Sonnenbrand

UV-Index – ab welchem Wert wird es gefährlich?

Frau liegt am Strand in der Sonne
Wenn die Sonneneinstrahlung zu stark wird, kann daraus ein Sonnenbrand resultieren. Aufschluss über die Stärke der Sonne gibt der UV-Index.
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Sonnencremes werden meist nach ihrem unterschiedlichen UV-Schutzfaktor eingeordnet. Doch was besagt der UV-Index eigentlich und ab welcher Stufe wird es für Urlauber in puncto Sonnenbrand gefährlich?

Die Strahlkraft der Sonne je nach Land und Wetter unterscheidet sich zum Teil deutlich, und mit dem UV-Index (UVI) lässt sich genau sagen, wie schädlich die Strahlen sind.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) erklärt: 

Je höher der Wert, desto schneller der Sonnenbrand

Ausgedacht hat sich den Index die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusammen mit anderen Institutionen.

Die Werte des UVI und was sie bedeuten im Überblick:

  • 1 bis 2: geringe gesundheitliche Gefährdung. Sonnenschutz ist nicht nötig
  • 3 bis 5: mittlere Gefährdung, Hemd, Sonnenbrille und Sonnencreme als UV-Schutz sind ratsam
  • 6 bis 7: hohe Gefahr; die WHO rät dann, mittags den Schatten aufzusuchen, in der Sonne eine Kopfbedeckung zu tragen, sich zudem einzucremen und die Augen zu schützen
  • 8 bis 10: sehr hohe Gefahr! Schutzmaßnahmen sind unbedingt erforderlich. Die WHO rät, hierbei zwischen 11.00 und 15.00 Uhr den Aufenthalt im Freien generell zu vermeiden.

Im Extremfall ist auch ein Wert von 11+ möglich.

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Im deutschen Sommer sind Werte bis 8 möglich

Die Tageswerte für Deutschland veröffentlicht das BfS auf seiner Webseite. Im Sommer seien hier UVI-Werte bis 8 möglich, in den Alpen sogar noch höhere. Höchstwerte werden etwa unmittelbar am Äquator auf Meereshöhe bei wolkenlosem Himmel gemessen.

Wichtig für Urlauber: Auf Schnee, Wasser und Stränden mit hellen Sandflächen kann die Strahlenbelastung höher sein als der vorhergesagte maximale UVI für diesen Tag, erklärt das BfS. Ausreichender Sonnenschutz ist dann besonders wichtig.

Beeinflusst wird der UVI vor allem vom Sonnenstand. Dieser wiederum hängt stark von der Jahreszeit und vom Breitengrad ab.