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FKK-Ausstellung in Stuttgart

Dieses Museum dürfen Sie nur nackt besuchen

FKK-Museum
Ein etwas anderes Museumserlebnis gibt es im Rahmen der Ausstellung „Frei Schwimmen – Gemeinsam?!“ Foto: Haus der Geschichte Baden-Württemberg/ Daniel Stauch
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Sarah Bachmann
Volontärin

11. August 2025, 16:45 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Interaktive Museen sind keine Seltenheit – doch eine Ausstellung im Stuttgarter Haus der Geschichte geht bald einen Schritt weiter. Für den Besuch der Sonderausstellung „Frei Schwimmen – Gemeinsam?!“ müssen Besucher nämlich ihre Kleidung ablegen. TRAVELBOOK verrät, was hinter dem ungewöhnlichen Konzept steckt.

Ein Nacktbesuch im Museum? Genau das ist im Stuttgarter Haus der Geschichte an zwei Terminen nicht nur möglich, sondern sogar ausdrücklich erwünscht. Die Gäste können dabei nicht nur die Ausstellung erkunden, sondern erleben zusätzlich Kuratorenrundgänge und Performances.

Museum zeigt FKK-Ausstellung

Im Stuttgarter Museum Haus der Geschichte läuft noch bis zum 14. September eine ganz besondere Ausstellung. Im Rahmen der Sonderausstellung „Frei Schwimmen – Gemeinsam?!“ sind die Besucher an zwei Terminen dazu eingeladen, die Hüllen fallen zu lassen. Die ungewöhnliche Kleiderordnung greift damit ein zentrales Thema der Ausstellung auf und entsteht in Zusammenarbeit mit der Initiative „Getnakedgermany e.V.“, die sich für Naturismus und Freikörperkultur einsetzt.

FKK-Ausstellung Stuttgart
Die Ausstellung „Frei Schwimmen – Gemeinsam?!“ läuft noch bis zum 14. September Foto: Daniel Stauch Photography

Schwimmbäder gelten zwar als Orte der Erholung, erzählen aber zugleich viel über gesellschaftliche Normen, Ausgrenzung und Miteinander. Wer ins Wasser durfte, hing lange Zeit von Geschlecht, Herkunft, sozialem Status oder dem äußeren Erscheinungsbild ab. Auch heute wirft das Thema neue Fragen auf, etwa zu Freizügigkeit, Gleichberechtigung oder geschützten Räumen. Und auch historische Objekte wie Burkinis und Geräte zur sogenannten „Körperoptimierung“ können in der Ausstellung besichtigt werden.

Das Konzept ist nicht ganz neu: Auch in Städten wie Marseille, Barcelona oder Hannover gab es in den vergangenen Jahren Ausstellungen, bei denen die Besucher nackt teilnehmen konnten.

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Nackt-Besuch an zwei Terminen

Die Sonderausstellung ist noch bis zum 14. September regulär und bekleidet zugänglich. Am 30. August und am 13. September finden zusätzlich spezielle FKK-Führungen mit Kuratorenrundgang und Performance statt. Beide Termine sind allerdings bereits ausgebucht. Die Besucherinnen und Besucher behalten ihre Schuhe an und bringen idealerweise ein kleines Handtuch mit, wie die Veranstalter empfehlen. Die Kleidung kann dabei in den bereitgestellten Schließfächern sicher verstaut werden.

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