Behörden warnen vor Ekel-Cocktails am Strand von Palma
Die Behörden warnen Mallorca-Urlauber vor Ekel-Cocktails, die an der Playa de Palma von fliegenden Händlern verkauft werden Foto: picture alliance/dpa | Clara Margais
Die örtliche Polizei von Palma warnt Mallorca-Touristen vor Ekel-Cocktails, die am Strand verkauft werden. Die können nämlich ernsthafte Gesundheitsrisiken bergen.
Mittlerweile gibt es wahrscheinlich in jedem Urlaubsort Strandverkäufer, die einem frisches Obst, Gebäck oder fertig gemixte Cocktails verkaufen wollen. Klingt vielleicht im ersten Moment gar nicht mal so schlecht. Doch davon sollte man unbedingt die Finger lassen – besonders am Strand von Palma auf Mallorca. Die Polizei warnt in einer Mitteilung vom 21. Juli 2025 sogar davor, Cocktails zu trinken, die einem von fliegenden Händlern am Straßenrand oder Strand verkauft werden.
Ekel-Cocktails werden auf dem Boden zubereitet
Urlauber sollten auf diese „Erfrischung“ lieber verzichten. In dem Schreiben der Policia Local Palma wird von einem Fall berichtet, bei dem Beamte einen Verkäufer beobachtet haben, der jegliche hygienische Vorschriften missachtete. Der Mann schnitt demnach das Obst direkt auf dem Boden eines Parkplatzes, lediglich eine Plastiktüte diente als Unterlage. Die Wassermelone landete danach als Deko im Cocktail. Außerdem befüllte der Mann laut Polizei Plastikbecher mit Fertiggetränken aus 5-Liter-Kanistern.
Die Behörde warnt daher vor ernsthaften Gesundheitsrisiken durch den Konsum von Cocktails wie Mojito oder Sangria, die von illegalen Straßenhändlern an der Playa de Palma gekauft wurden.
Laut Polizei wurde der Verkäufer wegen des Verstoßes gegen den Alkoholverkauf auf öffentlichen Straßen ohne Lizenz angezeigt. Zusätzlich wurde der Fall dem Gesundheitsamt gemeldet.
An dieser Stelle findest du Inhalte von Drittanbietern
Um mit Inhalten von Drittanbietern zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.
„Gesundheit ist unbezahlbar“
In einem Instagram-Beitrag der örtlichen Polizei appellieren die Beamten an die Mallorca-Touristen, die Cocktails, die am Strand verkauft werden, keinesfalls zu trinken. Gesundheit sei unbezahlbar. Auf den Fotos ist auch zu sehen, wie die Beamten die Plastikkanister sowie die bereits gefüllten Cocktailgläser beschlagnahmen und mitnehmen. Unter dem Post häufen sich positive Kommentare, die dankbar für den Einsatz der Polizisten sind.
„Mal abgesehen davon, dass das Obst auf dem Boden geschnitten und man nicht weiß, was für ein Zeug da als Getränk verkauft wird, gibt es auch keinerlei Möglichkeiten zum Händewaschen. Wenn ich mir vorstelle, dass die Verkäufer am Strand das Bargeld in die Hand nehmen, auf die Toilette gehen oder sonst was mit ihren Händen machen und anschließend wieder neue Drinks mixen, vergeht mir wirklich jeglicher Appetit. Daher sollte man, so praktisch es erscheinen mag, besser keine Ekel-Cocktails von fliegenden Händlern kaufen!“
Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen.
Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den
Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit
Tracking und Cookies entscheiden.
Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige
Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an
datenschutz@axelspringer.de.