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Verbraucherschützer geben Tipps

Warum man Flugtickets am besten direkt über die Airline bucht

Verbraucherschützer raten, lieber direkt über die Airline einen Flug zu buchen, statt über ein Portal
Verbraucherschützer raten, lieber direkt über die Airline einen Flug zu buchen, statt über ein Portal Foto: Getty Images
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TRAVELBOOK Redaktion

7. Dezember 2025, 14:12 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Flugtickets lassen sich heute mit wenigen Klicks buchen – Preisvergleichsportale machen es besonders einfach. Doch was nach einer praktischen Lösung aussieht, birgt Tücken. Verbraucherschützer warnen: Die Buchung über Vermittler kann Probleme bringen. Warum es oft sinnvoller ist, direkt bei der Fluggesellschaft zu buchen – und was bei den Portalen zu beachten ist.

Vergleichsportale: Komfortabel, aber nicht immer vorteilhaft

Flugbuchungsportale sind beliebt, weil sie Angebote zahlreicher Airlines auf einer Plattform bündeln und so den direkten Preisvergleich ermöglichen. Die Entscheidung für ein günstiges Ticket fällt damit schnell.

Geht es jedoch um die eigentliche Buchung, empfiehlt das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ), das Ticket besser direkt bei der Fluggesellschaft zu kaufen – vor allem dann, wenn der Preis dort genauso hoch oder sogar niedriger ist als auf dem Portal. Das sei laut EVZ häufiger der Fall, als viele vermuten.

Direktbuchung bringt klare Vorteile

Der entscheidende Vorteil einer Direktbuchung liegt laut dem EVZ in der einfacheren Kommunikation bei Problemen – etwa bei Flugverspätungen oder Unklarheiten im Buchungsvorgang. Bei Problemen im Buchungsvorgang oder danach, etwa mit Flugverspätungen, habe man nur einen Ansprechpartner, mit dem man sich auseinandersetzen müsse, erklärt Mareike Boguet, Juristin beim Europäischen Verbraucherzentrum. Auch Informationen zu Flugänderungen erhalte man direkt von der Airline.

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Schwierigkeiten bei Buchungen über Portale

Wer hingegen über Drittanbieter bucht, muss laut den Erfahrungen des EVZ mit deutlich mehr Komplexität rechnen. Zwar sei rechtlich klar geregelt, dass Ansprüche bei Verspätungen oder Flugausfällen direkt gegenüber der Airline geltend zu machen sind – für Probleme beim Buchungsvorgang sei wiederum das Portal verantwortlich. Doch in der Praxis zeigt sich laut den Verbraucherschützern ein anderes Bild: Oft würden sich Fluglinie und Portal gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben – und die Kunden blieben auf ihren Problemen sitzen.

Katharina Regenthal
Redakteurin TRAVELBOOK

Nie wieder Flugbuchungsportal!

„Ich habe leider genau die Erfahrungen gemacht, vor denen die Verbraucherschützer warnen. Ich hatte einen Langstreckenflug über ein bekanntes Flugbuchungsportal gebucht und es gab Probleme mit einem der Flüge. Keiner fühlte sich zuständig, ich wurde immer an die nächste Person gereicht. Am Ende blieb ich auf den Kosten sitzen – deshalb buche ich nur noch direkt über die Airlines!“

Tipps für Buchungen über Portale

Trotz der möglichen Nachteile sind Buchungsportale nicht grundsätzlich zu meiden. Wer sich dafür entscheidet, sollte laut EVZ aber einige Dinge beachten:

  • Kommt es beim Buchungsvorgang zu einem technischen Fehler – etwa wenn sich die Seite aufhängt oder die Buchung nicht abgeschlossen wird –, sollte man nicht sofort eine neue Buchung starten. Das EVZ rät: „Warten Sie zunächst ab oder kontaktieren Sie den Kundenservice des Portals.“ Manchmal erscheine die Buchungsbestätigung verzögert im Posteingang oder lande im Spam-Ordner.
  • Erhält man widersprüchliche Informationen per E-Mail – etwa sowohl eine Fehlermeldung als auch eine Buchungsbestätigung –, sollte man anhand der Referenznummer und des PIN-Codes prüfen, ob eine gültige Buchung vorliegt.
  • Nach der Buchung empfiehlt das EVZ, sich nicht allein auf die Angaben des Portals zu verlassen. Um über mögliche Änderungen informiert zu bleiben, solle man regelmäßig auch direkt auf der Website der Airline den Status seiner gebuchten Verbindung checken.

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