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Wellington – Tipps, was man in Neuseelands Hauptstadt sehen und erleben kann

Von „Kleinstadtcoco“

Tipps für einen Trip in Neuseelands Hauptstadt Wellington

Blick auf Wellington, die Hauptstadt von Neuseeland
Blick auf Wellington, die Hauptstadt von NeuseelandFoto: Getty Images

Aktive Vulkane, Thermalquellen in verrücktesten Farben, eisblaue Gletscher, die spannende Kultur der Ureinwohner Neuseelands und extreme Outdoor-Aktivitäten: Das alles gibt es in Neuseeland! Wer eine Reise plant, kommt auch an der Hauptstadt Neuseelands, Wellington, nicht vorbei. Was es dort zu entdecken gibt und was man vor einer Reise wissen sollte: TRAVELBOOK hat Tipps.

Coco („Kleinstadtcoco“) hat TRAVELBOOK erzählt, was sie auf ihrem Neuseeland-Roadtrip alles erlebt hat. Auf ihrer Reise mit dem Camper über Nord- und Südinsel kam sie, natürlich, auch in die Hauptstadt Neuseelands, nach Wellington. Obwohl die Stadt, wie ganz Neuseeland, eher teurer ist, hat sie die Metropole begeistert. Ihre Tipps für einen Trip nach Wellington.

Tipps und Inspirationen aus diesem Artikel gibt es in der folgenden Podcast-Folge von „In 5 Minuten um die Welt“ auch zum Hören.

Was sollte man in Wellington auf jeden Fall sehen?

„Also zunächst einmal die Innenstadt. In der kompakten Innenstadt von Wellington gibt es viel zu sehen und zu unternehmen – es heißt, dass Wellington pro Kopf mehr Bars und Restaurants hat als New York! Wir haben uns gerne in der Cuba Street treiben lassen, das ist eine angesagte und bunte Straße für Fußgänger, in der es besonders viele coole Bars, Shops und Cafés gibt. Eine tolle Nachmittagsbeschäftigung: am Hafen entlanglaufen und die Verbindung zur Matiu/Somes Island nehmen, die eingeschlossen vom Land liegt, und dort eine kleine Wanderung um die Insel machen.

Ansonsten ist es Wellington Cable Car auf jeden Fall ein „Muss“! Die historische Seilbahn fährt von der Innenstadt hoch zum Wellington Botanic Garde, wo man einen richtig schönen Panoramablick über die Stadt und den Hafen hat – und übrigens auch einen richtig schönen Sonnenuntergang genießen kann, wenn man die letzte Fahrt runternimmt. Oben befindet sich ein überschaubares aber sehr interessantes Cable Car Museum, das keinen Eintritt kostet und in dem früher genutzte Kabinen ausgestellt werden und der Original-Raum ist, in dem noch bis 1978 die Wickelmaschine für das Cable Car im Einsatz war.“

Das Wellington Cable Car sollte man auf jeden Fall sehen und nutzen!
Das Wellington Cable Car sollte man auf jeden Fall sehen und nutzen!Foto: Getty Images

Wie viel Geld sollte man für eine Woche einplanen?

„Müsste ich die Preise in Neuseeland mit anderen Ländern vergleichen, würde ich spontan an Deutschland oder Österreich denken. Zwar sind manche Dinge in Neuseeland günstiger, aber andere wiederum deutlich teurer, etwa Alkohol.“

Wie ist das Wetter in Wellington?

„Grundsätzlich kann das Wetter in Neuseeland wirklich unvorhersehbar sein. Einheimische machen zum Beispiel gerne darüber Witze, dass man vier Jahreszeiten an einem Tag erleben kann. Das kann ich jetzt zwar in dieser Dimension nicht bestätigen – wir hatten auf unserer vierwöchigen Rundreise richtig Glück mit dem Wetter, auch in Wellington. Dennoch empfiehlt es sich, im Vorfeld eine Regenjacke und auch Wollmütze einzupacken, um für jede Witterung gewappnet zu sein.“

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Welche Gegend ist ideal für die Unterkunft?

„Die Innenstadt ist sehr kompakt, deshalb würde ich Wellington Central empfehlen. Wie der Name schon sagt, ist die Gegend zentral, liegt außerdem am Wasser und es ist nah zu allen Aktivitäten der Stadt.“

Wie ist die Anreise nach Wellington?

„Wellington hat einen eigenen Flughafen – man kann die Stadt also direkt anfliegen. Für die Weiterreise kann man zwischen Mietwagen, Carsharing oder öffentlichen Verkehrsmitteln wählen. Wir hatten ja einen Camper, da wir eine Rundreise durch Neuseeland gemacht haben, aber sind vor Ort auch viel gelaufen und haben auch gelegentlich ein Taxi benutzt.“

Welches Essen sollte man in Wellington probieren?

„Die neuseeländische Küche empfand ich als sehr international, deswegen wird bestimmt für jeden was dabei sein – gerade weil es in Wellington sehr viele Restaurants gibt. Abgesehen davon kann ich es sehr empfehlen, wenn man schon in Neuseeland ist, bei einem sogenannten Hāngī teilzunehmen.

Beim traditionellen Hāngī wird das Essen in der Erde zubereitet
Beim traditionellen Hāngī wird das Essen in der Erde zubereitetFoto: Getty Images

Hierbei werden Hühnchen, Fisch oder Wurzelgemüse in Stoffsäcke oder Aluminiumfolien eingewickelt, die dann für einige Stunden über heißen Steinen unter der Erde in Löchern gekocht werden. Das Gericht hat dann später ein ganz rauchiges und erdiges Aroma und ist inspiriert von der Tradition der Ureinwohner Neuseelands, den Māori.“

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