Bunte Häuserfassaden, glasklares Wasser und eine eindrucksvolle Geschichte: Parga zählt zu den noch unbekannteren, aber auch reizvollsten Orten an Griechenlands Westküste. Die kleine Hafenstadt verbindet mediterranes Flair mit spektakulären Landschaften. TRAVELBOOK verrät, was das Städtchen so besonders macht, wie man hinkommt und wann die beste Reisezeit für einen Besuch ist.
Parga liegt an der griechischen Westküste in der Region Epirus direkt am Ionischen Meer. Die Geschichte der heute etwa 3000 Einwohner zählenden Stadt reicht viele Jahrhunderte zurück. Erstmals wurde die Stadt im 14. Jahrhundert schriftlich erwähnt, wie „GEO“ berichtet. Im Laufe ihrer Vergangenheit wechselte die Herrschaft demnach mehrfach. Venezianer, Osmanen, Engländer und Italiener kontrollierten den Ort zu unterschiedlichen Zeiten.
Noch heute erinnern die mittelalterlichen Festungsanlagen oberhalb der Stadt an diese bewegte Geschichte. Die Burg wurde ursprünglich von den Normannen errichtet, später von den Osmanen zerstört und anschließend von den Venezianern wieder aufgebaut. Von den Ruinen aus eröffnet sich ein weiter Blick über die Stadt und das Meer.
Die Burgruine von Parga ist einen Besuch wert Foto: Getty Images
Natur, Strände und Aktivurlaub
Neben seiner historischen Bedeutung überzeugt Parga vor allem durch die abwechslungsreiche Umgebung. Epirus ist geprägt von steilen Küstenabschnitten, bewaldeten Gebirgen und zahlreichen Badebuchten. Gegenüber der Bucht liegt die kleine Insel Panagia mit der gleichnamigen Kapelle. Laut dem Reiseportal „Greece Moments“ kann man für 3 Euro mit einem Ausflugsboot auf das Eiland übersetzen und hat von dort einen tollen Blick auf die Stadt.
Aktivurlauber finden laut „GEO“ im bergigen Hinterland gute Bedingungen zum Wandern und Radfahren. Dank des milden Klimas ist Epirus auch als wichtiges Olivenanbaugebiet bekannt. Selbst im Winter fallen die Temperaturen dort nur selten unter 15 Grad Celsius. Wer Erholung sucht, kann an den ruhigeren Sandstränden der Region entspannen.
Die kleine Insel Panagia liegt vor der Bucht von Parga Foto: Getty Images
Für Badeurlaub eignen sich insbesondere die Monate von Mai bis August. In dieser Zeit kann man auch gut Ausflüge in die Umgebung machen. Dann verkehren täglich Fähren zu den vorgelagerten Inseln Paxos und Antipaxos. Allerdings ist im Juli und August Hochsaison. Ruhiger geht es im Mai und Juni oder September/Oktober zu. Diese Monate eignen sich auch besonders für Wandertouren in der Region.
Anreise
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Die Stadt befindet sich etwa 30 Autominuten von Igoumenitsa entfernt. Reisende, die mit dem Flugzeug ankommen, erreichen die Region am besten über den Flughafen Aktio in Preveza. Dorthin fliegen, allerdings saisonal, auch Airlines ab Deutschland, etwa Condor oder Eurowings. Mit dem Auto sind es dann noch etwa 1,5 Stunden bis Parga.
Alternativ kann man auch nach Korfu fliegen und von dort mit der Fähre nach Igoumenitsa übersetzen.
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