Gepäckbestimmung

Die Regeln für Handgepäck und Gepäck bei Scoot

Maschine der Airline Scoot
Scoot ist die Billigtochter von Singapore Airlines und bietet ab dem 20. Juni Direktverbindungen auf der Strecke Berlin - Singapur an
Foto: Getty Images

Seit 2011 gibt es die singapurische Airline Scoot, doch obwohl sie im asiatisch-pazifischen Raum schon mehrfach ausgezeichnet wurde, ist sie hierzulande noch relativ unbekannt. Ab Sommer 2018 wird sich das ändern: Dann verbindet Scoot Berlin per Direktflug mit Singapur – und das zu Preisen ab 334 Euro hin und zurück. TRAVELBOOK erklärt, wie die Gepäck- und Handgepäckregeln bei der asiatischen Airline aussehen.

Wie viel Handgepäckstücke sind erlaubt?

Es sind zwei Gegenstände erlaubt: zum einen das übliche Handgepäck und zum anderen eine Handtasche oder einen Laptop. Zusätzlich dazu gibt es in der Economy-Klasse auf Flügen mit B787-Maschinen die Möglichkeit, ein weiteres Handgepäckstück mit maximal sieben Kilogramm gegen Aufpreis dazuzubuchen.

Wie groß und schwer darf das Handgepäck sein?

Die beiden Gepäckstücke dürfen jeweils die Maße von 54 x 38 x 23 Zentimeter nicht überschreiten, wobei die Gesamtlänge höchsten 115 Zentimeter betragen darf. Beim Gewicht gilt: Beide Handgepäckstücke kombiniert dürfen im Economy-Tarif nicht mehr als 10 Kilogramm wiegen. Wer mit dem ScootBiz-Tarif fliegt, darf fünf Kilogramm mehr mitnehmen.

Darf das Handgepäckstück mit in die Kabine?

Ja, sofern es innerhalb der Gewichts- und Größenbeschränkungen liegt. Andernfalls wird es gegen eine Gebühr als aufzugebendes Gepäck behandelt. Nicht auszuschließen ist jedoch, dass die Airline bei zu viel Handgepäck in der Kabine einzelne Passagiere dazu auffordert, ein Gepäckstück aufzugeben.

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Wie viel kostet es, größere Gepäckstücke aufzugeben?

Bei Buchung der Tarife FlyBag oder FlyBagEat ist ein 20 Kilogramm schweres Gepäckstück inbegriffen. Bei ScootBiz sind sogar zwei Gepäckstücke mit insgesamt maximal 30 Kilogramm erlaubt.

Bei den Maßen gilt folgende Beschränkung: Die Summe aus Breite, Höhe und Länge darf nicht mehr als 158 Zentimeter betragen.

Unabhängig davon, mit welchem Ticket man reist, sind gegen Aufpreis bis zu 40 Kilogramm Gepäck zusätzlich möglich, wobei ein einzelnes Gepäckstück nicht mehr als 32 Kilogramm wiegen darf.

Generell variieren die Preise je nach Strecke und Ticketkategorie. Zudem gilt es zu beachten, dass es teurer ist, nach dem Ticketkauf nochmals zusätzliches Gepäck dazuzubuchen. Am Check-in-Schalter fallen diese sogar noch höher aus als bei einer Online-Zubuchung.

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Wie sieht es mit Sondergepäck aus?

Sportequipment, Musikinstrumente (maximal 140 x 40 x 45 cm) und Kinderwagen bzw. Autositze für Kinder werden als normales Gepäckstück berechnet. Die Preise variieren je nach Streckenlänge, Ausgangsort und Ticketart. Für große Musikinstrumente kann auch ein zusätzlicher Sitzplatz gebucht werden.

Welche Preis-Staffelung gibt es?

Scoot gibt die Preise in der Währung des Landes an, aus dem gestartet wird. Da die Fluggesellschaft ab 20. Juni von Berlin aus viermal die Woche Singapur anfliegt, haben wir uns entschlossen, diese Route für Beispiel-Preise zu wählen.

Für den Hinflug von Berlin in den Inselstaat, der bei Scoot als extra-langer Flug (mehr als 11 Stunden Flugzeit) gilt, zahlen Kunden für den FlyBag-Tarif (inkl. 20 kg Aufgabegepäck) 43 Euro extra, für den FlyBagEat-Tarif (inkl. 20 kg Aufgabegepäck sowie Mahlzeit, Getränk und Snack) 78 Euro extra. Wer ein Gepäckstück mit mehr als 20 Kilogramm mitnehmen möchte, zahlt 57 Euro (für 25 kg), 71 Euro (30 kg), 85 Euro (35 kg) oder 99 Euro (40 kg) extra. Sollte man sich erst nach der Flugbuchung für eine der Optionen entscheiden und sie online dazubuchen wollen, kommt noch eine Gebühr von 7 Euro hinzu.

Wer sich erst am Check-in einen Koffer bis 20 Kilogramm bucht, zahlt auf der Berlin-Singapur-Strecke 70 Euro – und damit 27 Euro mehr als der FlyBag-Tarif normalerweise gekostet hätte.

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Für Übergepäck fallen 21 Euro pro Kilogramm an. Ein zusätzliches Gepäckstück bis 23 Kilogramm kostet etwa 77 Euro.

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