Zwei davon in Deutschland

Die 8 schönsten Nationalparks in Europa

Lonely Planet Nationalparks
Europas Nationalparks sind unglaublich vielfältig und schön. Im Bild von links oben im Uhrzeigersinn: Sächsische Schweiz, Vatnajökull, Plitvicer Seenplatte und Lake District
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Auch wenn die verschiedenen Länder Europas noch so unterschiedlich sein mögen, eines haben sie alle gemeinsam: Eine überwältigende Natur. Der „Lonely Planet“ hat jetzt ein Buch herausgebracht, in dem er die 60 schönsten Nationalparks Europas kürt. TRAVELBOOK stellt seine 8 Favoriten vor.

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Sächsische Schweiz, Deutschland

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Solche malerischen Ausblicke gibt es zahlreich in der Sächsischen Schweiz
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Diese wohl weltweit einzigartige Naturschönheit erstreckt sich auf über 90 Quadratkilometern, ergänzt von der böhmischen Schweiz in Tschechien auf einer Fläche von noch einmal 80 Quadratkilometern. Berühmt sind die vielen Felsnadeln und die spektakulären Sehenswürdigkeiten wie die Bastei in Rathen oder das Prebischtor nahe dem tschechischen Hřensko. Wanderer und Kletterer finden hier unzählige Wege bzw. Routen zwischen den Felsen, die bereits unzählige Künstler inspirierten – ein Glanzstück ist daher auch der über 100 Kilometer lange Malerweg. Naturfreunde jubeln außerdem über die große Artenvielfalt in Flora und Fauna.

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Plitvicer Seenplatte, Kroatien

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Die Plitvicer Seenplatte ist DAS Besucherhighlight in Kroatien
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Auf 300.000 Hektar Fläche erstrecken sich diese 16 außerirdisch schönen Seen, deren Wasser aussieht, als sei es aus flüssigem Kristall. Auch abseits der weltbekannten Stege über die Seen hat der Naturpark einige schöne Wanderwege und eine einzigartige Natur zu bieten – diese kennt jedoch fast kaum ein Besucher, denn natürlich sind die türkisblauen Teiche der Publikumsmagnet. Kleine elektrisch betriebene Schiffe sowie eine Bahn fahren Wanderer von einem Punkt des Parkes zum anderen, und trotz der unfassbaren Besucheranzahl von etwa 1,3 Millionen pro Jahr und „Spitzenwerten“ von 13.000 Gästen pro Tag ist der Park sehr sauber.

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Vatnajökull, Island

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So erhaben wie auf Island ist die Natur kaum sonstwo
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Der „Lonely Planet“ schreibt in seinem Buch sinngemäß über den Vatnajökull-Park: „Geboren aus Feuer und Eis ist dieser Ort alles, wofür Island steht: Wild, aber auch wunderschön.“ Kein Wunder, dass hier auch schon diverse Hollywood-Hits wie „Batman Begins“ gedreht wurden, und auch die Erfolgsserie „Game of Thrones“ nutze Vatnajökull bereits als Schauplatz. Heiße Quellen, Vulkane und steinige Schluchten auf einer Fläche, die acht Prozent der Landmasse von Island ausmacht. Besucher kommen bei Gletscherwanderungen und Eishöhlentouren voll auf ihre Naturkosten.

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Jotunheimen, Norwegen

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Wandern vor beeindruckender Kulisse in Jotunheim
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Das „Heim der Riesen“, wie der Name dieses Nationalparks übersetzt bedeutet, beheimatet die 29 höchsten Gipfel des Landes, darunter auch den 2469 Meter hohen Galdhøpiggen. Das Jedermannsrecht, das überall in Norwegen gilt, gestattet Besuchern das freie Betreten und sogar Übernachten in diesem Naturwunder. Tiefgrüne Wälder und eisblaue Seen, dazu mächtige Gletscher und Wasserfälle – auf 3500 Quadratkilometern Fläche finden Wander- und Naturfreunde hier jede Menge Sehenswürdigkeiten. Aber auch Ski- und Radfahren kann man hier laut „Visit Norway“, genauso wie raften, reiten, Höhlen erkunden und Gletscher erwandern.

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Bayerischer Wald, Deutschland

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Der Rachelsee ist eines der Wahrzeichen des Bayerischen Waldes
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Zwischen Deutschland und Tschechien erstreckt sich auf 100 Kilometern Länge einer der urtümlichsten Wälder der Welt, der Heimat für zahllose Tier- und Pflanzenarten wie den Storch, den Luchs oder den Fischotter ist – laut Webseite des Nationalparks gibt es hier 156 Wirbeltierarten. Entlang der zahlreichen Bäche und des Rachelsees lässt es sich wunderbar wandern und beobachten. Die dichten Wälder, die teilweise auf weit über 1000 Metern Höhe liegen, sind aber auch Heimat für Moore, und auf insgesamt über 62 Prozent der Fläche des Nationalparks werden keinerlei menschliche Eingriffe vorgenommen, sondern die Natur ganz sich selbst überlassen.

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Cinque Terre, Italien

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Cinque Terre: Märchendörfer an der ligurischen Küste
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An der ligurischen Küste befindlich ist Cinque Terre einer der 24 Nationalparks in Italien und beheimatet vor allem die weltberühmten bunten Dörfer, die sich in die teils schwindelerregende Küstenlinie schmiegen. In den Örtchen Riomaggiore, Manarola, Corniglia, Vernazza und Monterosso al Mare wohnen laut Webseite des Parks insgesamt nur etwa 4000 Einwohner – ein Vielfaches davon kommt jährlich an Touristen. Die Dörfer datieren zurück bis ins 15. Jahrhundert, und Cinque Terre ist auch daher ein buntes Unesco-Welterbe. Neben dem Nationalpark an Land gibt es auch ein umfassendes Meeresreservat.

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Lake District, England

Lake District Nationalpark

Wegen solcher Ausblicke ist der Lake District Weltnaturerbe
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Über 3000 Kilometer Wanderwege und 12 der größten Seen in England beherbergt der Lake District Nationalpark – so beeindruckend ist seine Landschaft, dass er zum Unesco-Welterbe gehört. Laut „Guardian“ besuchen jährlich 18 Millionen Menschen den weit über 2000 Quadratkilometer großen Park. Er ist ein Ort der Superlative, denn mit dem Windermere Lake befindet sich hier Englands größter See, mit dem Scafell Pike der höchste Berg des Landes. Zu allem Überfluss soll der Park auch noch Schauplatz einiger Szenen aus der weltberühmten Saga um König Artus und seine Ritter der Tafelrunde gewesen sein – was bei dieser majestätischen Landschaft nicht schwer vorstellbar ist.

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Durmitor, Montenegro

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Durmitor in Montenegro: Wilde, unbekannte Bergwelt
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Ebenfalls ein Unesco-Weltnaurerbe, wird dieser Nationalpark von wilden Bergen und dem malerischen Fluss Tara bestimmt. Hier gibt es Wölfe, Wildkatzen und Bären, die auch die 170 Quadratkilometer Wald des Nationalparks durchstreifen. Der Tara hat tiefe zerklüftete Schluchten geformt, zwischen denen Besucher auf dem Wasser mit Booten gleiten können. Laut „Unesco“ gibt es in dem Park mehr als 50 Gipfel über 2000 Meter, die Tara-Schlucht ist die tiefste in ganz Europa. Auf einer Höhe von 450 bis weit über 2500 Metern erstreckt sich dieser beeindruckende und kaum bekannte Nationalpark.

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