28. November 2025, 10:37 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Glühwein, Bratwurst, gebrannte Mandeln – auf klassischen Weihnachtsmärkten kann ein gemütlicher Bummel schnell teuer werden. Fünf Euro für einen Punsch, zehn Euro für Flammkuchen: Die Preise steigen von Jahr zu Jahr. Doch es geht auch anders: Ein Konzept verspricht unbegrenzten Genuss zum Festpreis. TRAVELBOOK verrät, in welchen Städten es bereits All-inclusive-Weihnachtsmärkte gibt.
All-inclusive-Weihnachtsmärkte setzen auf ein simples Prinzip: Ein Ticket – alles drin. Wer einmal zahlt, kann schlemmen ohne Limit und sich lange Schlangen oder den Griff zum Portemonnaie sparen. Bisher gibt es dieses außergewöhnliche Angebot nur in zwei Städten – eine davon feiert in diesem Jahr sogar erst Premiere.
Berlin: Weihnachten an der Spree
„Weihnachten an der Spree“ gilt als erster All-inclusive-Weihnachtsmarkt Deutschlands. Seit 2020 lockt das Konzept am Spreespeicher direkt an der Oberbaumbrücke in Friedrichshain. Die Lage ist spektakulär: Besucher genießen den Blick auf die beleuchtete Brücke und das winterliche Spreeufer.
Das Angebot ist üppig: Neben Klassikern wie Bratwurst, Nackensteaks und Käsespätzle gibt es auch Besonderheiten wie den „Pulled Christmas Pork Burger“ oder finnischen Flammlachs mit Meerrettich-Dillsauce. Süße Leckereien wie Crêpes, Waffeln, Quarkbällchen und gebrannte Mandeln sind ebenfalls inklusive. Bei den Getränken stehen Glühwein, Punsch, Bier, Wein, Sekt und alkoholfreie Alternativen unbegrenzt zur Verfügung. Longdrinks und Shots kosten extra.
Für Unterhaltung sorgen Eisstockschießen, Baumstammnageln und gemütliche Feuerstellen. Das Konzept entstand während der Corona-Pandemie im Jahr 2020. Aufgrund der begrenzten Gästeanzahl entstehen weder lange Schlangen noch Gedränge. Der Markt ist so beliebt, dass Tickets oft schon Wochen im Voraus ausverkauft sind – eine Online-Reservierung ist daher zwingend erforderlich.
- Öffnungszeiten 2025:
- 17. November – 30. Dezember
- täglich 17–22 Uhr
- geschlossen: 24.–26. Dezember
- Preise variieren nach Wochentag:
Erwachsene: ab 29,90 Euro (2 Stunden) bis zu 47,90 Euro (5 Stunden); beheizte VIP-Zelte ab 67 Euro
Jugendliche (bis 16 Jahre): Ermäßigung
Kinder (bis 6 Jahre): kostenlos
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Wien: Die Neuheit im Prater
Der „All You Can Eat & Drink Weihnachtsmarkt“ ist Wiens erste Antwort auf das Berliner Erfolgskonzept. Erstmalig in diesem Jahr verwandelt sich „Der Garten Wien“ in der Prater Hauptallee daher in ein wahres Winterwunderland. Die Premiere fand erst vor wenigen Tagen statt.
Das kulinarische Angebot kombiniert nicht nur österreichische Küche, sondern auch moderne Street-Food-Kreativität. Auf der Speisekarte stehen daher Linsensuppe, Käsespätzle, Kartoffelpuffer, Mini-Germknödel, Kaiserschmarren sowie verschiedene vegane Spezialitäten. Außerdem sind auch hier Glühwein, Punsch und andere Getränke uneingeschränkt inklusive.
Das Ambiente soll einerseits traditionelle Weihnachtsmarktstimmung vermitteln, andererseits aber auch ein modernes Festival-Feeling schaffen. Somit sorgen neben der Kulinarik unter anderem Feuerstellen, Live-Musik, DJs, Spiele und Foto-Spots für festliche Stimmung unter funkelnden Lichterketten. Zusätzlich gehören Aktivitäten wie Baumstammnageln sowie ein riesiges Jenga-Spiel zum Programm.
- Öffnungszeiten 2025:
- 20. November – 21. Dezember
- täglich 15:30–23 Uhr (je zweieinhalbstündige Slots buchbar)
- Preise variieren nach Wochentag:
Erwachsene: 39,90 Euro (Donnerstag), 45,90 Euro (Freitag–Sonntag)
Studenten: 34,90 Euro (mit Ausweis)
Jugendliche (13–15 Jahre): 24,90 Euro
Kinder: 19,90 Euro (alkoholfrei) - Besonderheit: Gruppenticket: 119,70 Euro (ab 4 Personen: ein Ticket gratis)