17. September 2025, 6:04 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Strenge Kontrollen bei Taschen und Rucksäcken
Handy, Schlüssel und Geldbeutel gehören für viele zum Pflichtprogramm – mehr sollte es nicht sein. Erlaubt sind nur Taschen und Rucksäcke mit einem Volumen von höchstens drei Litern. Zudem dürfen diese die Maße 20x15x10 Zentimeter nicht überschreiten. Als Beispiele nennt die Stadt München auf der offiziellen Website Oktoberfest.de „eine kleine Handtasche oder einen Mini-Rucksack“. Am Eingang kontrollieren Sicherheitskräfte wie gewohnt alle Taschen.
Verbot für Messer und Hirschfänger
Zum traditionellen Lederhosen-Outfit gehört bei manchen der Hirschfänger, ein Messer mit langer Klinge. Auf dem Oktoberfest ist es jedoch tabu: Auf öffentlichen Veranstaltungen dürfen grundsätzlich keine Messer mitgeführt werden. Zwar existiert eine Ausnahme zur Brauchtumspflege, diese kann aber eingeschränkt werden. Der Bayerische Trachtenverband unterstützt diese Regelung. „Da hat kein Trachtler ein großes Problem damit“, erklärt Verbandschef Günter Frey. Zusätzlich gilt außerhalb des Festgeländes im mittleren Sperrring eine Messerverbotszone.
Klare Regeln auf dem Oktoberfest für Kinderwagen
Eltern dürfen Kinderwagen grundsätzlich mitbringen. Einschränkungen gelten aber abends: Ab 18.00 Uhr sind sie auf der Wiesn verboten. An Samstagen sowie am Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober, ist die Mitnahme ganztägig untersagt. Abgestellt werden können die Wagen entweder an der Gepäckaufbewahrung oder auf speziell ausgewiesenen Parkplätzen auf dem Gelände.
Fahrräder und Co. sind auf der Wiesn nicht erwünscht
Zweiräder und Sportgeräte haben auf der Theresienwiese keinen Zutritt. Fahrräder, E-Roller, Skateboards und ähnliche Fortbewegungsmittel dürfen während der Festzeit nicht auf das Gelände.
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Nur Pferde und Assistenzhunde erlaubt
Einzige Ausnahmen beim Tierverbot sind die prächtigen Brauereipferde, die traditionell die Bierwagen ziehen, sowie Blinden- und Assistenzhunde. Alle anderen Tiere müssen draußen bleiben.
Klare Regeln auf dem Oktoberfest für Speisen und Getränke
Die bayerische Tradition erlaubt es Besuchern weiterhin, eigene Brotzeit in die Biergärten der Festzelte mitzunehmen. Getränke müssen allerdings vor Ort gekauft werden. Aufgrund der strikten Taschengröße ist die Menge an mitgebrachtem Essen ohnehin stark begrenzt.
Mit Material von dpa