Traumziel in den USA

6 Orte, die man beim ersten Hawaii-Besuch sehen sollte

Ein absolutes Traumziel: Honolulu auf Hawaii
Ein absolutes Traumziel: Honolulu auf Hawaii
Foto: Getty Images

Jedes Jahr zieht es Zehntausende Deutsche nach Hawaii. Viele Aktivurlauber, aber auch einige Familien. Welche Attraktionen man dort besuchen sollte.

Und das obwohl der Flug rund 20 Stunden dauert und man mit Hotelpreisen rechnen muss, die im Rest der USA nur noch in New York oder San Francisco erreicht werden. Unter 100 Dollar pro Nacht für ein Zimmer ist praktisch nicht zu bekommen. 200 Dollar sind realistischer. Gerade für Familien bieten sich deshalb Ferienwohnungen oder Airbnbs an.

Trotzdem machen jedes Jahr mehr als 40.000 Deutsche die weite Reise, schließlich hat Hawaii fast alles zu bieten, was einen Traumurlaub ausmachen kann: köstliches Essen, faszinierende Natur, fast alle Klimazonen, interessante Geschichte und Strände wie aus dem Reiseprospekt. Sechs Orte, die man beim ersten Besuch unbedingt besuchen sollte.

 

1. Waikiki Beach auf Oahu

Der Strand von Waikiki ist weltberühmt. Erste Bekanntheit erlangte er im 19. Jahrhundert, als die hawaiianische Königsfamilie hier ihren Strandurlaub verbrachte, um surfen zu lernen. Um 1890 entstanden die ersten Hotels und ebneten den Weg für die heutige, große touristische Infrastruktur. In der Nähe des Strandes, der ingesamt drei Kilometer lang ist, gibt es zahlreiche Restaurants, Bars, Café und Einkaufsmöglichkeiten.

Der Strand selbst, der in acht Abschnitte unterteilt ist, ist zwar immer voll, aber selten überfüllt. Selbst zur besten Tageszeit bekommt man locker einen Platz auf dem Sand. Aber aufgepasst: Kleine Schneisen verheißen nicht immer freie Plätze. Oft sind es die Laufrouten für die Surfer. Auch Laien können sich versuchen. Für Kinder sind Schwimmwesten vorgeschrieben.

Der Waikiki Beach auf Hawaii
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2. Pearl Harbor auf Oahu

Abseits von der Haupstadt Honolulu ist Pearl Harbor der wichtigste Besuchermagnet auf Oahu, der Hauptinsel Hawaiis. Am 7. Dezember 1941 vernichtete ein japanischer Angriff mitten im Frieden nicht nur die Schlachtschiffe der Pazifikflotte, sondern zog das Land in den Zweiten Weltkrieg hinein. Mit kleinen Booten kann man heute zum knapp unter der Wasseroberfläche liegenden Wrack der USS Arizona fahren. Davor gibt es einen kurzen Dokumentarfilm. Mehr Informationen bietet die, äußerst sehenswerte, Ausstellung rund um die Rolle Hawaiis im zweiten Weltkrieg.

Pearl Harbor ist eines der Top-Ausflugsziele auf Hawaii
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3. Volcanoes National Park auf Big Island

Auf Hawaii nur eine Insel zu sehen, wäre Verschwendung. Zwischen den Inseln fliegen ständig große und kleine Maschinen hin und her. Die größte Insel, die der Kette ihren Namen gab, wird einfach Big Island genannt. Hier sieht aus, als sei alles frisch gepflügt. Doch die schwarzen Furchen sind nicht Ackererde, sondern aufgebrochene Lava. Die Inselkette verdankt ihre Existenz Vulkanen. Nirgendwo sieht man es besser als auf der größten Insel im Volcanoes National Park.

Vor mehr als 100 Jahren wurde der Volcanoes National Park gegründet, seine Attraktionen aber sind schon Millionen Jahre alt. Spritzende Lava bekommt man nur selten zu sehen, dafür aber gewaltige Krater, von Lavaflüssen gebildete Höhlen und dampfende Felder. Big Island ist immer noch aktiv, an jeder Ecke findet man Lavagestein.

Spektakuläres Naturschauspiel: Im Volcanoes National Park bekommen Touristen zwar nur selten spritzende Lava zu sehen, aber dafür jede Menge Lavagestein und dampfende Felder.

Spektakuläres Naturschauspiel: Im Volcanoes National Park bekommen Touristen zwar nur selten spritzende Lava zu sehen, aber dafür jede Menge Lavagestein und dampfende Felder.
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4. Akaka State Park auf Big Island

Auf Hawaii fühlt man sich schnell der Natur und den Elementen verbunden. So gibt es hier nicht nur die brodelnde Lava, sondern auch gigantische Wasserfälle. Besonders empfehlenswert für alle, die Regenwälder zu schätzen wissen, ist der Akaka State Park. Innerhalb einer guten Stunde wandert man entlang dichten Urwalds zum 135 Meter hohen Wasserfall Akaka Falls. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

Atemberaubende Wasserfälle wie die Akaka Falls begeistern im Urlaub auch die Kinder.

Atemberaubende Wasserfälle wie die Akaka Falls begeistern im Urlaub auch die Kinder.
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5. Region Kona auf Big Island

Die östliche Region von Big Island heißt Kona. Dieser Name ist Musik in den Ohren von Kaffeetrinkern. Kona-Kaffee gilt als einer der besten – und teuersten – der Welt. 800 Plantagen gibt es in der Region – und eine ist das perfekte Ziel für Familien mit Kindern.

„Der Kaffee ist Teil unserer Kultur, und wir wollen den Kindern zeigen, wie er gemacht wird und wie die Menschen damals gelebt haben“, sagt Ku’ulani Auld von der Kona Historical Society. „Unsere kleine Plantage produziert nach wie vor Kaffee. Wir haben auch Tiere, vor allem soll aber jedes Kind sehen, wie die Urgroßeltern ohne Strom und Wasserleitung gelebt haben.“ Kinder können auch Brot backen und erfahren, warum die Beine des Vorratsschranks in ölgefüllten Dosen stehen – damals eine einfache Methode gegen Kakerlaken.

Wer Kaffee mag, ist auf Big Island richtig – und zwar in der Region Kona. Dort gibt es rund 800 Plantagen.

Wer Kaffee mag, ist auf Big Island richtig – und zwar in der Region Kona. Dort gibt es rund 800 Plantagen.
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Was Sie auf Hawaii unbedingt tun sollten – und was nicht!

6. Baldwin Beach auf Maui

Maui ist für viele die Trauminsel schlechthin. Und in der Tat bietet sie die längsten Strände Hawaiis. Aber auch den mit Abstand meisten Regen. Weite Teile sind von Regenwald bedeckt. Baldwin Beach ist ein Klischee-Strand: breit, weiß und trotzdem nie überlaufen. Die Brandung ist beträchtlich, selbst größere Kinder sollten nie außerhalb der Zonen mit Rettungsschwimmern sein. Aber auch die sind nicht übervölkert.

Ein Traumstrand: Der Baldwin Beach auf Maui

Ein Traumstrand: Der Baldwin Beach auf Maui
Foto: Getty Images

Und das ist das seltsame an Hawaii: Obwohl jede Woche Dutzende Kreuzfahrtriesen anlegen, obwohl jeden Tag Flugzeuge Zehntausende Touristen bringen, findet man überall weiße Strände mit türkisfarbenem Wasser, an denen kaum Menschen sind. Das ist vielleicht das Geheimnis des Traumziels Hawaii.

 

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