1. August 2025, 6:59 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Peru ist ein vielseitiges Reiseland in Südamerika – von den Höhenlagen der Anden bis zum tropischen Amazonasbecken bietet es atemberaubende Natur und kulturelle Schätze wie die Mayastätte Machu Picchu. Doch je nach Region bestehen unterschiedliche gesundheitliche Risiken. Besonders bei Reisen in entlegene oder tropische Gebiete sollten Impfungen und Infektionsschutzmaßnahmen im Voraus sorgfältig geplant werden. TRAVELBOOK gibt einen Überblick über die wichtigsten Impfungen für eine Reise nach Peru.
Übersicht
Welche Impfungen für Peru sind Pflicht?
Für die direkte Einreise nach Peru bestehen keine gesetzlichen Impfpflichten. Allerdings verlangen einige Drittländer bei Weiterreise aus Peru einen Nachweis über eine Gelbfieberimpfung. Zudem kann bei Einreise in das Amazonasgebiet innerhalb Perus vereinzelt ein Impfnachweis gefordert werden. Reisende sollten deshalb eine gültige Gelbfieberimpfung erwägen, wenn sie in betroffene Regionen fahren oder aus Peru in ein Land mit Gelbfieberanforderungen weiterreisen. Besonders wichtig: Die Impfung ist frühestens ab dem Alter von neun Monaten empfohlen. Für Regionen oberhalb von 2300 Metern – wie Lima, Cusco oder Machu Picchu – ist die Impfung nicht erforderlich und wird auch nicht empfohlen.
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Empfohlene Impfungen für Peru
Für Reisende im Allgemeinen
- Hepatitis A
- Tetanus
- Diphtherie
- Masern (bei unklarem Impfstatus oder fehlender Impfung)
- Gelbfieber (bei Reisen östlich der Anden ins Amazonasgebiet)
Für Reisende mit spezifischen Risiken
- Hepatitis B – bei engem sozialem Kontakt oder Langzeitaufenthalt
- Typhus – bei Aufenthalt unter schlechten hygienischen Bedingungen oder in ländlichen Regionen
- Tollwut – bei Trekkingreisen oder längeren Aufenthalten außerhalb von Städten
- Dengue – für Reisende mit früherer Dengue-Erkrankung
Gibt es in Peru ein erhöhtes Infektionsrisiko für Krankheiten ohne Impfschutz?
Ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht in Peru für Krankheiten, gegen die kein Impfstoff verfügbar ist. Dazu zählen Darminfektionen, Leishmaniosen, Chagas-Krankheit und Oropouche-Fieber. Auch Zika-Virus, Dengue, Chikungunya und Malaria stellen mückenübertragene Infektionsgefahren dar – obwohl es für einige dieser Krankheiten (z. B. Dengue) mittlerweile Impfstoffe gibt, sind diese nicht überall erhältlich oder nur unter bestimmten Voraussetzungen empfohlen. Hier finden Sie weiterführende Informationen.