Vom „Lonely Planet“ gewählt

Die 10 besten Traumstrände Europas

Unter den vom „Lonely Planet“ gewählten Top 10 der besten Strände Europas sind einige Überraschungskandidaten. Welche das sind? Bitte weiterklicken!
Unter den vom „Lonely Planet“ gewählten Top 10 der besten Strände Europas sind einige Überraschungskandidaten. Welche das sind? Bitte weiterklicken!
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Glasklares Wasser, weißer Kies und umgeben von grünen Bergen: Der Jaz Beach bei Budva in Montenegro zieht im Sommer zahlreiche Sonnenanbeter und Partygänger an. Vom 15. bis 18. Juli steht der Strand wieder ganz im Zeichen der Musik: Dann findet zum zweiten Mal das Sea Dance Festival statt, das im vergangenen Jahr zum besten mittelgroßen Festival Europas gewählt wurde.
Glasklares Wasser, weißer Kies und umgeben von grünen Bergen: Der Jaz Beach bei Budva in Montenegro zieht im Sommer zahlreiche Sonnenanbeter und Partygänger an. Vom 15. bis 18. Juli steht der Strand wieder ganz im Zeichen der Musik: Dann findet zum zweiten Mal das Sea Dance Festival statt, das im vergangenen Jahr zum besten mittelgroßen Festival Europas gewählt wurde.
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Portugal hat viele schöne Strände. Die weitläufigen Sandstrände beim Fischerstädtchen Peniche sind wegen der optimalen Windbedingungen vor allem bei Surfern beliebt. Es gibt aber auch ruhigere, geschützte Abschnitte, wo das Wasser seichter ist – perfekt für Familien mit Kindern. Und auch Peniche mit seiner schönen Altstadt, in der unter anderem eine im 16. und 17. Jahrhundert erbaute Festung steht, ist einen Besuch wert. Taucher finden laut dem „Lonely Planet“ wunderbare Tauchspots rund um das Naturreservat Berlenga vor der Küste.
Portugal hat viele schöne Strände. Die weitläufigen Sandstrände beim Fischerstädtchen Peniche sind wegen der optimalen Windbedingungen vor allem bei Surfern beliebt. Es gibt aber auch ruhigere, geschützte Abschnitte, wo das Wasser seichter ist – perfekt für Familien mit Kindern. Und auch Peniche mit seiner schönen Altstadt, in der unter anderem eine im 16. und 17. Jahrhundert erbaute Festung steht, ist einen Besuch wert. Taucher finden laut dem „Lonely Planet“ wunderbare Tauchspots rund um das Naturreservat Berlenga vor der Küste.
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Einen perfekten Halbkreis bildet die Bucht von Rondinara, die an der Südostküste von Korsika zwischen Porto Vecchio und Bonifacio liegt und einen der schönsten Sandstrände der Insel hat. Das Wasser leuchtet in allen erdenklichen Blautönen, die Berge dahinter grün, der Sand weiß – paradiesischer kann ein Ort kaum sein. Der „Lonely Planet“ lobt zudem den gut organisierten Campingplatz in der Nähe, die zahlreich vorhandenen Parkplätze sowie das Strandrestaurant, das zwischen Mai und Oktober Essen und Getränke serviert.
Einen perfekten Halbkreis bildet die Bucht von Rondinara, die an der Südostküste von Korsika zwischen Porto Vecchio und Bonifacio liegt und einen der schönsten Sandstrände der Insel hat. Das Wasser leuchtet in allen erdenklichen Blautönen, die Berge dahinter grün, der Sand weiß – paradiesischer kann ein Ort kaum sein. Der „Lonely Planet“ lobt zudem den gut organisierten Campingplatz in der Nähe, die zahlreich vorhandenen Parkplätze sowie das Strandrestaurant, das zwischen Mai und Oktober Essen und Getränke serviert.
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Den winzigen Sandstrand in der Bucht von Goloritzè auf Sardinien muss man erst mal erreichen. Denn es gibt nur zwei Wege dorthin: per Boot oder über einen beschwerlichen Abstieg vom 400 Meter hohen Felsplateau darüber, der über einen alten Eselspfad führt. Wie auch immer man es schafft, die Cala Goloritzè zu erreichen – es lohnt sich! „Es ist kein klassischer Poster-Strand mit seidenweichem Sand und von Palmen umsäumt“, schreibt der „Lonely Planet“. Vielmehr liege sein Reiz in der spektakulären Umgebung und dem türkisblauen Wasser.
Den winzigen Sandstrand in der Bucht von Goloritzè auf Sardinien muss man erst mal erreichen. Denn es gibt nur zwei Wege dorthin: per Boot oder über einen beschwerlichen Abstieg vom 400 Meter hohen Felsplateau darüber, der über einen alten Eselspfad führt. Wie auch immer man es schafft, die Cala Goloritzè zu erreichen – es lohnt sich! „Es ist kein klassischer Poster-Strand mit seidenweichem Sand und von Palmen umsäumt“, schreibt der „Lonely Planet“. Vielmehr liege sein Reiz in der spektakulären Umgebung und dem türkisblauen Wasser.
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Kein klassischer Badestrand, aber perfekt für lange Spaziergänge, bei denen man aus dem Staunen über diese majestätische Landschaft nicht mehr rauskommt: So könnte man den schwarzen Lavastrand in Vik auf Island beschreiben. Er liegt am südlichsten und niederschlagsreichsten Punkt der Insel, sodass sich hinter dem schwarzen Sand eine leuchtend grüne Berglandschaft erhebt. Die Felsnadeln im Wasser sind der Legende nach Trolle, die sich in Stein verwandelt haben. Das Dorf Vik ist ein perfekter letzter Stopp auf einem Roundtrip um die Insel auf der Ringstraße. Nicht weit entfernt liegt zudem der Mýrdalsjökull-Gletscher.
Kein klassischer Badestrand, aber perfekt für lange Spaziergänge, bei denen man aus dem Staunen über diese majestätische Landschaft nicht mehr rauskommt: So könnte man den schwarzen Lavastrand in Vik auf Island beschreiben. Er liegt am südlichsten und niederschlagsreichsten Punkt der Insel, sodass sich hinter dem schwarzen Sand eine leuchtend grüne Berglandschaft erhebt. Die Felsnadeln im Wasser sind der Legende nach Trolle, die sich in Stein verwandelt haben. Das Dorf Vik ist ein perfekter letzter Stopp auf einem Roundtrip um die Insel auf der Ringstraße. Nicht weit entfernt liegt zudem der Mýrdalsjökull-Gletscher.
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Der Bantham Beach in Südengland ist bei Surfern für seine verlässlichen Wellen beliebt, bei Familien wegen der Kombination aus Sand, Dünen und Naturpools, die sich bei Ebbe zwischen den Felsen bilden, und Wanderer, die auf Englands längstem Fernwanderweg – dem South West Coast Path – unterwegs sind, legen hier gerne einen Zwischenstopp ein.
Der Bantham Beach in Südengland ist bei Surfern für seine verlässlichen Wellen beliebt, bei Familien wegen der Kombination aus Sand, Dünen und Naturpools, die sich bei Ebbe zwischen den Felsen bilden, und Wanderer, die auf Englands längstem Fernwanderweg – dem South West Coast Path – unterwegs sind, legen hier gerne einen Zwischenstopp ein.
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Zum Schwimmen ist das kalte und strömungsreiche Meer an der Sandwood Bay eher nichts – es sei denn, man gehört zu den ganz Hartgesottenen. Aber, so schreibt der „Lonely Planet“, Strände sind schließlich nicht immer nur zum Sonnen und Baden da. „Sie sind der dramatische Punkt, an dem Land und Wasser aufeinandertreffen, und die Sandwood Bay an der äußersten Nordwestspitze Schottlands ist ein hervorragendes Beispiel dafür“. Und tatsächlich: Der Anblick des kilometerlangen Sandstrandes, der vom markanten Sandsteinfelsen Am Buachaille überragt und von Dünen flankiert wird, ist atemberaubend. Noch dazu ranken sich um den Strand zahlreiche Legenden, die sich um Meerjungfrauen, Geister und versunkene Schiffswracks drehen. Wem es am Meer zu salzig ist, findet hinter großen Dünen den großen Süßwassersee Sandwood Loch, der voller Forellen ist.
Zum Schwimmen ist das kalte und strömungsreiche Meer an der Sandwood Bay eher nichts – es sei denn, man gehört zu den ganz Hartgesottenen. Aber, so schreibt der „Lonely Planet“, Strände sind schließlich nicht immer nur zum Sonnen und Baden da. „Sie sind der dramatische Punkt, an dem Land und Wasser aufeinandertreffen, und die Sandwood Bay an der äußersten Nordwestspitze Schottlands ist ein hervorragendes Beispiel dafür“. Und tatsächlich: Der Anblick des kilometerlangen Sandstrandes, der vom markanten Sandsteinfelsen Am Buachaille überragt und von Dünen flankiert wird, ist atemberaubend. Noch dazu ranken sich um den Strand zahlreiche Legenden, die sich um Meerjungfrauen, Geister und versunkene Schiffswracks drehen. Wem es am Meer zu salzig ist, findet hinter großen Dünen den großen Süßwassersee Sandwood Loch, der voller Forellen ist.
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Eine geschützte Bucht, feiner Sand, türkisblaues Meer und dramatische, von Pinien bewachsene Felsen: Das Foto von der Cala Macarella auf der Baleareninsel Menorca spricht eigentlich schon für sich. Besonders schön ist es am Morgen, wenn man den Strand fast für sich alleine hat, und in den Abendstunden, wenn die Sonne im pinkfarben leuchtenden Meer versinkt. Der „Loneley Planet“ empfiehlt zudem einen Spaziergang über die Klippen zur kleineren und ruhigeren Cala Macarelleta.
Eine geschützte Bucht, feiner Sand, türkisblaues Meer und dramatische, von Pinien bewachsene Felsen: Das Foto von der Cala Macarella auf der Baleareninsel Menorca spricht eigentlich schon für sich. Besonders schön ist es am Morgen, wenn man den Strand fast für sich alleine hat, und in den Abendstunden, wenn die Sonne im pinkfarben leuchtenden Meer versinkt. Der „Loneley Planet“ empfiehlt zudem einen Spaziergang über die Klippen zur kleineren und ruhigeren Cala Macarelleta.
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Andipaxos ist die winzige Nachbarinsel von Paxos nahe Korfu und hat eine Länge von lediglich drei Kilometern. Nur etwa 40 Menschen leben dauerhaft auf Andipaxos, und Besucher finden hier wahres Aussteiger-Feeling – sowie einige besonders schöne Strände. Einer davon ist der Voutoumi Beach, der es im „Lonely Planet“-Ranking der besten Strände Europas auf Platz 9 geschafft hat. Der Reiseführer lobt die Abgeschiedenheit der ruhigen Bucht mit ihrem weißen Sandstrand und empfiehlt eine Taverna, die oberhalb der Bucht liegt und über eine Treppe erreicht werden kann.
Andipaxos ist die winzige Nachbarinsel von Paxos nahe Korfu und hat eine Länge von lediglich drei Kilometern. Nur etwa 40 Menschen leben dauerhaft auf Andipaxos, und Besucher finden hier wahres Aussteiger-Feeling – sowie einige besonders schöne Strände. Einer davon ist der Voutoumi Beach, der es im „Lonely Planet“-Ranking der besten Strände Europas auf Platz 9 geschafft hat. Der Reiseführer lobt die Abgeschiedenheit der ruhigen Bucht mit ihrem weißen Sandstrand und empfiehlt eine Taverna, die oberhalb der Bucht liegt und über eine Treppe erreicht werden kann.
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Das Baltikum ist längst kein Geheimtipp mehr – wohl aber einige seiner Strände. Die Kurische Nehrung, ein etwa 100 Kilometer langer und schmaler Landstreifen, den sich Litauen und Russland teilen, verfügt über einen endlosen Sandstrand und eine Naturlandschaft, in der seltene Vögel zu Hause sind. Bei Nida befindet sich die zweithöchste Düne Europas. Im Jahr 2000 hat die Unesco die Kurische Nehrung zum Weltkulturerbe erklärt. 
Das Baltikum ist längst kein Geheimtipp mehr – wohl aber einige seiner Strände. Die Kurische Nehrung, ein etwa 100 Kilometer langer und schmaler Landstreifen, den sich Litauen und Russland teilen, verfügt über einen endlosen Sandstrand und eine Naturlandschaft, in der seltene Vögel zu Hause sind. Bei Nida befindet sich die zweithöchste Düne Europas. Im Jahr 2000 hat die Unesco die Kurische Nehrung zum Weltkulturerbe erklärt. 
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Der Kult-Reiseführer „Lonely Planet“ hat die besten Strände in Europa gekürt – mit einigen Überraschungen. In den Top 10 finden sich nicht nur welche im Süden, sondern auch unbekannte Perlen in nördlicheren Gefilden. Und: Platz 1 unter den Traumstränden ist ein echter Geheimtipp!


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Wenn es darum geht, die schönsten Traumstrände Europas zu bestimmen, landen meistens spanische, italienische oder griechische Küsten-Hotspots an der Spitze, die selten Unbekannte sind. Nicht allein schön, sondern auch aus anderen Gründen besonders empfehlenswert sind die Strände, die der „Lonely Planet“ zu den besten des Kontinents erkoren hat.

Warum Montenegro unbedingt eine Reise wert ist

Einer der Gründe für diese Top-Platzierung ist die Nähe des Strandes zum hübschen Küstenstädtchen Budva, einer der ältesten Orte an der Adria. Gegründet wurde Budva vor mehr als 2500 Jahren, war nach griechischer und römischer Herrschaft lange Zeit Teil der Republik Venedig und gehörte schließlich bis zum Ersten Weltkrieg zu Österreich. Als ein schweres Erdbeben die Stadt im Jahr 1979 fast vollständig zerstörte, wurde sie originalgetreu wieder aufgebaut, was den heutigen guten Zustand ihrer Gebäude erklärt.

„Mini-Dubrovnik“ nennt der „Lonely Planet“ das kleine Städtchen Budva an der montenegrinischen Adria-Küste

„Mini-Dubrovnik“ nennt der „Lonely Planet“ das kleine Städtchen Budva an der montenegrinischen Adria-Küste. Foto: Getty Images

Am schönsten Strand Europas ist immer etwas los

Der Strand selbst ist weitläufig und liegt in einer lang gezogenen, geschützten Bucht. Der „Lonely Planet“ schreibt in seiner Bewertung über den Jaz Beach: „Wenn Sie nach Ruhe suchen, sollte er nicht Ihre erste Wahl sein – wenn Sie aber Ihren Badeurlaub gerne mit ein wenig Abenteuer, kulturellen Highlights und viel Party bereichern, ist der breite und sandige Jaz Beach an Montenegros Adriaküste der perfekte Ort für Sie.“ Diesen Sommer wird in Jaz zum zweiten Mal das „Sea Dance Festival“ stattfinden, das bei den European Festival Awards 2014 zum besten Festival mittlerer Größe in Europa gewählt wurde. Headliner dieses Jahr: The Prodigy und Róisín Murphy.

Auch die restlichen Strände in den Top 10 sind alles andere als Mainstream. Zwar findet sich auch je ein Strand aus Griechenland, Spanien, Italien und Portugal in der Liste, doch auch diese sind der breiten Masse eher unbekannt. Ein weiterer Überraschungskandidat im Ranking ist der tiefschwarze Lavastrand in Vik an der Südküste von Island. Mit seinen  schwarzen Felsnadeln, die aus dem Wasser ragen, wirkt dieser Ort geradezu mystisch. Der schwarze Strand ist auch in der Netflix-Serie „Sense8“ zu sehen.

Insgesamt stehen drei dieser Felsnadeln vor der Küste von Vik. Laut einer Legende wollten Trolle ein Schiff an Land bringen und wurden dabei versteinert

Insgesamt stehen drei dieser Felsnadeln vor der Küste von Vik. Laut einer Legende wollten Trolle ein Schiff an Land bringen und wurden dabei versteinert. Foto: Getty Images

Die gesamte Top 10 der besten Traumstrände Europas sehen Sie oben in unserer Fotogalerie!

 

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