Kein Alkohol mehr nach 22 Uhr!

Auf diese Verbote müssen sich Rom-Touristen jetzt einstellen

In Rom gelten neue Verbote und Gesetze
Touristen sollten sich vor einer Reise nach Rom mit den neuen Regeln vertraut machen
Foto: Getty Images

Nachts mit einem Bierchen in der Hand durch Rom zu schlendern, könnte für Urlauber zukünftig teuer werden. Die Stadt verschärft ihre Regeln – und hat dafür neue, permanente Verbote eingeführt, die vor allem den Alkoholkonsum betreffen.

Am vergangenen Donnerstag veröffentlichte Roms Stadtrat die neuen Regeln und Verbote auf der offiziellen Website.

Die kürzlich bereits eingeführten temporären Maßnahmen zur Einschränkung des Alkoholkonsums in der Öffentlichkeit gelten jetzt permanent.

Folgende Verbote wurden ergänzt:

– das Trinken von Alkohol aus Glasflaschen auf öffentlichen Straßen, in Verkehrsmitteln und Grünflächen nach 22:00 Uhr
– nach 23:00 Uhr das Trinken von Alkohol aus jeglichen Behältnissen
– das Ausschenken von Alkohol in Clubs und Bars nach 2:00 Uhr bis 7:00 Uhr
– organisierte Touren durch Bars
– in Brunnen schwimmen
– auf Monumente klettern oder sie beschädigen
– der Verkauf von Alkohol zwischen 22:00 Uhr und 07:00 Uhr
– das Anbieten von inoffiziellen Touren für Touristen

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Außerdem sollen kostümierte Gladiatoren zur Kasse gebeten werden, wenn sie dabei erwischt werden, Geld von Touristen für gemeinsame Fotos zu nehmen. Das Gleiche gilt für die verkleideten Zenturio in Bezug auf den Verkauf von Speisen und Getränken. Verstöße sollen mit Strafgeldern bis zu 400 Euro geahndet werden.

Werde eine der Regeln missachtet, könne es zu einer Maßregelung, einer Geldstrafe oder sogar einer Verbannung vom „Tatort“ für bis zu 48 Stunden kommen. Bei mehrmaligen Verstößen könne es sogar sein, dass die Täter für bis zu 60 Tage verbannt werden.

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Neue Verbote und Regeln zum Schutz der Lebensqualität

Mithilfe der neuen Regelungen soll den Angaben der Stadt zufolge nicht nur die Lebensqualität in Rom geschützt werden, sondern auch die Bewohner. Auf der Webseite heißt es, die Regeln und Verbote sollen den Respekt für die gemeinsamen Güter von Einheimischen und Touristen, die Gesetze, die Gemeinschaft und den Schutz der Rechte von wehrlosen Personen fördern.

 

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