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So schützen Sie sich davor!

Flughafen Mallorca warnt Urlauber vor diesen 10 fiesen Betrugsmaschen

Taschendiebe Tricks
Urlauber sollten am Flughafen von Palma de Mallorca besonders Acht auf Taschendiebe gebenFoto: dpa Picture Alliance

In voller Vorfreude auf den bevorstehenden Urlaub, und manchmal auch erschöpft vom Flug, kommen Reisende am Flughafen von Palma de Mallorca an. Sie können es kaum erwarten, endlich den Airport zu verlassen und ihre wohlverdiente Auszeit zu starten – doch dabei können ihnen gewiefte Betrüger ganz leicht einen Strich durch die Rechnung machen.

Böse Absichten statt Urlaubsfeeling am Flughafen? Leider keine Seltenheit, wie der Flughafen Airport Palma de Mallorca mit einer Warnung auf seiner Homepage verdeutlicht. Hier erfahren Sie, welche zehn Methoden das sind und wie Sie sich vor den Langfingern schützen können.

1. Schlangen-Blockierer

Die Abfertigung an der Sicherheitskontrolle kann ewig dauern. Manchmal sind nicht fachgerecht verpackte Flüssigkeiten der Auslöser für die Verzögerungen, es können aber eben auch Taschendiebe sein. Während eine Person Zeit schindet und die Schlange blockiert, klaut der Komplize Wertsachen, die bereits auf dem Band liegen und auf den Scan warten.

So schützen Sie sich: Tragen Sie Ihre Wertsachen so lange wie möglich bei sich. Sollten Handy oder Portemonnaie bereits auf dem Band liegen, verdecken Sie diese mit einer Tasche oder Jacke.

2. Der Ablenker

Ob vor der Sicherheitskontrolle oder nach der Landung: Es gibt immer Momente, in denen der Urlauber mit seinem Gepäck wartet. Genau das macht sich der sogenannte Ablenker zunutze, indem er den Reisenden in ein Gespräch verwickelt und im besten Fall sogar von seinen Koffern weglockt. Dann kann sein Helfer ungeniert in den Rucksack des ahnungslosen Touristen greifen und Wertsachen stehlen.

So schützen Sie sich: Verstauen Sie Wertsachen und Geld in verschiedenen Taschen. Damit Sie im Falle eines Diebstahls trotzdem problemlos weiterreisen können, denken Sie an Kopien von Ausweisdokumenten.

Der Flughafen Barcelona-El Prat
Die Sicherheitskontrolle am Flughafen von BarcelonaFoto: Getty Images

3. Der Gepäckband-Rempler

Wenn der Flieger gelandet ist, warten die Reisenden ungeduldig am Gepäckband auf ihre Koffer. Ein geschickter Taschendieb kann mit einem einfachen Anrempeln problemlos ein Portemonnaie entwenden.

So schützen Sie sich: Portemonnaies und andere Wertsachen sollten nicht in der hinteren Hosentasche oder in der Jackentasche untergebracht sein. Überlegen Sie sich, wo Sie die Gegenästnde sicherer verstauen können (zum Beispiel in einem Brustbeutel).

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4. Der Kofferträger

Mit Gepäck beladene Touristen bieten für diesen Typ Hochstapler das perfekte Ziel. Der vermeintlich nette Kofferträger bietet seine Hilfe beim Tragen an, verlangt am Ende aber eine saftige Bezahlung.

So schützen Sie sich: Sprechen Sie das offizielle Flughafen-Bodenpersonal an und bitten um Hilfe.

5. Der spezialisierte Flughafen-Taschendieb

Belebte Orte wie der Taxistand oder die Autovermietung sind bei spezialisierten Taschendieben besonders beliebt. Während die Touristen in Gesprächen vertieft sind, können die Kleinkriminellen unbeachtet zulangen und Wertsachen stehlen.

So schützen Sie sich: Versuchen Sie, alles zu zweit zu machen – so kann sich einer um den Transport kümmern und der andere Acht auf die Gepäckstücke geben. Wenn Sie alleine reisen, halten Sie Ihre Wertsachen eng am Körper.

6. Der falsche Abholer

Oft bieten Hotels einen Shuttleservice vom Flughafen an, um ihren Gästen lange Busfahrten und Stress zu ersparen. Auch diese Dienstleistung nutzen Trickbetrüger gern für ihre eigene Zwecke aus. Sie kopieren einfach die Schilder der anwesenden Fahrer und versuchen, die Touristen so in ihren Wagen zu locken und zu überfallen.

So schützen Sie sich: Fragen Sie schon vor Abflug nach dem Namen und der Nummer Ihres Fahrers. So können Sie sich vor Ort davon überzeugen, ob Ihr Fahrer auch wirklich der Richtige ist.

7. Das kaputte Taxameter

Im Ausland sollten Sie bei Taxifahrten immer darauf achten, dass mit einem Taxameter gearbeitet wird. Aber selbst das schützt Sie nicht vor dieser Masche: Am Ende der Fahrt behaupten die Hochstapler einfach, das Gerät sei kaputt und verlangen Unsummen.

So schützen Sie sich: Wenden Sie sich an ein seriöses Taxiunternehmen. Wenn Sie bei der Wahl des Unternehmens unsicher sind, vereinbaren Sie noch vor der Abfahrt einen Preis für den Transfer.

Die Fake-Taxifahrer haben auch eine zweite, sehr beliebte Methode, um Touristen abzuzocken. Sie nutzen Baustellen oder Umleitungen dafür aus, um längere Wege zu fahren. Oftmals verkaufen sie diese dann als die schönere Route, um den Umweg zu erklären. Schützen Sie sich, indem Sie sich schon vor Ihrer Reise die Maps des jeweiligen Landes herunterladen und das Hotel als Zielort einspeichern. Dann können Sie auch ohne Internetzugang den Weg verfolgen und mitunter einschreiten.

8. Der Handy-Trick

Sie wollen am Airport schnell noch den Weg checken oder Ihrer Familie Bescheid geben, dass Sie gut angekommen sind, da streikt das Handy wegen eines leeren Akkus. Genau in diesem Moment schlagen die Handy-Betrüger zu und bieten Mietgeräte an. Dafür verlangen sie eine Kaution, die bei der Rückgabe des Telefons wiedererstattet wird – über die horrenden Gebühren bei Telefonaten, SMS oder Webnutzung wird vorab allerdings kein Wort verloren.

So schützen Sie sich: Informieren Sie sich genau über die Tarife, bevor Sie das Handy benutzen. Kostengünstiger wäre es aber, wenn Sie ihr Mobilgerät in einem Café oder an einer Flughafen-Steckdose aufladen würden.

9. Die „Freies WLAN-Betrugsmasche“

Wartezeiten vertreiben sich Urlauber nur allzu gern an ihrem Handy. Um das eigene Datenvolumen nicht zu verbrauchen und trotzdem auch im Ausland Zugriff aufs Internet zu haben, greifen viele auf die WLAN-Hotspots der Flughäfen zurück. Und genau da lauert die Gefahr: Wenn Sie sich über einen ungesicherten Zugang einloggen, können Betrüger Passwörter und Zugangscode klauen.

So schützen Sie sich: Bringen Sie in Erfahrung, welcher der Zugänge der offizielle des Airports ist. Am besten wäre es, wenn sie von einer VPN-Verbindung Gebrauch machen würden – die erlaubt den Zugriff auf ein privates oder lokales Netzwerk von unterwegs.

10. Der Bluetooth-Trick

Wenn ein Bluetooth-Modus für alle anderen Smartphone-Nutzer als „sichtbar“ eingestellt ist, gilt dies auch für Diebe. Sie können sich auf diese Weise mit dem jeweiligen Handy verbinden, private Daten stehlen oder sogar einen Virus installieren.

So schützen Sie sich: Achten Sie darauf, dass ihre Bluetooth-Verbindung nur für bestimmte Personen sichtbar ist oder schalten Sie sie komplett aus. Ansonsten bieten auch installierte Verschlüsselungssoftwares Schutz.

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