Vom Kilimandscharo nach Nairobi

4 Abenteuer-Trips in Ostafrika

Eine Elefantenherde streift durch den Amboseli-Nationalpark in Kenia. Im Hintergrund erhebt sich das Kilimandscharo-Massiv
Eine Elefantenherde streift durch den Amboseli-Nationalpark in Kenia. Im Hintergrund erhebt sich das Kilimandscharo-Massiv
Foto: Getty Images
Auf Safari in der Serengeti: Einen Elefanten vor die Linse zu bekommen, ist hier zwar nicht schwer, aber natürlich immer ein Erlebnis
Auf Safari in der Serengeti: Einen Elefanten vor die Linse zu bekommen, ist hier zwar nicht schwer, aber natürlich immer ein Erlebnis
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In der Serengeti gibt es kaum Bäume, vereinzelt findet man Akazien. Dafür gibt es eine um so artenreichere Tierwelt
In der Serengeti gibt es kaum Bäume, vereinzelt findet man Akazien. Dafür gibt es eine um so artenreichere Tierwelt
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Dösender Löwe in der Serengeti. Aber die Hitze macht nicht selten auch den Touristen zu schaffen
Dösender Löwe in der Serengeti. Aber die Hitze macht nicht selten auch den Touristen zu schaffen
Foto: Getty Images
In Ostafrika leben vermutlich etwa eine halbe bis zu einer Million Massai, die meisten im Süden Kenias
In Ostafrika leben vermutlich etwa eine halbe bis zu einer Million Massai, die meisten im Süden Kenias
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Eine Massai-Familie vor ihrem Haus in der Serengeti in Tansania. Viele Dörfer können von Touristen besucht werden, wo ihnen die Dorfbewohner vor allem Schmuck zum Verkauf anbieten
Eine Massai-Familie vor ihrem Haus in der Serengeti in Tansania. Viele Dörfer können von Touristen besucht werden, wo ihnen die Dorfbewohner vor allem Schmuck zum Verkauf anbieten
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Sonnenuntergang-Idylle am Tondooni-Strand auf der Insel Pemba in Tansania
Sonnenuntergang-Idylle am Tondooni-Strand auf der Insel Pemba in Tansania
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Die Insel Pemba ist von Sansibar mit einem Kleinflugzeug in etwas mehr als einer halben Stunde zu erreichen
Die Insel Pemba ist von Sansibar mit einem Kleinflugzeug in etwas mehr als einer halben Stunde zu erreichen
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Das House of Wonders in Sansibar: 1883 wurde der Palast für den zweiten Sultan von Sansibar gebaut
Das House of Wonders in Sansibar: 1883 wurde der Palast für den zweiten Sultan von Sansibar gebaut
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Der Dhow-Hafen von Mombasa in Kenia. Im Hintergrund: die Moschee
Der Dhow-Hafen von Mombasa in Kenia. Im Hintergrund: die Moschee
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Malindi in Kenia. Hier landete 1498 der portugiesische Entdecker Vasco da Gama auf seinem Weg nach Indien. Als Navigationshilfe ließ er das weiße Steinkreuz errichten, das auf dem Bild zu sehen ist
Malindi in Kenia. Hier landete 1498 der portugiesische Entdecker Vasco da Gama auf seinem Weg nach Indien. Als Navigationshilfe ließ er das weiße Steinkreuz errichten, das auf dem Bild zu sehen ist
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Zebra vor der Skyline von Nairobi, Hauptstadt Kenias. Der Nairobi-Nationalpark liegt etwa sieben Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Nur ein Zaun trennt die Tiere von der Stadt
Zebra vor der Skyline von Nairobi, Hauptstadt Kenias. Der Nairobi-Nationalpark liegt etwa sieben Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Nur ein Zaun trennt die Tiere von der Stadt
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Nairobi bei Nacht: Die Hauptstadt ist das Wirtschafts- und Kommunikationszentrum des Landes. Etwa 3 Millionen Einwohner leben hier
Nairobi bei Nacht: Die Hauptstadt ist das Wirtschafts- und Kommunikationszentrum des Landes. Etwa 3 Millionen Einwohner leben hier
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Abenteuer-Urlaub? Klar! Aber bitte nicht zu gefährlich. „Hakuna Matata“ – das bedeutet „keine Probleme“ auf Swahili, der in Ostafrika am meisten verbreiteten Sprache. Und in diese (fast) problemfreie Zone bringt Sie TRAVELBOOK jetzt hin. Vier Abenteuer, die auf Sie in Ostafrika warten.

1. Gipfelbesteigung auf dem Kilimandscharo

Tansania bietet für Touristen das volle Erlebnis-Programm: Sechs (anstrengende) Tage sollten Sie einkalkulieren, um – gut geführt – den Gipfel des Kibo zu bezwingen. Der ist mit 5895 Metern die höchste Erhebung des Kilimandscharo-Massivs an der Grenze zu Kenia.

2. Safari im Serengeti-Nationalpark

Safari-Träume werden natürlich in der Serengeti mit ihren unzähligen Lodges erfüllt. Der Nationalpark gehört mit einer Fläche von fast 15.000 Quadratkilometern zum Weltkulturerbe der Unesco. In ihm ist es auch heute noch möglich, die legendären „Big Five“ vor den Fotoapparat zu bekommen: Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard.

3. Tauchen auf Sansibar

Wer das kraftraubende Bergsteigen und die aufregende Löwenpirsch hinter sich hat – den zieht’s meistens ans unverschämt türkisfarbene Wasser des Indischen Ozeans, beispielsweise an die Traumstrände Sansibars. Auf den zwei Inseln (Unguja und Pemba) relaxen die Urlauber im schneeweißen Sand oder können ein weiteres Weltkulturerbe besichtigen: Stone Town. Die meisten Häuser der 200.000-Einwohner-Stadt wurden vor 150 Jahren aus Korallenstein erbaut.

Eine beeindruckte Unterwasserwelt mit Mantas, Meeresschildkröten und manchmal sogar Walhaien gibt es unter anderem im Mnemba Atoll zu bestaunen.

4. Mit Fähre, Bus und Bahn nach Nairobi

Von Sansibar zum nächsten Ostafrika-Hotspot: Kenia. Eine mögliche, sehr spannende Reise-Variante außer dem Fliegen: Mit der Fähre nach Dar es Salaam (Tansania); von hier per Bus – mit gültigem Impfbuch (Gelbfieberimpfung ist Vorschrift), Reisepass und Visum – in rund 10 Stunden nach Mombasa, Kenias größter Hafenstadt.

Auch hier locken wieder reichlich Traumstrände (Diania-Beach im Süden/Malindi, etwas weiter im Norden) mit Resorts der Luxusklasse oder günstigen Appartements für Selbstversorger.

Was außer Safaris – zum Beispiel ins Masai-Mara-Resort (Verlängerung der tansanischen Serengeti auf Kenia-Seite) – auch ein Abenteuer ist: eine Zugfahrt von Mombasa nach Nairobi (2,7 Millionen Einwohner).

Genial, aber mit Tendenz zu Dekadenz: Morgens, im Speisewagen (die Kolonialzeit lässt grüßen) sitzend, bei Spiegelei mit Speck zwischen Zebras und Elefanten auf den wackeligen Schienen durch die Savanne ruckeln.

Wenn alles nach Plan läuft, erreicht man das 500 Kilometer entfernte Nairobi nach 15 Stunden.

Die kenianische Hauptstadt liegt übrigens in 1650 Metern Höhe. Bedeutet: Der Pullover, den man beim Trip auf den Kilimandscharo gebraucht hat, kann hier am Abend sehr nützlich sein.

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