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Er riecht nach Bier!

Fluss auf Hawaii hat plötzlich Alkohol-Gehalt von 1,2 Promille

In diesem Tal auf Hawaii, dem Waipio Valley, hat kürzlich ein Fluss besondere Aufmerksamkeit erregt (Symbolfoto)
In diesem Tal auf Hawaii, dem Waipio Valley, hat kürzlich ein Fluss besondere Aufmerksamkeit erregt (Symbolfoto) Foto: Getty Images

Das Waipio Tal auf Hawaii ist vielen Urlaubern bekannt, da es eines der Highlights auf Big Island ist. Es bietet nicht nur einen tollen Aussichtspunkt, sondern auch zahlreiche spektakuläre Wanderwege. Neuerdings gibt es sogar noch eine weitere, zugegebenermaßen skurrile, Attraktion: Einen Fluss, der alkoholisch ist. TRAVELBOOK kennt die absurde Geschichte.

Ein Fluss, der fast so viel Alkohol enthält, wie ein Mix-Bier? Urlauber, die durch das Waipio Valley (Waipio Tal) auf Hawaiis größter Insel, der Big Island, wanderten, konnten eben jenen Fluss kürzlich sehen – und auch riechen. Denn nicht nur hatte der Fluss einen Alkoholgehalt von 1,2 Promille. Er roch zudem auch noch stark nach Bier. Grund dafür war, dass neben Alkohol auch eine erhöhte Menge Zucker in dem Bach gefunden wurde.

„Als wir neulich hierherkamen, hätte man denken können, es handele sich um eine Kneipe“, sagte die Umweltaktivistin Carrol Cox dem lokalen Fernsehsender Hawaii News Now. Sie informierte das lokale Gesundheitsministerium über den Fluss. Das wiederum machte sich gemeinsam mit dem Verkehrsministerium auf die Suche nach der Ursache für das seltsame Phänomen. Und wurde fündig.

Brauerei ist Ursache des „alkoholischen“ Flusses

Eine Verunreinigung durch alkoholhaltige Abwässer sei die Ursache für den „alkoholischen“ Fluss im Waipio Tal gewesen. Die Abwässer stammten dabei scheinbar von der Brauerei „Paradise Beverages“, die in der Gegend ein Lagerhaus hat. Bei der Brauerei handelt es sich um den größten Alkohol-Produzenten des US-Bundesstaates.

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Nun könnte man meinen, der Fall sei gelöst und der Fluss könnte wieder „trocken gelegt“ werden. Doch es gibt es ein Problem: Die Brauerei weiß nicht, wo genau sich das Leck befindet. Ein Sprecher sagte, man stünde in Kontakt mit den Behörden und sei auf der Suche. Ein Ende ist demnach aktuell noch nicht in Sicht. Ebenso unklar ist aktuell auch, ob „Paradise Beverages“ mit rechtlichen Konsequenzen wegen der Umweltverschmutzung rechnen muss.

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