Nah am Abgrund vorbei

Die gefährlichsten Bus-Strecken der Welt

Direkt am Abgrund, mit Haarnadelkurven oder an meterhohen Schneewänden vorbei: Für so manche Strecken brauchen Busfahrer – und Passagiere – Nerven wie Drahtseile.
Direkt am Abgrund, mit Haarnadelkurven oder an meterhohen Schneewänden vorbei: Für so manche Strecken brauchen Busfahrer – und Passagiere – Nerven wie Drahtseile.
Foto: Getty Images
Um das hoch im Taihang-Shan-Gebirge gelegene chinesische Dorf Guoliang mit der Außenwelt zu verbinden, machten sich in den 1970er-Jahren 13 Menschen daran, eine Straße durch den Fels zu hauen. Der 1,2 Kilometer lange Guoliang-Tunnel, der auch von Bussen und Lastwagen befahren wird, zählt zu den gefährlichsten Straßen der Welt – und zu einer der größten Touristenattraktionen in China. Es soll schon zu vielen tödlichen Unfälle auf der Straße gekommen sein, genaue Statistiken darüber wurden allerdings von den chinesischen Behörden nie veröffentlicht.
Um das hoch im Taihang-Shan-Gebirge gelegene chinesische Dorf Guoliang mit der Außenwelt zu verbinden, machten sich in den 1970er-Jahren 13 Menschen daran, eine Straße durch den Fels zu hauen. Der 1,2 Kilometer lange Guoliang-Tunnel, der auch von Bussen und Lastwagen befahren wird, zählt zu den gefährlichsten Straßen der Welt – und zu einer der größten Touristenattraktionen in China. Es soll schon zu vielen tödlichen Unfälle auf der Straße gekommen sein, genaue Statistiken darüber wurden allerdings von den chinesischen Behörden nie veröffentlicht.
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Ebenfalls in China liegt diese Serpentinenstraße, die sich durch den Tianmen Mountain National Park in Zhangjiajie schlängelt. Die engen Kurven sind für jeden Busfahrer eine Herausforderung, vor allem, wenn Gegenverkehr herrscht.
Ebenfalls in China liegt diese Serpentinenstraße, die sich durch den Tianmen Mountain National Park in Zhangjiajie schlängelt. Die engen Kurven sind für jeden Busfahrer eine Herausforderung, vor allem, wenn Gegenverkehr herrscht.
Foto: Getty Images
Zu den spektakulärsten und zugleich gefährlichsten Straßen der Welt zählen die Bergpässe, die durch den indischen Bundesstaat Himachal Pradesh führen und im Norden bis in den Himalaya reichen. Hier verkehren auch regelmäßig Busse, und nicht selten kommt es zu Unfällen mit Verletzten oder Toten.
Zu den spektakulärsten und zugleich gefährlichsten Straßen der Welt zählen die Bergpässe, die durch den indischen Bundesstaat Himachal Pradesh führen und im Norden bis in den Himalaya reichen. Hier verkehren auch regelmäßig Busse, und nicht selten kommt es zu Unfällen mit Verletzten oder Toten.
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Dieser Lkw ist auf einer der Passstraßen in Nordindien in einen Erdrutsch geraten und wäre beinahe über den Abhang gestürzt. 
Dieser Lkw ist auf einer der Passstraßen in Nordindien in einen Erdrutsch geraten und wäre beinahe über den Abhang gestürzt. 
Foto: Getty Images
In anderen Regionen der Welt ist es nicht unbedingt die Beschaffenheit der Straße, die sie besonders gefährlich macht, sondern das, was einem dort begegnen kann. Diese Aufnahme eines Grizzlybären, der sich einem Bus in den Weg stellt, stammt aus dem Denali Nationalpark in Alaska.
In anderen Regionen der Welt ist es nicht unbedingt die Beschaffenheit der Straße, die sie besonders gefährlich macht, sondern das, was einem dort begegnen kann. Diese Aufnahme eines Grizzlybären, der sich einem Bus in den Weg stellt, stammt aus dem Denali Nationalpark in Alaska.
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Aber auch die Straßen in dem Nationalpark haben es in sich: Sie sind weder asphaltiert, noch gesichert – und daneben geht es steil nach unten.
Aber auch die Straßen in dem Nationalpark haben es in sich: Sie sind weder asphaltiert, noch gesichert – und daneben geht es steil nach unten.
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In steilen Serpentinen führt diese Straße im brasilianischen Bundestaat Santa Catarina durch die Bergkette Serra do Rio do Rastro.
In steilen Serpentinen führt diese Straße im brasilianischen Bundestaat Santa Catarina durch die Bergkette Serra do Rio do Rastro.
Foto: Getty Images
Blick aus dem Busfenster während einer Fahrt in die Kalinga-Berge auf den Philippinen. Viel Platz zwischen dem Fahrzeug und dem Abgrund gibt es nicht. Die Berge reichen hier bis auf eine Höhe von 2500 Metern.
Blick aus dem Busfenster während einer Fahrt in die Kalinga-Berge auf den Philippinen. Viel Platz zwischen dem Fahrzeug und dem Abgrund gibt es nicht. Die Berge reichen hier bis auf eine Höhe von 2500 Metern.
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Einspurig, nicht asphaltiert, kurvenreich und mit einer Steigung von bis zu 10 Prozent ist auch der Tizi n’Test-Pass in Marokko keine einfach zu befahrende Piste. Vor allem größere Fahrzeuge haben es schwer, insbesondere bei Gegenverkehr, denn es gibt nur wenige Haltebuchten. Dazu drohen im Sommer Steinschläge und im Winter Schnee oder Erdrutsche. Der Pass liegt auf einer Höhe von mehr als 2000 Metern.
Einspurig, nicht asphaltiert, kurvenreich und mit einer Steigung von bis zu 10 Prozent ist auch der Tizi n’Test-Pass in Marokko keine einfach zu befahrende Piste. Vor allem größere Fahrzeuge haben es schwer, insbesondere bei Gegenverkehr, denn es gibt nur wenige Haltebuchten. Dazu drohen im Sommer Steinschläge und im Winter Schnee oder Erdrutsche. Der Pass liegt auf einer Höhe von mehr als 2000 Metern.
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Nicht nur in Asien und Südamerika gibt es gefährliche Straßen, nein, auch in Europa. Genauer: auf Mallorca! Die im Foto zu sehende Serpentinenstraße führt hinab in die Bucht Sa Calobra, die an der bergigen Nordwestküste der Insel liegt. Die Straße überwindet auf 12,5 Kilometern einen Höhenunterschied von fast 700 Metern und hat schon so manchen Autofahrer ins Schwitzen gebracht – besonders wenn ihm in den engen Kurven plötzlich ein Bus entgegenkommt.
Nicht nur in Asien und Südamerika gibt es gefährliche Straßen, nein, auch in Europa. Genauer: auf Mallorca! Die im Foto zu sehende Serpentinenstraße führt hinab in die Bucht Sa Calobra, die an der bergigen Nordwestküste der Insel liegt. Die Straße überwindet auf 12,5 Kilometern einen Höhenunterschied von fast 700 Metern und hat schon so manchen Autofahrer ins Schwitzen gebracht – besonders wenn ihm in den engen Kurven plötzlich ein Bus entgegenkommt.
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Manche Straßen sind so eng und kurvenreich, dass es schon mit dem Auto ein gefährliches Unterfangen ist, sie zu befahren – vor allem, wenn es direkt neben der Fahrbahn in die Tiefe geht. Noch gefährlicher für alle wird es, wenn größere Fahrzeuge wie Lkw oder gar Busse diese Straßen passieren, und so manches Mal fragt man sich: Wie machen die das bloß? TRAVELBOOK zeigt die gefährlichsten Bus-Strecken der Welt.

Nicht nur sind die Straßen zum größten Teil einspurig und besonders kurvenreich. In weiten Teilen sind die Pässe weder asphaltiert noch am Rande gesichert. An vielen Stellen ist es so eng, dass größere Fahrzeuge die gesamte Fahrbahn ausfüllen und nur wenige Zentimeter zwischen Reifen und Abgrund liegen. Wie das aussehen kann, zeigen diese Fotos, die auf Facebook unter dem Titel „Why himachal Pradesh roadways driver are best in the world“ (dt. „Warum die Busfahrer in Himalach Pradesh die besten der Welt sind“) veröffentlicht wurden:

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Überhaupt finden sich in Indien und in dessen Nachbarland Pakistan ziemlich viele Straßen, die man als, nun ja, recht gefährlich bezeichnen könnte. Immer wieder kommt es zu Unfällen oder Staus, etwa weil ein Auto quasi feststeckt.

Viele der Bergpässe bleiben während der Wintermonate wegen Erdrutschen, Schneefall und Lawinengefahr geschlossen. Ebenfalls nur im Sommer befahrbar ist die Straße, die zum  Basecamp des 6451 Meter hohen Kishtwar Kailash im Westhimalaya (Indien) führt. Wie es sich anfühlt, im Bus zu sitzen und am Rande des Abgrunds entlangzufahren, zeigt dieses Youtube-Video:

Gefährliche Straßen gibt es aber auch am anderen Ende der Welt. Zum Beispiel die Yungas Road in Bolivien, die vielen gar als die gefährlichste aller Straßen überhaupt gilt. Sie führt direkt am Abgrund entlang, kennt keine Leitplanken oder Absperrungen und ist eine Einbahnstraße, ohne einspurig zu sein. Genannt wird sie auch El Camino de la Muerte – die Straße des Todes. Tatsächlich fanden hier viele den Tod, heute suchen hier Mountainbiker den absoluten Kick.

Yungas-Road Bolivien

Ein Bus auf der Yungas-Road in Bolivien
Foto: Getty Images

Japan Schneestraße

Hier lauert die Gefahr in der Höhe: Bis zu 17 Meter hoch türmt sich der Schnee in den japanischen Alpen auf der Hauptinsel Honshu. Durch die Berge, die zu den schneereichsten der Welt zählen, führt eine Hauptstraße, die den Winter über geschlossen bleibt. Im Frühling wird die Straße dann für Fahrzeuge geöffnet, nachdem ein Schneepflug sie vom Schnee befreit hat. Bleibt nur zu hoffen, dass keine Schneebretter oder Lawinen abgehen.
Foto: Getty Images

Weitere Fotos von besonders gefährlichen Bus-Strecken weltweit sehen Sie oben in unserer Foto-Galerie!

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