Und nicht nur das...

Venedig wirft deutsche Touristen aus der Stadt – weil sie Kaffee kochten!

Rialtobrücke Venedig
Die Rialtobrücke in Venedig. Hier haben die beiden Berliner sich einen Kaffee gekocht – und wurden dafür hart bestraft
Foto: Getty Images

Urlauber unternehmen schon manchmal für Einheimische merkwürdige Dinge. In Italien können sie dafür oftmals, meistens mit saftigen Geldbußen, sanktioniert werden. Jetzt sorgt eine besonders harte Strafe für zwei Touristen aus Berlin für Aufsehen.

Die Deutschen mussten aber nicht nur Strafe zahlen – 650 Euro der Mann und 300 Euro die Frau. Sie wurden sogar aufgefordert, die Stadt zu verlassen. „Venedig muss respektiert werden. Und diese Schlechterzogenen, die denken, sie können in die Stadt kommen und machen, was sie wollen, müssen kapieren, dass sie (…) gestellt, bestraft und verbannt werden“, erklärte Bürgermeister Luigi Brugnaro in einer Mitteilung der Gemeinde.


Italien greift immer härter durch

Es ist nicht die einzige harte Strafe, die dieser Tage in Italien gegen Touristen verhängt wurde. So derdonnerte zum Beispiel die Stadt Rom erst diese Woche einen Mann zu einer Strafe von 500 Euro, weil er als römischer Senator verkleidet im Trevi-Brunnen gebadet hatte.

Auch ein  Tourist, der in einer Hängematte geschlafen hat, muss in Italien eine saftige Strafen zahlen. Der Österreicher habe seine Matte zwischen zwei Bäumen an einem beliebten Stadtstrand in Triest aufgespannt, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Weil das ein Verstoß gegen die Grünflächenregelung war, musste der 52-Jährige 300 Euro bezahlen.

Im Internet brach danach ein Sturm der Entrüstung los. „Absurde Strafe“ oder „gebt ihm sofort das Geld zurück“, hieß es jetzt in Kommentaren.

 

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