Neuschwanstein nur auf Platz 13

Das beliebteste Schloss der Welt ist...

Natürlich ist auch ein deutsches Schloss unter den Top 20. Nur: auf welcher Position landete Neuschwanstein?
Natürlich ist auch ein deutsches Schloss unter den Top 20. Nur: auf welcher Position landete Neuschwanstein?
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Dogenpalast/Venedig,   Neun Jahrhunderte lang war der Dogenpalast Zentrum und Symbol venezianischer Macht. Hier residierten die 120 Dogen von Venedig und gingen ihren Staatsgeschäften nach. Heute kann man in dem gotischen Bau nicht nur die prächtigen Säle und Salons besichtigen, sondern anhand der großformatigen Gemälde auch die Geschichte der einstigen Seemacht von ihrem Aufstieg bis zu ihrem Untergang abschreiten. Um den Dogenpalast am Markusplatz kommt natürlich kein Venedig-Tourist herum – auch wenn ihn viele nur von ihrem Stuhl aus betrachten und den Blick auf das berühmte Gebäude später mit der Rechnung für den Kaffee begleichen.
Dogenpalast/Venedig, Neun Jahrhunderte lang war der Dogenpalast Zentrum und Symbol venezianischer Macht. Hier residierten die 120 Dogen von Venedig und gingen ihren Staatsgeschäften nach. Heute kann man in dem gotischen Bau nicht nur die prächtigen Säle und Salons besichtigen, sondern anhand der großformatigen Gemälde auch die Geschichte der einstigen Seemacht von ihrem Aufstieg bis zu ihrem Untergang abschreiten. Um den Dogenpalast am Markusplatz kommt natürlich kein Venedig-Tourist herum – auch wenn ihn viele nur von ihrem Stuhl aus betrachten und den Blick auf das berühmte Gebäude später mit der Rechnung für den Kaffee begleichen.
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Schloss Windsor/Windsor,  Es ist das größte und älteste durchgängig bewohnte Schloss der Welt und – neben dem Buckingham Palace und dem Holyrood Palace – eine der offiziellen Hauptresidenzen des britischen Monarchen: Schloss Windsor in der Grafstadt Berkshire, auch „englisches Versailles“ genannt. Die Könige Englands verbrachten hier gern ihre Wochenenden, Königin Elizabeth II. hat das offenbar nicht gereicht. An ihrem 80. Geburtstag verlegte sie ihren ständigen Wohnsitz nach Windsor Castle und hält sich seitdem nur noch drei Tage pro Woche im Londoner Buckingham Palace auf – wenn die Arbeit es erfordert. Ob die Königin im Schloss ist, erkennt man an der königlichen Wappenstandarte auf dem Round Tower. Ist sie nicht da, weht dort der Union Jack.
Schloss Windsor/Windsor, Es ist das größte und älteste durchgängig bewohnte Schloss der Welt und – neben dem Buckingham Palace und dem Holyrood Palace – eine der offiziellen Hauptresidenzen des britischen Monarchen: Schloss Windsor in der Grafstadt Berkshire, auch „englisches Versailles“ genannt. Die Könige Englands verbrachten hier gern ihre Wochenenden, Königin Elizabeth II. hat das offenbar nicht gereicht. An ihrem 80. Geburtstag verlegte sie ihren ständigen Wohnsitz nach Windsor Castle und hält sich seitdem nur noch drei Tage pro Woche im Londoner Buckingham Palace auf – wenn die Arbeit es erfordert. Ob die Königin im Schloss ist, erkennt man an der königlichen Wappenstandarte auf dem Round Tower. Ist sie nicht da, weht dort der Union Jack.
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Katharinenpalast/Puschkin,  Er gilt als schönster Barockpalast in ganz Europa: der Katharinenpalast in der Stadt Puschkin, 25 Kilometer von Sankt Petersburg entfernt. 300 Meter misst die Fassade, die vorwiegend in den Farben Blau und Weiß gehalten ist und damit die russische Flagge widerspiegelt. Der Palast wurde zur Zeit Katharina I., genauer: im Jahr 1717, gebaut und später im Stil des russischen Barock umgebaut und vergrößert.
Katharinenpalast/Puschkin, Er gilt als schönster Barockpalast in ganz Europa: der Katharinenpalast in der Stadt Puschkin, 25 Kilometer von Sankt Petersburg entfernt. 300 Meter misst die Fassade, die vorwiegend in den Farben Blau und Weiß gehalten ist und damit die russische Flagge widerspiegelt. Der Palast wurde zur Zeit Katharina I., genauer: im Jahr 1717, gebaut und später im Stil des russischen Barock umgebaut und vergrößert.
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Edinburgh Castle/Edinburgh,  Die Burg thront über der Stadt Edinburgh auf dem Castle Rock und bestimmt deren Skyline. Der größte Teil des heute sichtbaren Schlosses stammt aus dem 15. und 16. Jahrhundert, der älteste Teil – St. Margaret's Chapel – bereits aus dem 12. Jahrhundert. Seit 1996 beherbergt es den sagenumwobenen . Dabei handelt es sich nicht, wie Liebhaber der englischen Tea Time vielleicht vermuten würden, um ein versteinertes Brötchen ( heißen hier die kleinen, warmen Gebäckteilchen, die man traditionell mit einer buttrigen Sahne namens  und Marmelade genießt), sondern jenen, legendären Stein, auf dem seit dem Mittelalter zunächst die schottischen, später die englischen Könige gekrönt wurden.
Edinburgh Castle/Edinburgh, Die Burg thront über der Stadt Edinburgh auf dem Castle Rock und bestimmt deren Skyline. Der größte Teil des heute sichtbaren Schlosses stammt aus dem 15. und 16. Jahrhundert, der älteste Teil – St. Margaret's Chapel – bereits aus dem 12. Jahrhundert. Seit 1996 beherbergt es den sagenumwobenen . Dabei handelt es sich nicht, wie Liebhaber der englischen Tea Time vielleicht vermuten würden, um ein versteinertes Brötchen ( heißen hier die kleinen, warmen Gebäckteilchen, die man traditionell mit einer buttrigen Sahne namens und Marmelade genießt), sondern jenen, legendären Stein, auf dem seit dem Mittelalter zunächst die schottischen, später die englischen Könige gekrönt wurden.
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Burg Nijo/Kyoto,  Die Burg liegt in Kyoto, der ehemaligen Hauptstadt Japans und wurde im Jahr 1601 als Machtdemonstration von Shogun Tokugawa Leyasu erbaut. Das Einzigartige am Unesco-Weltkulturerbe sind die sogenannten Nachtigall-Böden: Hier ist Absicht, was man in anderen Häusern eher vermeidet, nämlich: dass der Boden beim Betreten quietscht – eine spezielle Konstruktion aus Holzbalken macht es möglich. Nach der Legende wurde der Boden so angelegt, damit sich niemand dort ungehört bewegen kann. Woher der Name kommt? Nachtigall, ick hör dir trapsen...
Burg Nijo/Kyoto, Die Burg liegt in Kyoto, der ehemaligen Hauptstadt Japans und wurde im Jahr 1601 als Machtdemonstration von Shogun Tokugawa Leyasu erbaut. Das Einzigartige am Unesco-Weltkulturerbe sind die sogenannten Nachtigall-Böden: Hier ist Absicht, was man in anderen Häusern eher vermeidet, nämlich: dass der Boden beim Betreten quietscht – eine spezielle Konstruktion aus Holzbalken macht es möglich. Nach der Legende wurde der Boden so angelegt, damit sich niemand dort ungehört bewegen kann. Woher der Name kommt? Nachtigall, ick hör dir trapsen...
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Burg Nagoya /Nagoya,  Zwei Delfine an den Giebeln des Hauptdaches wachen über der Burg in der japanischen Stadt Nagoya, die 1532 von Shiba Yashimune errichtet wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie komplett zerstört – lediglich drei Tore und drei kleine Türme blieben unversehrt –, 1959 wieder teilweise aufgebaut. Seit 2009 ist der Palast wieder eine Baustelle. Besucher sind dennoch willkommen: In der großen Halle können sie seit 2010 die laufenden Rekonstruktionsarbeiten verfolgen, einzelne Bereiche des Palastes sind auch schon fertig. 2018, so der Plan, soll der Palast wieder vollständig sein.
Burg Nagoya /Nagoya, Zwei Delfine an den Giebeln des Hauptdaches wachen über der Burg in der japanischen Stadt Nagoya, die 1532 von Shiba Yashimune errichtet wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie komplett zerstört – lediglich drei Tore und drei kleine Türme blieben unversehrt –, 1959 wieder teilweise aufgebaut. Seit 2009 ist der Palast wieder eine Baustelle. Besucher sind dennoch willkommen: In der großen Halle können sie seit 2010 die laufenden Rekonstruktionsarbeiten verfolgen, einzelne Bereiche des Palastes sind auch schon fertig. 2018, so der Plan, soll der Palast wieder vollständig sein.
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Burg Osaka/Osaka,   Das hat man selten: ein Schloss als Hochhaus. Fünf Stockwerke hat die Osakaburg in der gleichnamigen Stadt in Japan. 1583 wurde sie erbaut und danach mehrmals zerstört, das letzte Mal im Zweiten Weltkrieg. Doch die Bomben trafen da schon gar nicht mehr das Original, sondern den Neubau aus den 1930er-Jahren: Der hohe Steinsockel, auf dem die Burg ruhte, war, wie früher bei japanischen Gebäuden üblich, fast komplett aus Holz gebaut. Bei der Restaurierung wurde die Burg fast komplett aus Beton neu errichtet. Inzwischen gibt es hier, wie für Hochhäuser üblich, sogar einen Aufzug.
Burg Osaka/Osaka, Das hat man selten: ein Schloss als Hochhaus. Fünf Stockwerke hat die Osakaburg in der gleichnamigen Stadt in Japan. 1583 wurde sie erbaut und danach mehrmals zerstört, das letzte Mal im Zweiten Weltkrieg. Doch die Bomben trafen da schon gar nicht mehr das Original, sondern den Neubau aus den 1930er-Jahren: Der hohe Steinsockel, auf dem die Burg ruhte, war, wie früher bei japanischen Gebäuden üblich, fast komplett aus Holz gebaut. Bei der Restaurierung wurde die Burg fast komplett aus Beton neu errichtet. Inzwischen gibt es hier, wie für Hochhäuser üblich, sogar einen Aufzug.
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Schloss Neuschwanstein/Füssen,  Es gilt als der Prototyp des Märchenschlosses und Schuld daran ist nicht nur Walt Disney, der sich von dem Bau zum Logo seines Zeichentrickimperiums inspirieren ließ. Auch Erbauer und Bewohner König Ludwig II., der Neuschwanstein 1869 auf einem zerklüfteten Felsen in der Nähe der Stadt Füssen bauen ließ, bietet Stoff für zahlreiche Geschichten und Träumereien. Kein Wunder also, dass Ludwigs Märchenschloss zu einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Deutschlands zählt. 1,5 Millionen Besucher wandeln jährlich durch dessen Säle.
Schloss Neuschwanstein/Füssen, Es gilt als der Prototyp des Märchenschlosses und Schuld daran ist nicht nur Walt Disney, der sich von dem Bau zum Logo seines Zeichentrickimperiums inspirieren ließ. Auch Erbauer und Bewohner König Ludwig II., der Neuschwanstein 1869 auf einem zerklüfteten Felsen in der Nähe der Stadt Füssen bauen ließ, bietet Stoff für zahlreiche Geschichten und Träumereien. Kein Wunder also, dass Ludwigs Märchenschloss zu einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Deutschlands zählt. 1,5 Millionen Besucher wandeln jährlich durch dessen Säle.
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Burg Kumamoto/Kumamoto,  Sie ist eine der schönsten Burgen Japans und zugleich die drittgrößte, gebaut wurde sie von 1601 bis 1607 in der heutigen Stadt Kumamoto, deren Stadtbild sie prägt. Der Legende nach soll der Herrscher Kato beim Bau der Burg mit den eigenen Händen einen Ginkgo-Baum gepflanzt haben, weshalb sie den Beinamen „Ginnan“, Ginkgo-Burg, erhielt. Der Baum ist heute 400 Jahre alt und trägt Früchte.
Burg Kumamoto/Kumamoto, Sie ist eine der schönsten Burgen Japans und zugleich die drittgrößte, gebaut wurde sie von 1601 bis 1607 in der heutigen Stadt Kumamoto, deren Stadtbild sie prägt. Der Legende nach soll der Herrscher Kato beim Bau der Burg mit den eigenen Händen einen Ginkgo-Baum gepflanzt haben, weshalb sie den Beinamen „Ginnan“, Ginkgo-Burg, erhielt. Der Baum ist heute 400 Jahre alt und trägt Früchte.
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Prager Burg/Prag,  Mitten in der tschechischen Hauptstadt liegt das größte Burgareal der Welt: die Prager Burg. Oder vielmehr thront sie über der Stadt, auf dem Berg Hradschin nämlich, und das seit mehr als 1000 Jahren schon. Lange war die Burg das politische und kulturelle Zentrum nicht nur von Prag, sondern auch der Nation. Außerdem ist sie die Residenz des Präsidenten. Zur der weitläufigen Anlage gehört auch der Veitsdom, der mit seinen zwei Türmen die Burg majestätisch überragt.
Prager Burg/Prag, Mitten in der tschechischen Hauptstadt liegt das größte Burgareal der Welt: die Prager Burg. Oder vielmehr thront sie über der Stadt, auf dem Berg Hradschin nämlich, und das seit mehr als 1000 Jahren schon. Lange war die Burg das politische und kulturelle Zentrum nicht nur von Prag, sondern auch der Nation. Außerdem ist sie die Residenz des Präsidenten. Zur der weitläufigen Anlage gehört auch der Veitsdom, der mit seinen zwei Türmen die Burg majestätisch überragt.
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Der Palast von Shuri/Okinawa,  Der Palast auf der Insel von Okinawa wurde 1237 bis 1248 erbaut und diente im Königreich Ryūkyū sowohl als Sitz der Königsfamilie als auch als Regierungsgebäude und Ort religiöser Zeremonien. Im Zweiten Weltkrieg wurden die meisten Bauwerke niedergebrannt, aber Teile der Anlage – wie das repräsentative Tor und das Hauptgebäude des Schlosses – wurden 1992 restauriert. Offenbar hat es aber dadurch Charme und Glanz eingebüßt: „Eine tolle Anlage – leider nur eine Rekonstruktion“, schreibt etwa ein User auf Tripadvisor.
Der Palast von Shuri/Okinawa, Der Palast auf der Insel von Okinawa wurde 1237 bis 1248 erbaut und diente im Königreich Ryūkyū sowohl als Sitz der Königsfamilie als auch als Regierungsgebäude und Ort religiöser Zeremonien. Im Zweiten Weltkrieg wurden die meisten Bauwerke niedergebrannt, aber Teile der Anlage – wie das repräsentative Tor und das Hauptgebäude des Schlosses – wurden 1992 restauriert. Offenbar hat es aber dadurch Charme und Glanz eingebüßt: „Eine tolle Anlage – leider nur eine Rekonstruktion“, schreibt etwa ein User auf Tripadvisor.
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Palacio de Generalife/Granada (Spanien),  „Ganat al-Arif“ – so der arabische Name der Anlage – bedeutet „Gottesgarten“ und nichts Geringeres wollte man mit der Anlage bezwecken: nämlich das Paradies Gottes nachahmen. Tatsächlich ist die Schönheit atemberaubend. Wenn vielleicht nicht wie im Paradies, doch so fühlt sich der Besucher bei einem Rundgang wie ein Sultan im Garten Eden. Der Palast Generalife aus dem 13. Jahrhundert war die Sommerresidenz der Nasriden-Sultane. 1984 wurde er zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt.
Palacio de Generalife/Granada (Spanien), „Ganat al-Arif“ – so der arabische Name der Anlage – bedeutet „Gottesgarten“ und nichts Geringeres wollte man mit der Anlage bezwecken: nämlich das Paradies Gottes nachahmen. Tatsächlich ist die Schönheit atemberaubend. Wenn vielleicht nicht wie im Paradies, doch so fühlt sich der Besucher bei einem Rundgang wie ein Sultan im Garten Eden. Der Palast Generalife aus dem 13. Jahrhundert war die Sommerresidenz der Nasriden-Sultane. 1984 wurde er zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt.
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Schloss Schönbrunn/Wien,  Schloss Schönbrunn  in Wien wurde Mitte des 18. Jahrhunderts nach dem Vorbild von Versailles unter Maria Theresia aufgebaut und war später Kaiserin Sisis Sommerresidenz. Heute lockt die barocke Anlange mit ihrem märchenhaften Park, dem architektonisch beeindruckenden Palmenhaus und dem ältesten noch bestehenden Tiergarten der Welt. Neuerdings kann man im Schloss übrigens auch einchecken: Die Schloss Schönbrunn Suite wurde im Frühjahr 2014 eröffnet und liegt im Osttrakt des Hauptgebäudes. Zwei Schlafzimmer (natürlich mit Himmelbetten), zwei Bäder, ein Wohnsalon, ein Esszimmer und eine Küche, die im imperialen Stil gehalten sind, bieten Platz für vier Personen. 
Schloss Schönbrunn/Wien, Schloss Schönbrunn in Wien wurde Mitte des 18. Jahrhunderts nach dem Vorbild von Versailles unter Maria Theresia aufgebaut und war später Kaiserin Sisis Sommerresidenz. Heute lockt die barocke Anlange mit ihrem märchenhaften Park, dem architektonisch beeindruckenden Palmenhaus und dem ältesten noch bestehenden Tiergarten der Welt. Neuerdings kann man im Schloss übrigens auch einchecken: Die Schloss Schönbrunn Suite wurde im Frühjahr 2014 eröffnet und liegt im Osttrakt des Hauptgebäudes. Zwei Schlafzimmer (natürlich mit Himmelbetten), zwei Bäder, ein Wohnsalon, ein Esszimmer und eine Küche, die im imperialen Stil gehalten sind, bieten Platz für vier Personen. 
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Tower of London/London,  Her Majesty’s Royal Palace and Fortress the Tower of London, kurz einfach Tower of London genannt, wurde 1078 von Wilhelm dem Eroberer erbaut und diente im Laufe der Jahrhunderte unter anderem als Waffenkammer, königlicher Palast, Gefängnis, Zoo und Hinrichtungsstätte. Heute ist er ein Museum und beherbergt neben der großen Waffen- und Rüstungssammlung die britischen Kronjuwelen. London-Touristen besuchen den Tower bereits seit 600 Jahren, 2011 waren es 2,5 Millionen – was den Tower zur meistbesuchten kostenpflichtigen Attraktion im Königreich machte.
Tower of London/London, Her Majesty’s Royal Palace and Fortress the Tower of London, kurz einfach Tower of London genannt, wurde 1078 von Wilhelm dem Eroberer erbaut und diente im Laufe der Jahrhunderte unter anderem als Waffenkammer, königlicher Palast, Gefängnis, Zoo und Hinrichtungsstätte. Heute ist er ein Museum und beherbergt neben der großen Waffen- und Rüstungssammlung die britischen Kronjuwelen. London-Touristen besuchen den Tower bereits seit 600 Jahren, 2011 waren es 2,5 Millionen – was den Tower zur meistbesuchten kostenpflichtigen Attraktion im Königreich machte.
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Eremitage/Sankt Petersburg,   Die russische Kaiserin Katharina die Große begründete die Eremitage im Jahre 1764 sowohl als Gebäudekomplex wie auch als eigenständige Kunstsammlung. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Eremitage mit dem Winterpalais (Hauptsitz des russischen Zaren bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts) zum größten Museum Russlands und zu einer der wichtigsten Kunstausstellungen der Welt. Inzwischen gibt es die Eremitage übrigens nicht nur in Russland: Im Juni 2009 wurde von Königin Beatrix und dem russischen Präsidenten Medwedew die Zweigstelle in Amsterdam eröffnet.
Eremitage/Sankt Petersburg, Die russische Kaiserin Katharina die Große begründete die Eremitage im Jahre 1764 sowohl als Gebäudekomplex wie auch als eigenständige Kunstsammlung. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Eremitage mit dem Winterpalais (Hauptsitz des russischen Zaren bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts) zum größten Museum Russlands und zu einer der wichtigsten Kunstausstellungen der Welt. Inzwischen gibt es die Eremitage übrigens nicht nur in Russland: Im Juni 2009 wurde von Königin Beatrix und dem russischen Präsidenten Medwedew die Zweigstelle in Amsterdam eröffnet.
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Topkapi Palast/Istanbul,  Der Topkapi Palast in Istanbul war seit Mehmed II. Regierungs- und Wohnsitz der Sultane im Osmanischen Reich –, bis Sultan Abdülmecid I. im Jahre 1856 den neuen Dolmabahçe-Palast am Ufer des Bosporus bezog. Beide Paläste sind heute Museen. Der Topkapi-Palast besteht aus vielen großen und kleinen Gebäuden, die malerisch in einer üppigen Parkanlage liegen und zuweilen einen fantastischen Ausblick bieten: auf das Goldene Horn und den Bosporus. Bis zu 5000 Menschen lebten einst im Palast, er war quasi eine Stadt in der Stadt.
Topkapi Palast/Istanbul, Der Topkapi Palast in Istanbul war seit Mehmed II. Regierungs- und Wohnsitz der Sultane im Osmanischen Reich –, bis Sultan Abdülmecid I. im Jahre 1856 den neuen Dolmabahçe-Palast am Ufer des Bosporus bezog. Beide Paläste sind heute Museen. Der Topkapi-Palast besteht aus vielen großen und kleinen Gebäuden, die malerisch in einer üppigen Parkanlage liegen und zuweilen einen fantastischen Ausblick bieten: auf das Goldene Horn und den Bosporus. Bis zu 5000 Menschen lebten einst im Palast, er war quasi eine Stadt in der Stadt.
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Schloss Versailles/Versailles,  Das Schloss des Sonnenkönigs in der Nähe der gleichnamigen Stadt bei Paris zieht jährlich gut drei Millionen Besucher an, besonders im Sommer und an den Wochenenden bilden sich lange Warteschlangen vor den Kassen. Momentan wird auch noch gebaut: Bis 2017 sollen die Restaurierungsarbeiten, für welche die Regierung unter Jacques Chirac 2003 rund 390 Millionen Euro locker machte, noch andauern. In einem ersten Abschnitt wurde der restaurierte Spiegelsaal im Juni 2007 fertiggestellt und der Öffentlichkeit übergeben – es ist der wohl bekannteste Raum, auf 70 Metern Länge verteilen sich 357 Spiegel, die den Garten optisch in den Raum holen – und zudem auch den Reichtum des Königs reflektieren sollten, denn Spiegel waren damals ein sehr teures Luxusprodukt.
Schloss Versailles/Versailles, Das Schloss des Sonnenkönigs in der Nähe der gleichnamigen Stadt bei Paris zieht jährlich gut drei Millionen Besucher an, besonders im Sommer und an den Wochenenden bilden sich lange Warteschlangen vor den Kassen. Momentan wird auch noch gebaut: Bis 2017 sollen die Restaurierungsarbeiten, für welche die Regierung unter Jacques Chirac 2003 rund 390 Millionen Euro locker machte, noch andauern. In einem ersten Abschnitt wurde der restaurierte Spiegelsaal im Juni 2007 fertiggestellt und der Öffentlichkeit übergeben – es ist der wohl bekannteste Raum, auf 70 Metern Länge verteilen sich 357 Spiegel, die den Garten optisch in den Raum holen – und zudem auch den Reichtum des Königs reflektieren sollten, denn Spiegel waren damals ein sehr teures Luxusprodukt.
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Großer Palast/Bangkok,  1782 wurde mit dem Bau des Königspalastes begonnen, im selben Jahr wurde Bangkok zur Hauptstadt. Bis ins 20. Jahrhundert diente die Anlage als Residenz der Könige von Siam (dem heutigen Thailand). Die Anlage lässt sich in vier Bereiche unterteilen: dem Wat Phra Kalo Tempel, dem zentralen Hof, dem Inneren und dem äußerem Hof. Der Tempel ist das wichtigste Bauwerk des Palastes, hier steht der berühmte Smaragd-Buddha.
Großer Palast/Bangkok, 1782 wurde mit dem Bau des Königspalastes begonnen, im selben Jahr wurde Bangkok zur Hauptstadt. Bis ins 20. Jahrhundert diente die Anlage als Residenz der Könige von Siam (dem heutigen Thailand). Die Anlage lässt sich in vier Bereiche unterteilen: dem Wat Phra Kalo Tempel, dem zentralen Hof, dem Inneren und dem äußerem Hof. Der Tempel ist das wichtigste Bauwerk des Palastes, hier steht der berühmte Smaragd-Buddha.
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Louvre/Paris,  Eines der bedeutendsten Museen in Europa war früher ein französischer Königspalast, nämlich das Stadtschloss von Ludwig IV. – bevor dieser später nach Versailles zog. Heute ist das Louvre das drittgrößte Museum der Welt – nach dem Metropolitan Museum New York und der Eremitage in Sankt Petersburg. Im letzten Jahr war es gar das meistbesuchte Museum der Welt. Hier geht es zum vollständigen Ranking.
Louvre/Paris, Eines der bedeutendsten Museen in Europa war früher ein französischer Königspalast, nämlich das Stadtschloss von Ludwig IV. – bevor dieser später nach Versailles zog. Heute ist das Louvre das drittgrößte Museum der Welt – nach dem Metropolitan Museum New York und der Eremitage in Sankt Petersburg. Im letzten Jahr war es gar das meistbesuchte Museum der Welt. Hier geht es zum vollständigen Ranking.
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Die verbotene Stadt/Peking,  Dem einfachen Volk war der Zutritt zu den Kaiserlichen Parkanlagen verboten, hier hatten nur Adlige und Bedienstete Zugang – weshalb sich der Name „Verbotene Stadt“ im Volksmund etablierte. Heute ist der Zutritt zur Anlage aber nur höchstens denen verboten, die kein Ticket haben, denn der Palast ist inzwischen ein Museum. Sogar Filmteams dürfen die kaiserlichen Hallen betreten.  machte 2010 einen Ausflug in die Verbotene Stadt. Weltweit bekannt wurde das chinesische Schloss aber 1987 durch den monumentalen und mit acht Oscars ausgezeichneten Spielfilm „Der letzte Kaiser“ von Bernardo Bertolucci.
Die verbotene Stadt/Peking, Dem einfachen Volk war der Zutritt zu den Kaiserlichen Parkanlagen verboten, hier hatten nur Adlige und Bedienstete Zugang – weshalb sich der Name „Verbotene Stadt“ im Volksmund etablierte. Heute ist der Zutritt zur Anlage aber nur höchstens denen verboten, die kein Ticket haben, denn der Palast ist inzwischen ein Museum. Sogar Filmteams dürfen die kaiserlichen Hallen betreten. machte 2010 einen Ausflug in die Verbotene Stadt. Weltweit bekannt wurde das chinesische Schloss aber 1987 durch den monumentalen und mit acht Oscars ausgezeichneten Spielfilm „Der letzte Kaiser“ von Bernardo Bertolucci.
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Keine Frage, Königsschlösser und Adelspaläste sind Touristenmagneten. Doch welche ziehen pro Jahr die meisten Besucher an? Neuschwanstein landet im Ranking nur auf Platz 13. TRAVELBOOK zeigt die 20 meistbesuchten Schlösser und erklärt, was sie so besonders macht.

Sie faszinieren uns und ziehen uns in ihren Bann: durch ihre prunkvolle Architektur, die gigantischen Ausmaße, durch ihre oft reichlich verzwickte Entstehungsgeschichte. Viele Schlösser haben zudem eine Besonderheit, wie die Burg Nijo den Nachtigallenboden, der Palacio de Generalife seinen Gottesgarten oder Versailles den Spiegelsaal, der übrigens erst kürzlich, nach der Restauration, in neuem, alten Glanz erstrahlte.

Der Spiegelsaal im Schloss Versailles

Der Spiegelsaal im Schloss Versailles. Foto: getty

Kein Wunder also, dass die Schlösser und Paläste dieser Welt jährlich viele Besucher anziehen – zumal sie praktisch immer Saison haben, man sie also zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter besuchen kann. Mühelos summieren sich die Besucherzahlen: 10 gar 15 Millionen pilgern pro Jahr zu den in diesem Ranking zweit- und erstplatzierten Touri-Magneten. Zum Vergleich: Die Pyramiden sehen 3 Millionen, das Taj Mahal 2,4 Millionen.

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Doch welche sind weltweit die beliebtesten Schlösser? Welche ziehen die meisten Touristen an? Die Zeitschrift Travel+Leisure hat sich die Besucherzahlen mal genauer angesehen und ein Ranking zusammengestellt. So viel vorab: Die Top 10 birgt so manche Überraschung. Hätten Sie zum Beispiel gedacht, dass Japan das Land mit den meisten bestbesuchten Schlössern ist? Oder dass es Neuschwanstein, der Protoyp des Märchenschlosses, gar nicht unter die ersten fünf geschafft hat?

Klicken Sie sich oben durch unsere Bildergalerie – und träumen Sie sich weg: in die märchenhaften Schlösser und Paläste dieser Welt! 

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