Von Alonissos bis Skopelos

11 griechische Inseln, die garantiert nicht jeder kennt

Ein Strand auf Alonissos
Ein Strand auf Alonissos. Die Insel gehört zu den Sporaden und liegt nicht weit entfernt von Skiathos.
Foto: Getty Images

Wer die griechischen Inseln, Strände und Buchten nicht mit Tausenden anderen Urlaubern teilen möchte, sollte entweder in der Nebensaison nach Griechenland reisen – oder auf die kleinen, aber nicht minder schönen Schwestern bekannter Inseln wie Santorin, Korfu oder Kos ausweichen.

Zum Start der Urlaubssaison in Griechenland hat die griechische Tourismus-Website „Discover Greece“ einige der schönsten Juwelen zusammengestellt. Sie eignen sich, um dort einen ganzen Urlaub zu verbringen – oder zum entspannten Inselhopping, wenn man auf den größeren Schwester-Inseln urlaubt.

Angistri ­

Viele Athen-Urlauber bauen während ihrer Städtereise einen kleinen Abstecher nach Aegina oder das autofreie Hydra ein. Bei den Bewohnern Athens überaus beliebt, bei Reisenden aber eher unbekannt, ist das deutlich kleinere Angistri. Dabei hat die Insel sehr viel zu bieten. Dichte Wälder, Kiesstrände und klares Wasser machen sie zu einem lohnenden Ausflugsziel. Die Fähre braucht rund zwei Stunden, das Tragflächenboot nur etwa 45 Minuten. Besonders beliebt ist Angistri bei Aktivurlaubern, die hier eine sehr schöne Wanderung vornehmen können. Die schönsten Strände sind der Aponisos Beach und der Dragonera Beach.

Angistri

Bislang wird Angistri hauptsächlich von griechischen Urlaubern aus Athen besucht. Die Insel bietet einige schöne Wanderwege.
Foto: dpa Picture Alliance

Alonissos

In der Nähe der bei Promis sehr beliebten Sporaden-Insel Skiathos befindet sich das überschaubare Alonissos. Die Insel ist Heimat von Griechenlands erstem Meeres-Nationalpark. Entsprechend groß ist die Vielfalt der Arten. Neben Delfinen und seltenen Seevögeln findet sich hier zum Beispiel die mediterrane Mönchsrobbe. Die Altstadt, die Chora, liegt auf 260 Metern Höhe und wurde in der Form eines Amphitheaters erbaut. Erreichen lässt sich Alonissos in ein bis zwei Stunden mit der Fähre oder dem Katamaran ab Skiathos.

Alonissos

Der kleine Ort Votsi auf Alonissos
Foto: Getty Images

Skopelos

Ebenfalls nahe an Skiathos liegt Skopelos. Der Nordosten und Osten der felsigen Sporadeninsel sind zwar sehr steil und zum Teil unzugänglich, an der West- und an der Südküste ist es dafür aber umso schöner: Es duftet nach Salbei, zahlreiche schöne Buchten und Strände reihen sich an der Küste, zum Beispiel der lang gezogene Limnonari Beach mit weißem Sand und türkisfarbenem Meer. Daneben locken auf Skopelos zahlreiche Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Mountainbiken, und Kayak-Fahren.

Skopelos

Weiß getünchte Häuser auf Skopelos. In der gemütlichen Insel-Hauptstadt gibt es viele Tavernen und Bars. Foto: Getty Images

Paxos ­und Andipaxos

Der sprichwörtliche Star des Ionischen Meeres ist bekanntermaßen Korfu. Die Insel, auf der die österreichische Kaiserin Sisi ein Schloss erbauen ließ, ist unter anderem bekannt für die üppige Natur und die venezianische Architektur. Mit Paxos und Andipaxos verfügt Korfu über zwei interessante Nachbarn. Paxos beeindruckt insbesondere durch hohe Klippen und verschlungene Küstenhöhlen, die sich per Boot am besten erkunden lassen. Kleiner als Paxos ist nur noch Andipaxos mit einer Länge von lediglich drei Kilometern. Nur etwa 40 Menschen leben hier dauerhaft, und Besucher finden hier wahres Aussteiger-Feeling.

Küste von Paxos

Die spektakuläre Küste von Paxos lässt sich am besten per Boot erkunden
Foto: dpa Picture Alliance

Andipaxos

Etwa 2,5 Kilometer südlich von Paxos liegt die Insel Andipaxos. Auch sie bietet schöne Strände und Buchten.
Foto: Shutterstock / Discovergreece.com

Die am besten bewerteten Hotels auf Paxos finden Sie hier

Irakleia und Co. ­

Naxos, eine der größten Inseln des Landes, verfügt gleich über vier Nachbarn, die sich wie entlang einer Perlenschnur mit der Fähre entdecken lassen. Irakleia bietet Strand und Ruhe mit einem Touch von Bohème, Schinoussa hat gemessen an seiner Größe eine große Auswahl an Restaurants. Koufonissi punktet mit weißen Stränden, und Donousa beeindruckt durch seine Abgelegenheit mit spektakulären Ausblicken auf das tiefe Blau der Ägäis.

Irakleia

Irakleia bietet traumhafte Bedingungen zum Baden
Foto: Christos Drazos / Municipality of Naxos and Small Cyclades

Koufonissi

Auch Koufonissi hat sehr schöne Strände. Der Tourismus gewinnt hier zunehmend an Bedeutung.
Foto: Christos Drazos / Municipality of Naxos and Small Cyclades

Schinoussa

Zahlreiche kleine Buchten, an denen man zum Teil ganz alleine sein kann, zergliedern die Küste von Schinoussa.
Foto: Foto: Christos Drazos / Municipality of Naxos and Small Cyclades

Donousa

Die Buchten von Donousa sind von Felsen gesäumt.
Foto: Christos Drazos / Municipality of Naxos and Small Cyclades

Anafi ­

Eine der beliebtesten Inseln nicht nur in Griechenland, sondern weltweit ist Santorin. Mit ihren Städtchen auf der Klippe eines Vulkankraters präsentiert sich die Insel so ungewöhnlich, dass sich Besucher kaum ihrem Charme entziehen können. Entsprechend voll ist es in den Sommermonaten auf Santorin, das auch gerne von Kreuzfahrtschiffen angesteuert wird. Relativ unberührt ist dagegen das Eiland Anafi, das sich von Santorin aus per Fähre in rund zwei Stunden erreichen lässt.

#summertime #proinostihora #anafi #kyklades

Ein Beitrag geteilt von ΚΩΣΤΑΣ. #heraklio #crete #AEK (@kostas_maris06) am

Astypalea

Das größte Glück der weitgehend noch unbekannten griechischen Insel Astypalea: Sie ist touristisch kaum erschlossen. Das kleine Eiland ist ein echter Winzling, liegt in der südlichen Ägäis – und hat eine Menge zu bieten: Urige Tavernen, die fangfrischen Fisch servieren zum Beispiel, und eine gemütliche Altstadt, über der die Ruinen einer alten Festung thronen. Von Athen aus fliegen zum Beispiel Olympic Air und Sunexpress in 40 Minuten nach Astypalea. Von Piräus kann man mit der Fähre auf die Insel fahren – auch mit dem eigenen Auto.

Über dem Hauptort von Astypalea thront ein venezianisches Kastell
Foto: Getty Images