoul, die während der Zeit der Joseon-Dynastie gebaut wurden und ist eher einfach und übersichtlich gestaltet. Dahinter: die Skyline von Seoul.Foto: Getty Images

Für wen Seoul lediglich die Hauptstadt eines geteilten Landes ist, in dem Handys und andere elektronische Geräte hergestellt werden, Hunde gegessen und Karaoke gesungen wird – der möge sich bitte sofort ins Flugzeug setzen und vom Gegenteil überzeugen.

In Seoul trifft Tradition auf Moderne: Die Metropole ist weltweit führendes technologisches Zentrum – derweil die Sehenswürdigkeiten eine Jahrtausende alte Geschichte erzählen. Daneben pulsiert das Nachtleben, hat sich eine spannende Kunstszene etabliert.

Mein Tipp

Zunächst ehrfürchtig durch die antiken Tempel und prachtvollen Paläste spazieren und danach von der Spitze des N Seoul Towers den wunderschönen Ausblick im Namsan-Park genießen. Das Regenbogenwasserspiel bei der Banpo-Brücke ist eine einzigartige architektonische und skulpturale Besonderheit von Seoul. Ein Must, das es nicht auszulassen gilt. Den Tag in einer Karaoke-Bar ausklingen lassen und bei all der Schönheit Seouls nicht vergessen, reichlich Bibimbap, Kimchi, Bulgogi und Makgoelli (koreanischer Reislikör) zu probieren.

Wussten Sie, dass…

… dass es hier buddhistische Tempel gibt, die selbst Wolkenkratzer überragen?

… dass hinsichtlich der Kriminalität Seoul als einer der sichersten Städte der Welt gilt?

… dass man in Korea kaum ein „Nein“ zu hören bekommt? Jemandem eine Bitte auszuschlagen oder ihm nicht weiterzuhelfen, gilt als unhöflich.

… dass koreanische Sonnencreme Bleichmittel enthält, da es dort ein Schönheitsideal ist, weiß zu sein?

… dass die Einwohner der Stadt Séoulite genannt werden?

… dass die Stadt nur 87 Meter über dem Meeresspiegel liegt?

Bloss nicht…

… nur Zuhörer sein beim Karaoke. Die Landessitte sagt, wer sich einer Einladung zum selber Singen entzieht, verliert mehr Ansehen als der, der nur krächzen kann.

… sich beim Essen schnäuzen. Durch die meist sehr scharfe koreanische Küche beginnt die Nase schnell zu laufen. Es empfiehlt sich, die Nase in der Toilette zu schnäuzen. „Hochziehen“ wird hingegen nicht als anstößig oder unhöflich empfunden.

… ein Geschenk mir nur einer Hand entgegennehmen. Das gilt als unsittlich.

… jemanden mit erhobenem Zeigefinder heranwinken. Leider ist dies eine in Deutschland durchaus gängige Unsitte – in Korea ist es schlicht eine Beleidigung!

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Sprachführer

Deutsch: Koreanisch
Hallo/Guten Tag: An-nyeong-ha-se-yo!
Auf Wiedersehen: Tto man-na-yo
Ja/Nein: Ye/A-ni-yo
Bitte/Danke: Cheon-ma-ne-yo/Gamsahamnida
Ich heiße…: Jeo-neun…ra-go ham-ni-da
Hilfe!: Do-wa-ju-se-yo!
Ich spreche kein Koreanisch: Jeoneum hangugeorul hal jul moreumnida
Die Rechnung, bitte: Gye-san-hae ju-se-yo
Was kostet…?: … …eol-ma-im-ni-kka?
Prost!: Geon-bae!
Entschuldigung: Sil-lye-ham-ni-da
Eins/Zwei/Drei: Il (Ha-na)/I (Dul)/Sam (Set)

Feiertage

Neujahrstag: 1. Januar
Tag der Unabhängigkeitsbewegung: 1. März
Baumpflanztag: 5. April
Kindertag: 5. Mai
Erinnerungstag: 6. Juni
Unabhängigkeitstag: 15. August
Tag des offenen Himmelstores/ Gründungstag der Nation: 3. Oktober
Weihnachten: 25. Dezember

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