Nackt sein, besaufen...

13 Dinge, die man auf Mallorca vermeiden sollte

Nackte Frau im Meer
FKK ist auf Mallorca nur in dafür vorgesehenen Bereichen erlaubt – wer sich in der Stadt oder anderswo zu freizügig zeigt, riskiert eine saftige Geldstrafe
Foto: Getty Images

Mallorca gilt ja mithin auch als das 17. deutsche Bundesland, Millionen Deutsche verbringen jedes Jahr ihren Urlaub dort oder sind gleich ganz nach „Malle“ ausgewandert. Trotz heimischer Gefühle, die viele auf der Baleareninsel hegen, gibt es auch einige Dinge, die man dort unbedingt vermeiden sollte. Entweder, weil man sonst etwas verpasst – oder weil man sich sonst strafbar macht.

1. Zu wenig anhaben

Nackt oder oben ohne am Strand liegen ist seit 2014 auf Mallorca tabu. Zwar gibt es dennoch einige Orte für FKK-Fans auf der Baleareninsel, aber an fast allen Stränden gilt: bitte bekleidet. Auch abseits des Strands sollte man sich angemessen kleiden: Wer etwa nur in Bikini oder Badehose durch die Innenstadt läuft, muss mit 50 bis 200 Euro Bußgeld rechnen.In Magaluf liegen die Strafen sogar noch höher (TRAVELBOOK berichtete).

2. Wildpinkeln

200 bis 400 Euro Geldstrafe werden fällig. Laut einem Bericht von BILD.de muss sogar bis zu 1500 Euro Strafe zahlen, wer am Strand, in den Dünen oder im Wasser pinkelt.

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3. Hunde mit an den Strand nehmen

Mallorca zählt nicht unbedingt zu den hundefreundlichsten Gegenden Spaniens. An den allermeisten Stränden stehen Schilder mit der Aufschrift „No Perro“ – (z. Dt. „Kein Hund“). Wer sich an das Verbot nicht hält und seinen vierbeinigen Liebling trotzdem mitbringt, riskiert eine saftige Geldstrafe. An nur fünf Stränden auf der gesamten Baleareninsel sind Hunde ganzjährig erlaubt: Am Strand von Alcanada im Norden, an der Cala Blanca zwischen Camp de Mar und Andratx, in Es Carnatge in Palma, am Llenaire-Strand in Pollenҫa und am Felsstrand von Na Patana bei Ca’n Picafort. Dazu kommen einige weitere Strände, an denen sich Hunde zumindest im Winterhalbjahr vom 1. November bis 31. März austoben können.

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4. Italienisch essen gehen

Wer Lust auf eine gute Pizza oder richtig leckere Pasta hat, kann auf Mallorca lange suchen. Bis auf ganz wenige Ausnahmen sollte man auf der Insel italienische Restaurants besser meiden – auch wenn „Original Italienisch“ dran steht. Meistens stehen dort doch Spanier am Herd, und die sollten besser bei dem bleiben, was sie wirklich können: Spanisch kochen. Und mal ehrlich: Wer in Spanien ist, sollte ohnehin besser bei der Landesküche bleiben, die schließlich auch zahlreiche Leckereien wie Paella, Tapas, Fisch- und Fleischgerichte bietet.

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5. Sich in Palma besaufen

Alkoholleichen am Ballermann gehören der Vergangenheit an – so will es zumindest die Inselregierung und greift hart durch. Wer fortan betrunken und eventuell sogar auffällig wird, riskiert ein saftiges Bußgeld in Höhe von bis zu 3000 Euro.

Betrunkener Mann am Strand in Palma de Mallorca

Saufgelage wie diese sind in Palma tabu
Foto: dpa picture alliance

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6. Nur an einem Ort bleiben

Klar, manchmal braucht man einfach einen reinen Badeurlaub, bei dem man einfach nur relaxen will. Wer aber ein bisschen mehr Zeit und vielleicht sogar ein Auto gemietet hat, sollte unbedingt die Insel erkunden. Mallorca ist nämlich viel facettenreicher, als viele wissen. Da ist der bergige Norden mit wunderbaren Wanderstrecken, der ruhige Süden mit traumhaften Buchten und romantischen Fischerdörfern, der vielfältige Osten, der von allem etwas bietet, und nicht zu vergessen: die Inselmitte, wo noch echtes mallorquinisches Leben stattfindet. Finden Sie hier heraus, welcher Insel-Teil am besten zu Ihnen passt!

Deià auf Mallorca

Traumhaft schön: das Dorf Deià an der Nordwestküste
Foto: Getty Images

5. Sich die Inselhauptstadt entgehen lassen

Wer nach Mallorca reist, sollte zumindest auch einmal nach Palma fahren und sich durch die Altstadt mit ihren engen Gassen, schönen Plätzen und beeindruckenden Gebäuden aus verschiedenen Epochen treiben lassen. Auch einen Besuch der weithin sichtbaren Kathedrale La Seu sollte man nicht verpassen, und Shopping-Fans kommen in Palma ebenfalls auf ihre Kosten. Tipp für Gourmets: der sehenswerte Streetfood-Markt San Juan, der allerlei Köstlichkeiten bietet – sogar gute Pizza!

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6. Das Viertel Son Banya besuchen

Einen großen Bogen machen sollten Palma-Besucher dagegen um das Viertel Son Banya. Der Stadtteil nahe des Flughafens gilt als Drogenumschlagplatz und Heimat von Dealern und sonstigen Kriminellen. Sogar die Polizei betritt das Viertel nicht mehr, schreibt die „Welt“.

7. Viel Geld dabei haben

Auch wenn man Son Banya mit seinen düsteren Gestalten meidet – zu viel Bargeld sollte man generell nicht dabei haben, vor allem nicht in den Vergnügungsvierteln von Palma oder in S’Arenal. Hier sind Taschendiebe unterwegs, die es insbesondere auf Betrunkene angesehen haben.

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10. Trotz roter Fahne ins Meer gehen

Wenn die rote Fahne weht, hat das einen Grund: Aufgrund hoher Wellen oder tückischer Strömungen ist das Baden einfach zu gefährlich. Wer sich auf Mallorca an das absolute Badeverbot nicht hält, riskiert sein Leben – und eine hohe Geldstrafe: Die Nichtbeachtung der roten Flagge kostet bis 3000 Euro.

Rote Fahne am Strand

Die rote Fahne zu ignorieren ist gar keine gute Idee
Foto: Getty Images

11. Zigarettenkippen wegwerfen

Sie sind Raucher? Dann hüten Sie sich davor, auf Mallorca einfach Ihre Kippen auf die Straße zu werfen! 50 bis 200 Euro Strafe drückt man Ihnen auf, wenn Sie dabei erwischt werden. Auch Kaugummis ausspucken und auf die Straße spucken werden geahndet.

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12. Einfach Deutsch sprechen

Auch wenn – vor allem in den größeren Ferienzentren – viele Mallorquiner Deutsch sprechen: Es ist unhöflich, einfach in der eigenen Sprache draufloszuquasseln. Wenigstens ein „¡Hola!“ (z. Dt. „Hallo“)  oder „¡Buenas tardes!“  („Guten Tag“) als Begrüßung sind angebracht, und dann kann man nett nachfragen, ob die- oder derjenige Deutsch oder Englisch spricht.

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13. Nicht rechtzeitig am Flughafen sein

Mallorca ist zwar keine besonders große Insel – aber der Flughafen Aeropuerto de Son San Juan ist weitaus größer, als viele denken. Nach Madrid und Barcelona ist er sogar der drittgrößte Flughafen Spaniens. Rund 23 Millionen Passagiere landen hier jedes Jahr – Tendenz steigend. Beim Rückflug sollte man unbedingt genug Zeit einplanen, denn die Wege zwischen den Terminals sind lang.