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Extreme Kälte und Schnee in den USA: Tausende Flüge gestrichen

Bis zu minus 45 Grad Celsius

Extremer Kälteeinbruch in den USA – Tausende Flüge gestrichen

Kälte USA
Ein Flugzeug von United Express wird auf dem Mitchell Airport in Milwaukee enteist. Ein arktisches Sturmtief bringt über die Weihnachtstage drastische Temperaturstürze und extreme Kälte in die USA. Foto: picture alliance/dpa/Milwaukee Journal-Sentinel/AP | Mark Hoffman

Ein extremer Kälteeinbruch mit Temperaturen bis zu minus 45 Grad Celsius sowie heftige Winterstürme sorgen in den USA derzeit für Chaos. Aufgrund von Schnee und eisglatten Straßen ist es im Land bereits zu etlichen Verkehrsunfällen gekommen. Tausende Flüge wurden gestrichen.

Große Teile der USA werden zu den Weihnachtsfeiertagen von extremer Kälte und einem schweren Wintersturm bedroht. Meteorologen haben für die kommenden Tage etwa Blizzard-artige Zustände an den Großen Seen vorausgesagt. Auch sei an der Ostküste mit Blitzeis und bitterer Kälte bis hinunter an die Grenze zu Mexiko zu rechnen. Dem Nationalen Wetterdienst zufolge könnten in einigen Städten wie Philadelphia oder Sioux City Kälterekorde eingestellt werden.

Verkehrsunfälle und Flugstreichungen

Aufgrund von Schnee und eisglatten Straßen ist es in den USA bereits zu etlichen, teils tödlichen Verkehrsunfällen gekommen. Das berichtet u. a. die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Nach Angaben des Automobil-Verbands AAA hatten eigentlich 113 Millionen US-Bürger – grob ein Drittel der Bevölkerung – vor, zwischen dem 23. Dezember und 2. Januar eine Fahrt von 80 Kilometern oder mehr zu unternehmen. Aufgrund des extremen Wetters dürfte sich nun aber ein Großteil der Reisen, etwa zu Familienangehörigen in andere Teile des Landes, erübrigt haben. Gleiches gilt für Flüge. Dem Flugdienst FlightAware zufolge wurden am Donnerstag und Freitag (22. Und 23. Dezember) in den USA bereits Tausende Flüge gestrichen.

Auch in den Städten Chicago und Detroit, deren Flughäfen zu den wichtigsten Drehkreuzen des Landes gehören, wird mit schlimmen Schneestürmen gerechnet. Starke Winde, Regen und Eis könnten auch Autobahnen und Flughäfen in den Ostküsten-Metropolen Washington, Philadelphia, New York und Boston beeinträchtigen, berichtet dpa weiter.

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Temperaturen bis zu minus 45 Grad Celsius

US-Medien hätten unter Berufung auf Wetterexperten vor der möglichen Entstehung eines besonderen und schweren Sturms, eines sogenannten „Bombenzyklons“, gewarnt. In den Bundesstaaten Montana, South Dakota und Wyoming seien bereits Werte um minus 45 Grad Celsius gemessen worden. „Dies ist nicht wie ein Schneetag aus Kinderzeiten“, warnte US-Präsident Joe Biden.

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