Botswana

Diese 20 Fotos zeigen die ganze Schönheit des Okavango-Deltas

Das Okavango-Delta in Botswana wirkt aus der Luft wie ein gigantischer Flickenteppich aus Wasser, Inseln und Kanälen. Es ist eines der wenigen Binnendeltas auf der Erde, das weder ins Meer noch in einen See mündet
Das Okavango-Delta in Botswana wirkt aus der Luft wie ein gigantischer Flickenteppich aus Wasser, Inseln und Kanälen. Es ist eines der wenigen Binnendeltas auf der Erde, das weder ins Meer noch in einen See mündet
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Das Okavango-Delta in Botswana
Büffel tummeln sich um eine Wasserstelle. Die beste Zeit, um im Okavango-Delta Tiere zu beobachten, ist zwischen September und November. Dann ist es in Botswana am trockensten, und die Tiere scharen sich um die vergleichsweise wenigen Wasserlöcher
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Okavango-Delta
Die feinen Linien im Grün sind Wasserkanäle, zum Teil aber auch Furchen, die von Tieren bei ihrer Wanderung geschlagen wurden
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Okavango-Delta, Tour mit dem Mokoro
Eine ebenso traditionelle wie günstige Gelegenheit, in das Okavango-Delta zu kommen, ist eine Tour mit dem Mokoro, den typischen Einbaumbooten der Gegend
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Krokodil im Okavango-Delta
Wer genau hinsieht, entdeckt im Schilf das ein oder andere Krokodil
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Termitenhügel im Okavango-Delta
Ein riesiger Termitenhügel am Rande des Flusses. Diesen zum Teil meterhohen Erdhügeln begegnet man im südlichen Afrika häufig
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Elefant im Okavango-Delta
Ein Elefant badet im Okavango. Die Dickhäuter zählen neben Löwen, Leoparden, Nashörnern und Büffeln zu den sogenannten „Big Five“, den „Großen Fünf“, die man in einigen Ländern im südlichen Afrika bei Safari-Touren zu Gesicht bekommt
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Giraffe im Okavango-Delta
Auch Giraffen tummeln sich im Okavango-Delta
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In der Regenzeit ist es besonders grün im Okavango-Delta, die Natur erblüht regelrecht. Dann ist die perfekte Zeit, um Wasservögel zu beobachten
In der Regenzeit ist es besonders grün im Okavango-Delta, die Natur erblüht regelrecht. Dann ist die perfekte Zeit, um Wasservögel zu beobachten
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Nilpferd im Okavango-Delta
Nilpferde planschen im Wasser. So gemütlich die Tiere aussehen – es gilt: Abstand halten! Nilpferde können schnell aggressiv werden
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Büffel im Okavango-Delta
Auch Büffeln sollte man möglichst nicht zu nahe kommen. Die Bullen können bis zu 1000 Kilogramm schwer werden. Sie leben in Herden mit bis zu 500 Tieren
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Die Region im Nordwesten von Botswana zählt zu den größten und tierreichsten Feuchtgebieten Afrikas. Der Okavango bildet sein Delta in der semi-ariden Kalahari-Wüste und ist mehr als 20.000 Quadratkilometer groß
Die Region im Nordwesten von Botswana zählt zu den größten und tierreichsten Feuchtgebieten Afrikas. Der Okavango bildet sein Delta in der semi-ariden Kalahari-Wüste und ist mehr als 20.000 Quadratkilometer groß
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Besonders beeindruckend ist die wasserreiche Gegend aus der Luft. Der Wasserstand im Delta erreicht genau dann seinen Höhepunkt, wenn im Umland Trockenzeit herrscht
Besonders beeindruckend ist die wasserreiche Gegend aus der Luft. Der Wasserstand im Delta erreicht genau dann seinen Höhepunkt, wenn im Umland Trockenzeit herrscht
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Löwe im Okavango-Delta
Deshalb hat sich im Umfeld des Okavango-Deltas eine extrem vielseitige und dichte Tierwelt angesiedelt. Unter anderem leben hier Löwen
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Okavango-Delta, Seerosen auf einem Wasserkanal
Seerosen auf einem Wasserkanal
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Zebras und Giraffen im Okavango-Delta
Gemeinsame Wanderung: Zebras haben sich einer Herde Giraffen angeschlossen
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Rote Moorantilopen im Okavango-Delta
Rote Moorantilopen sieht man häufig in der Gegend. Etwa 30.000 Exemplare soll es davon allein im Okavango-Delta geben. Hier scheinen die Tiere gerade vor irgendetwas zu fliehen
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Okavango-Delta
Tiere haben Spuren in der Sumpflandschaft hinterlassen
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Der Okavango ist insgesamt 1.700 Kilometer lang und entspringt in Angola. Über 400 Kilometer bildet der Fluss die natürlich Grenze zwischen Angola und Namibia, bevor er das nordwestliche Botswana erreicht, wo sein Wasser in den Sümpfen des Okavangobeckens versickert
Der Okavango ist insgesamt 1.700 Kilometer lang und entspringt in Angola. Über 400 Kilometer bildet der Fluss die natürlich Grenze zwischen Angola und Namibia, bevor er das nordwestliche Botswana erreicht, wo sein Wasser in den Sümpfen des Okavangobeckens versickert
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Die Sonne geht hinter dem Fluss unter. Solche beeindruckenden Ausblicke hat man von vielen Lodges in der Gegend aus, die teils direkt am Wasser gebaut sind.
Die Sonne geht hinter dem Fluss unter. Solche beeindruckenden Ausblicke hat man von vielen Lodges in der Gegend aus, die teils direkt am Wasser gebaut sind.
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2014 wurde das Okavango-Delta in Botswana zur 1000. Welterbestätte der Unesco gewählt. Die Sumpflandschaft des artenreichen Flussdeltas ist spektakulär: In der fruchtbaren Natur tummeln sich Nilpferde, Elefanten, Löwen, Büffel und viele andere Tiere. TRAVELBOOK zeigt die schönsten Bilder des Naturwunders und sagt, wann und wie man am besten dorthin kommt.

Wussten Sie, dass Botswana als eines der sichersten Länder in Afrika gilt? Schon allein deshalb ist das knapp 600.000 Quadratkilometer große Binnenland im Süden des Kontinents eine Reise wert. Vor allem aber zählt Botswana mit seinen spektakulären Landschaften und seinem grandiosen Reichtum an Flora und Fauna zu den sehenswertesten Ländern im südlichen Afrika.

Nach den berühmten Felsenmalereien von Tsodilo kann Botswana nun noch ein zweite Unesco-Welterbestätte sein eigen nennen: das Okavango-Delta im Nordwesten des Landes.

Heimat für bedrohte Tierarten

„Eines der einzigartigen Merkmale dieses Ortes ist die Tatsache, dass die jährlichen Überschwemmungen des Okavango während der Trockenzeit auftreten, mit dem Ergebnis, dass die einheimischen Pflanzen und Tiere ihre biologischen Zyklen mit den saisonalen Regenfällen und Überschwemmungen synchronisiert haben“, begründet die Unesco ihre Entscheidung, das Delta in ihre Welterbeliste aufzunehmen. Das Gebiet sei ein außergewöhnliches Beispiel für die Wechselwirkung zwischen klimatischen, hydrologischen und biologischen Prozessen. Zudem sei es Heimat für einige der weltweit am meisten bedrohten Tierarten der Welt, wie Geparden, Nashörner, afrikanische Wildhunde und Löwen.

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Mit dem Boot durchs Delta

Aus der Luft betrachtet präsentiert sich das Innere des Okavango-Delta wie ein Flickenteppich aus freien Kanälen und Seen, Sumpfflächen und Inseln. Die beste und traditionellste Art, in das Okavango-Delta zu gelangen, ist ein Trip mit einem Mokoro (Einbaumboot). Das Erlebnis ist einzigartig: Im Stehen bewegt der Fahrer das Boot fort, indem er sich mit einem langen Stab vom flachen Flussbett abstößt. Still gleitet das Mokoro durch die mit Schilf und Seerosen bewachsenen Kanäle, während Wasservögel vorbeifliegen und in der Nähe Hippos grunzen. Im Uferbereich entdeckt man das ein oder andere Krokodil im Schilf, Elefanten stehen am Rand des Kanals, und überall begegnet man roten Moorantilopen.

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Zwischen wilden Tieren schlafen

Ein schöner und günstiger Startpunkt für Safari-Touren mit dem Mokoro ist das Old Bridge Backpackers in Maun. An der geselligen Bar kann man mit anderen Reisenden Geheimtipps austauschen und sich mit leckerem Essen für den Ausflug stärken. Ansonsten liegen verstreut über das Okavango-Delta viele kleine Lodges, oft direkt am Wasser und mit atemberaubendem Blick über die Landschaft. Es gibt auch besonders luxuriöse Unterkünfte, wie etwa das 5-Sterne-Hotel Abu Camp, in dem eine Nacht im Chalet ab 1300 Euro pro Person kostet.

Übernachten in einer Lodge am Fluss ist ein Erlebnis. In der Ferne hört man Nilpferde grunzen und manchmal auch Löwen brüllen
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Am besten man plant eine Reise ins Okavango-Delta so, dass man je einige Nächte an unterschiedlichen Standorten übernachtet, um möglichst viele verschiedene Tiere zu sehen. Manche Camps liegen in den eher trockenen Gebieten des Deltas und bieten klassische Game Drives, also Safari-Touren mit dem Geländewagen an. Hier sind die Chancen groß, Giraffen, Leoparden, Löwen oder Wildhunde zu Gesicht zu bekommen.

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Beste Reisezeit für das Okavango-Delta

Nach Botswana kann man im Prinzip ganzjährig reisen, und jede Jahreszeit bietet ihre eigenen Reize. Für Tierbeobachtungen im Okavango-Delta eignen sich jedoch am besten die Monate September bis November, da es dann in Botswana am trockensten und heißesten ist. Die Wasserstände gehen zurück und die Tiere sammeln sich um die verbliebenen Wasserstellen. Außerdem ist die Vegetation nicht so üppig und das Gras kurz und trocken, weshalb man Tiere besser sehen und fotografieren kann.

Vogelliebhaber kommen besonders ab Dezember auf ihre Kosten, wenn die Regenzeit einsetzt und die Landschaft zu blühen und ergrünen beginnt. In der Kalahari tummeln sich dann Tausende Flamingos, ein einmaliges Schauspiel.

 

Hinkommen

Direkte Flüge aus Europa gibt es nach Botswana nicht. Man fliegt über Windhoek (Namibia) oder Johannesburg (Südafrika), von dort aus geht es zum Beispiel mit Air Botswana oder Air Namibia weiter zum Flughafen Maun. Die 50.000-Einwohner-Stadt im Nordwesten von Botswana ist quasi das Eingangstor zum Okavango-Delta. Das Delta ist auch gut als Abstecher während einer Namibia-Rundreise zu erreichen.

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