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Skipass-Preise im Vergleich

Wo Familien beim Skiurlaub sparen können – und wo es teuer wird

Skipass Preise
Der ADAC hat die Skipasspreise in verschiedenen Skigebieten miteinander verglichen Foto: Getty Images
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TRAVELBOOK Redaktion

28. November 2025, 17:50 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Mehr als 800 Euro für drei Tage auf der Skipiste – was nach einem Luxusurlaub klingt, ist für viele Familien in den Alpen inzwischen Realität. Und damit sind nur die Preise für die Skipässe gemeint. Eine aktuelle Analyse des ADAC zeigt, wie groß die Preisunterschiede in den Skigebieten sind – und wo Familien noch vergleichsweise günstig auf die Piste kommen.

Skipässe werden zunehmend teurer: Wie BILD unter Berufung auf eine ADAC-Studie schreibt, müssen Wintersportler im Durchschnitt in der aktuellen Saison rund fünf Prozent mehr bezahlen als im Vorjahr. Besonders für Erwachsene ist der Preisaufschlag spürba. So kostet in beinahe jedem zweiten der untersuchten 30 Skigebiete ein Tagesticket mittlerweile mehr als 70 Euro. Kinder zahlen laut ADAC in den meisten Fällen weniger als 40 Euro.

Am oberen Ende der Preisskala steht das schweizerische Zermatt: Mit 106 Euro ist Zermatt in der Schweiz Spitzenreiter beim Tagesticket für Erwachsene. Deutlich günstiger ist der Schwarzwald – dort zahlen Skifahrer im Feldberg-Gebiet lediglich 42 Euro. Auch der Umfang der Skigebiete unterscheidet sich stark: Während am Matterhorn rund 360 Pistenkilometer zur Verfügung stehen, sind es im Schwarzwald nur etwa ein Zwölftel davon.

Große Unterschiede auch bei Preisen für Kinder-Skipässe

Noch stärker schwanken die Preise bei den Kindertickets. Am günstigsten ist es laut ADAC für den Skinachwuchs in Balderschwang: Kinder kommen in Balderschwang am günstigsten weg. Laut ADAC kostet der Tagesskipass dort 21,50 Euro. Deutlich teurer ist es hingegen in den italienischen Skigebieten Kronplatz und Seiser Alm sowie im französischen La Plagne-Les Arcs. Hier schlagen Kindertickets mit jeweils 56 Euro zu Buche.

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Drei Skitage kosten Familien bis zu 800 Euro

Im Mittelpunkt der Untersuchung steht eine Modellfamilie mit zwei Kindern im Alter von zehn und 14 Jahren. Der ADAC hat die Kosten für Tages- und Dreitagesskipässe berechnet – mit teils drastischen Ergebnissen. Je höher das Skigebiet in den Alpen liegt, desto kostspieliger wird es für Familien.

Vier Tagesskipässe kosten die Familie in fast allen Alpengebieten außerhalb Deutschlands mehr als 200 Euro. Für drei Tage fallen zwischen 600 Euro und mehr als 800 Euro an. Die teuersten Regionen sind Zermatt und Flims Laax. Doch auch Kronplatz, Seiser Alm, Ischgl, Arlberg, Davos Klosters und La Plagne liegen mit Preisen über 750 Euro im oberen Bereich der Tabelle.

Preisbrecher Allgäu und Bayerischer Wald

Am günstigsten im ADAC-Vergleich ist Balderschwang im Allgäu. Ein Tag kostet dort für die Musterfamilie 118 Euro, drei Tage 354 Euro. Ebenfalls preiswert sind laut ADAC der Arber im Bayerischen Wald sowie die Skigebiete Feldberg, Lenggries-Brauneck und Spitzingsee-Tegernsee in den Bayerischen Alpen. Auch die Szrenica Ski Arena im polnischen Riesengebirge punktet mit günstigen Tarifen.

Spartipps für Skipass-Käufer

Familien können die Ausgaben für den Skipass mit ein paar einfachen Maßnahmen deutlich reduzieren:

▶︎ Früh buchen, günstiger fahren: In vielen Skigebieten greifen dynamische Preismodelle. „Wer früh bucht, kommt in der Regel günstiger weg.“ Das gilt vor allem bei hoher Nachfrage oder bestem Wetter. Auch der ADAC empfiehlt einen Blick auf Verbundpässe: „Laut ADAC schneidet der Verbundpass oft besser ab als das Ticket nur für ein einzelnes Gebiet.“

▶︎ Nebensaison nutzen: Wer nicht an Schulferien gebunden ist, kann sparen. „Laut Stiftung Warentest können sie sparen, wenn sie Ferienzeiten meiden.“ Gerade im Januar, zum Saisonende oder im März vor den Osterferien bieten viele Skigebiete nicht nur günstigere Skipässe, sondern auch günstigere Unterkünfte an.

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