Trotz Schließungen wegen Corona

Diese Museen können Sie jetzt virtuell besuchen

Die Museumsinsel beherbergt einige der beeindruckendsten Kuntsschätze auf deutschem Boden. Noch viele weitere Häuser kann man jetzt mit Google Arts & Culture besuchen.
Die Museumsinsel beherbergt einige der beeindruckendsten Kuntsschätze auf deutschem Boden. Noch viele weitere Häuser kann man jetzt mit Google Arts & Culture besuchen.
Foto: Getty Images

Wegen der Bedrohung durch den Corona-Virus bleiben weltweit vorerst auch zahlreiche Museen geschlossen – doch ein Programm von Google ermöglicht es jetzt, auch zuhause am eigenen Bildschirm viele beeindruckende Touren zu machen.

Sie sind ein Freund von Kunst und Kultur, und leiden aktuell darunter, dass im Zuge der Ausbreitung des Corona-Virus auch Museen zumindest vorübergehend geschlossen wurden? Wie wäre es dann einmal mit einer virtuellen Tour durch einen berühmten Kunst-Tempel – ganz ohne mulmiges Gefühl, und obendrein auch noch kostenlos?

Dank dem Programm Google Arts & Culture ist das jetzt möglich, denn die Seite vereint mehr als 500 Online-Auftritte von Museen und Gallerien auf der ganzen Welt.

Insgesamt listet Google Art & Culture für Deutschland 121 Sammlungen auf, so dass garantiert für jeden Typ von Couchführung etwas Passendes dabei ist. Doch natürlich sind auch viele bedeutende Kunsthäuser im Ausland mit dem Programm zu finden.

Museum für Naturkunde, Berlin

Ein virtueller Rundgang für die ganze Familie: Im Berliner Museum für Naturkunde kann man auch online über zahlreiche der insgesamt über 30 Millionen Exponate aus Zoologie, Paläontologie, Geologie und Mineralogie staunen.

Kleiner Gag: Der Publikumsliebling Tristan, der T-Rex, ist zwar noch bis 2021 in Kopenhagen, bei Ihrer digitalen Tour können Sie ihn aber trotzdem noch erahnen.

Starten Sie Ihren ganz persönlichen Rundgang hier.

Meeresmuseum, Stralsund

Interessante Exponate rund um unsere Meere und Ozeane sowie ihre Bewohner kann man hier ganz entspannt mit ein paar Klicks entdecken. Verschiedene anwählbare Räume sorgen für spannende digitale Einblicke, zudem gibt es auch zahlreiche Tiere in Aquarien zu sehen.

Wermutstropfen: Das Meeresmuseum führt bei normalem Betrieb täglich eine Hai-Fütterung durch, diese gibt es online aber leider nicht zu sehen.

Bauhaus, Dessau

Für Fans der Architektur ist das Bauhaus in Dessau ein Mekka, das man jetzt auch digital erkunden kann. In verschiedenen Szenarien läuft man so zum Beispiel über die Außenbalkone, schaut sich in der weitläufigen Kantine um, steigt die Treppen hinauf oder sieht sich in einem typischen Bauhaus-Haus um.

Bei der Online-Führung wirkt das Ganze vielleicht etwas nüchtern, aber genauso ist ja auch der typische Bauhaus-Stil.

Musée d’Orsay, Paris, Frankreich

Streifen Sie völlig ungestört durch eine der bedeutendsten Kunstsammlungen in ganz Frankreich, die mit Werken von van Gogh, Degas, Pisarro und Gaugin aufwarten kann.

Diese Werke und auch Skulpturen sowie das Museums-Gebäude selbst kann man bei seiner Online-Besichtigung besuchen – wer schon immer mal davon geträumt hat, (nachts) allein im Museum zu sein, bekommt hier einen guten Eindruck.

Eremitage, St. Petersburg, Russland

Mehr als 250 Jahre alt, ist die Eremitage, Russlands wohl bekanntestes Museum, das gleichzeitig auch eines der größten auf der ganzen Welt ist – mehr als drei Millionen Exponate aus unterschiedlichen Epochen und Teilen der Welt gibt es hier zu bestaunen.

Neben insgesamt 17.000 Bildern, unter anderem von Leonardo da Vinci, Picasso und Rubens werden auch 700.000 archäologische Fundstücke ausgestellt, zudem Skulpturen und Münzen. Hier geht’s zum Online-Rundgang.

Thyssen-Bornemisza, Madrid, Spanien

Neben den wesentlich bekannteren Museen Prado und Reina Sofia wirkt das Thyssen-Bornemisza auf den ersten Blick zwar vielleicht klein, jedoch gibt es hier ebenfalls bedeutende Kunstwerke aus dem 13.-20.Jahrhundert zu sehen.

Gelegen im Herzen der Stadt, an Madrids Prachtstraße, dem Paseo del Prado, gibt es hier auch online bestimmt für jeden Kunstliebhaber etwas Schönes zu entdecken – umso beeindruckender ist das Museum, wenn man weiß, dass es eigentlich als Privatsammlung anfing.

The National Gallery, London, England

Zugegeben, dieses Museum hat aktuell noch geöffnet – aber dennoch ist ein virtueller Rundgang dieser Tage wohl leider sehr viel sicherer als ein „echter“.

So können Sie die Kunstwerke einmal ganz in Ruhe genießen, vor denen sich sonst stets Menschenmassen drängen. Ein Highlight sind die Bilder des englischen Malers Turner.

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Rijksmuseum, Amsterdam, Niederlande

Amsterdam ist reich an Sehenswürdigkeiten und eine davon bekommen Sie jetzt ganz ohne Anstehen und Öffnungszeiten – das Rijksmuseum. Die digitale Tour durch das wichtigste Museum unseres Nachbarlandes führt über mehrere Etagen, vorbei an Bildern von Künstlern wie Rembrandt und Vermeer.

Ob Absicht oder nicht, ganz wie im echten Museum darf man auch digital den Bildern nicht zu nahe kommen, sondern betrachtet sie per Mausklick sozusagen immer mit einem respektvollen Abstand.

Staatsmuseum der Kunst, Kopenhagen, Dänemark

Im größten Museum von Dänemark gibt es Werke aus mehr als sieben Jahrhunderten zu sehen, darunter weit über 10.000 Gemälde und Skulpturen. Den Grundstein dafür legte eine Sammlung der dänischen Königsfamilie.

Während auch in der dänischen Hauptstadt die Museen aktuell geschlossen bleiben, klicken Sie sich ganz bequem von der Couch aus durch die Kunstgeschichte des Landes und einige ihrer wichtigsten Vertreter.

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