29. Juli 2025, 12:07 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Im Urlaub von aufdringlichen Kellnern fast schon genötigt werden, in ihr Restaurant zu kommen? In einer Gemeinde am Gardasee hat das jetzt ein Ende – denn dort droht aufdringlichen Kellnern jetzt eine Strafe in Höhe von bis zu 500 Euro.
Keine aufdringlichen Kellner, keine Flyer
In der Gemeinde Torri del Benaco am Ostufer des Gardasees in Italien gibt es jetzt eine neue Gemeindeverordnung. Die verbietet es Servicemitarbeitern von Bars und Restaurants, Touristen auf der Straße aufdringlich in den Laden zu locken. Außerdem dürfen vor den Lokalen auch nicht mehr wahllos Flyer verteilt werden.
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Beschwerden haben sich gehäuft
Halten sich die Betriebe nicht an diese neuen Regelungen, droht ihnen eine Geldstrafe von 25 bis 500 Euro – und zwar pro Vorfall. Dass aufdringliche Kellner im Urlaub durchaus nervig sein können, wird wohl jeder schon einmal erlebt haben. In der Gemeinde hat es laut Bürgermeister Stefano Nicotra aber offenbar wiederholt Beschwerden über unangemessenes Verhalten gegeben. Demnach soll in einem Fall ein Kellner Passanten sogar am Arm gepackt und an freien Tische platziert haben. Die Konsequenz ist nun eine Strafe für Kellner, die in der Gemeinde am Gardasee aufdringlich um Touristen buhlen.
Der „gute Ton“ soll wiederhergestellt werden
Gäste sollen frei entscheiden können, wo sie einkehren, erklärt Bürgermeister Nicotra „Südtirol News“. Auch Vizebürgermeister Marco Salaorni betont, dass mithilfe der neuen Verordnung der gute Ton im Ort wiederhergestellt werden soll. Wenn der gesunde Menschenverstand fehle, müsse man eben Regeln schaffen, so Salaorni.
Laut „Südtirol News“ sehe die Gemeinde die Verordnung als eine Art präventive Maßnahme, um das Ortsbild und die Atmosphäre für Gäste zu bewahren.