Garantiert ohne Chlor

Die 20 coolsten Naturpools der Welt

Wer auf Teneriffa nicht in die kalten Fluten des Atlantiks springen möchte, kann sich bei einem Bad in den natürlichen Pools aus Lavagestein entspannen. Für einen leichten Einstieg führen Leitern ins türkis-grüne Wasser.
Wer auf Teneriffa nicht in die kalten Fluten des Atlantiks springen möchte, kann sich bei einem Bad in den natürlichen Pools aus Lavagestein entspannen. Für einen leichten Einstieg führen Leitern ins türkis-grüne Wasser.
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Die portugiesische Azoreninsel São Miguel bietet neben dem Inselflair auch vulkanische Krater, die sich im Laufe der Zeit mit Wasser gefüllt haben. Der Lagoa de Santiago besticht dabei mit seiner auffällig grünen Farbe und ist ein beliebtes Reiseziel für Familien.
Die portugiesische Azoreninsel São Miguel bietet neben dem Inselflair auch vulkanische Krater, die sich im Laufe der Zeit mit Wasser gefüllt haben. Der Lagoa de Santiago besticht dabei mit seiner auffällig grünen Farbe und ist ein beliebtes Reiseziel für Familien.
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Das Queen’s Bath auf Hawaii ist über einen kurzen Pfad zu erreichen. Dort bietet sich nicht nur ein fantastischer Blick über den Ozean. Immer wieder heben Wellen neues Meerwasser in die natürlichen Becken. Kleine Wasserfälle runden dieses kleine Paradies ab.
Das Queen’s Bath auf Hawaii ist über einen kurzen Pfad zu erreichen. Dort bietet sich nicht nur ein fantastischer Blick über den Ozean. Immer wieder heben Wellen neues Meerwasser in die natürlichen Becken. Kleine Wasserfälle runden dieses kleine Paradies ab.
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Direkt am Ozean gelegen formieren sich mehrere sogenannte Gezeitentümpel, die bei Flut mit Frischwasser versorgt werden, bei Ebbe allerdings zugänglich sind, zu den Olivine Pools. Umrandet werden sie, typisch für Hawaii, mit Lavagestein. Der Name leitet sich übrigens von der Gruppe der Olivin-Mineralien ab.
Direkt am Ozean gelegen formieren sich mehrere sogenannte Gezeitentümpel, die bei Flut mit Frischwasser versorgt werden, bei Ebbe allerdings zugänglich sind, zu den Olivine Pools. Umrandet werden sie, typisch für Hawaii, mit Lavagestein. Der Name leitet sich übrigens von der Gruppe der Olivin-Mineralien ab.
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Zugegeben, der Kermits Pool ist erst nach einer Wanderung durch das Hancock-Gorge-Schluchtensystem erreichbar, dafür wird man aber mit grandiosen Anblicken des Naturpools inmitten steiler Felswände belohnt. Je nach Sonneneinfall schimmern Wasser und Gestein in schillernden warmen oder kalten Farben.
Zugegeben, der Kermits Pool ist erst nach einer Wanderung durch das Hancock-Gorge-Schluchtensystem erreichbar, dafür wird man aber mit grandiosen Anblicken des Naturpools inmitten steiler Felswände belohnt. Je nach Sonneneinfall schimmern Wasser und Gestein in schillernden warmen oder kalten Farben.
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Nicht allzu weit vom Kermits Pool entfernt, dafür aber etwas schwieriger zu erreichen, ist der Handrail Pool. Auch er besticht durch grüne Farbe und geschichtete Felswände. Wer noch tiefer in die Schlucht hinabsteigen möchte, sollte das aber vorher mit einem Guide absprechen.
Nicht allzu weit vom Kermits Pool entfernt, dafür aber etwas schwieriger zu erreichen, ist der Handrail Pool. Auch er besticht durch grüne Farbe und geschichtete Felswände. Wer noch tiefer in die Schlucht hinabsteigen möchte, sollte das aber vorher mit einem Guide absprechen.
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Ihren Namen haben sich die Fairy Pools wahrlich verdient. Kristallklares, aber eisiges Wasser laden zum Baden inmitten einer herben Landschaft ein. Ein paar kleine Wasserfälle runden die Atmosphäre ab – und man fühlt sich fast wie in der Welt schottischer Sagen und Legenden.
Ihren Namen haben sich die Fairy Pools wahrlich verdient. Kristallklares, aber eisiges Wasser laden zum Baden inmitten einer herben Landschaft ein. Ein paar kleine Wasserfälle runden die Atmosphäre ab – und man fühlt sich fast wie in der Welt schottischer Sagen und Legenden.
Foto: dpa Picture-Alliance
Wer nach dem Besuch der berühmten Maya-Stadt Chichén Itzá ein Bad nehmen möchte, sollte die nahe „Blaue Cenote“ besuchen. Cenotes sind mit meist Süßwasser gefüllte Kalksteinlöcher, die ein weit verzweigtes unterirdisches System bilden. Ein besonderes Ambiente erzeugen die herabhängenden Ranken.
Wer nach dem Besuch der berühmten Maya-Stadt Chichén Itzá ein Bad nehmen möchte, sollte die nahe „Blaue Cenote“ besuchen. Cenotes sind mit meist Süßwasser gefüllte Kalksteinlöcher, die ein weit verzweigtes unterirdisches System bilden. Ein besonderes Ambiente erzeugen die herabhängenden Ranken.
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Smaragdgrünes Wasser lädt auch in der Schweiz im Kanton Tessin zu einem Bad ein. Dafür muss man aber zu jeder Jahreszeit hart im Nehmen sein: Das Flusswasser ist zu jeder Jahreszeit eiskalt.
Smaragdgrünes Wasser lädt auch in der Schweiz im Kanton Tessin zu einem Bad ein. Dafür muss man aber zu jeder Jahreszeit hart im Nehmen sein: Das Flusswasser ist zu jeder Jahreszeit eiskalt.
Foto: dpa Picture-Alliance
37 Grad warmes, schwefelhaltiges Wasser sprudelt mit 700 Litern pro Sekunde aus dem Boden. Die Quelle speist sich aus Regenwasser und versickert zunächst in 200 Meter Tiefe, wo es sich mit Schwefel anreichert. Das Bad in den Thermalquellen ist übrigens kostenlos.
37 Grad warmes, schwefelhaltiges Wasser sprudelt mit 700 Litern pro Sekunde aus dem Boden. Die Quelle speist sich aus Regenwasser und versickert zunächst in 200 Meter Tiefe, wo es sich mit Schwefel anreichert. Das Bad in den Thermalquellen ist übrigens kostenlos.
Foto: dpa Picture-Alliance
Zunächst kann man den weitläufigen Pool am Fuße der Wasserfallkaskaden von einer Brücke aus überblicken, um sich anschließend in die grünblauen Fluten zu stürzen. Einpacken sollte man allerdings Badeschuhe – der Untergrund ist recht felsig.
Zunächst kann man den weitläufigen Pool am Fuße der Wasserfallkaskaden von einer Brücke aus überblicken, um sich anschließend in die grünblauen Fluten zu stürzen. Einpacken sollte man allerdings Badeschuhe – der Untergrund ist recht felsig.
Foto: dpa Picture-Alliance
Nicht umsonst wird dieses kleine Paradies von der Unesco geschützt: Eine kräftig türkisfarbene Lagune, ein bezaubernder Wasserfall und ein paar flache Pools laden zum Verweilen ein. Wer hier nicht rein springt, ist selber Schuld.
Nicht umsonst wird dieses kleine Paradies von der Unesco geschützt: Eine kräftig türkisfarbene Lagune, ein bezaubernder Wasserfall und ein paar flache Pools laden zum Verweilen ein. Wer hier nicht rein springt, ist selber Schuld.
Foto: Getty Images
Egal zu welcher Tageszeit man ankommt, die hellen Kalksinterterrassen in Pamukkale sind ein wahrer Augenschmaus. Und der Ausblick aus über 200 Metern Höhe ist ein zweiter Garant für Erholung. Das Wasser ist angenehm warm und soll sogar heilende Wirkung besitzen.
Egal zu welcher Tageszeit man ankommt, die hellen Kalksinterterrassen in Pamukkale sind ein wahrer Augenschmaus. Und der Ausblick aus über 200 Metern Höhe ist ein zweiter Garant für Erholung. Das Wasser ist angenehm warm und soll sogar heilende Wirkung besitzen.
Foto: Getty Images
Allein der Anblick ist den Besuch der Blauen Lagune in Island schon wert. Doch sollte man genug Zeit für ein Bad mitbringen, denn das Thermalwasser aus den Tiefen der Erde enthält verschiedene Mineralsalze, Kieselerde und Algen – und lindert anerkanntermaßen Schuppenflechten und andere Hauterkrankungen.
Allein der Anblick ist den Besuch der Blauen Lagune in Island schon wert. Doch sollte man genug Zeit für ein Bad mitbringen, denn das Thermalwasser aus den Tiefen der Erde enthält verschiedene Mineralsalze, Kieselerde und Algen – und lindert anerkanntermaßen Schuppenflechten und andere Hauterkrankungen.
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Etwa 250 Kilometer von der Hauptstadt Muscat entfernt, ist das Wadi ganzjährig durch fließendes Wasser gefüllt. Dadurch kann sich auch die üppige Vegetation um das Wadi herum halten. Wadis sind übrigens Oasen inmitten der arabischen Wüste, die unter anderem auch als Trinkwasserquellen genutzt werden.
Etwa 250 Kilometer von der Hauptstadt Muscat entfernt, ist das Wadi ganzjährig durch fließendes Wasser gefüllt. Dadurch kann sich auch die üppige Vegetation um das Wadi herum halten. Wadis sind übrigens Oasen inmitten der arabischen Wüste, die unter anderem auch als Trinkwasserquellen genutzt werden.
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Der Besuch der Havasu-Fälle lohnt sich insbesondere am Abend, wenn die tiefstehende Sonne das rote Gestein leuchten lässt. Zwischen schroffen Felswänden fällt das Wasser in einen kleinen Pool, der aufgrund hoher Kalziumcarbonat-Konzentrationen grünlich-blau leuchtet.
Der Besuch der Havasu-Fälle lohnt sich insbesondere am Abend, wenn die tiefstehende Sonne das rote Gestein leuchten lässt. Zwischen schroffen Felswänden fällt das Wasser in einen kleinen Pool, der aufgrund hoher Kalziumcarbonat-Konzentrationen grünlich-blau leuchtet.
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Der Name Erawan rührt der Legende nach von dem göttlichen großen, weißen Elefanten her, der die Fähigkeit besitzt, Regen zu zaubern. Und wenn man den Wasserfall, welcher einen natürlichen Pool speist, anschaut, bleiben keine Zweifel an der treffenden Benennung. Das smaragdgrüne Wasser, in dem sich auch einige Fische tummeln, lädt umgeben von urigen Dschungel zum Baden ein.
Der Name Erawan rührt der Legende nach von dem göttlichen großen, weißen Elefanten her, der die Fähigkeit besitzt, Regen zu zaubern. Und wenn man den Wasserfall, welcher einen natürlichen Pool speist, anschaut, bleiben keine Zweifel an der treffenden Benennung. Das smaragdgrüne Wasser, in dem sich auch einige Fische tummeln, lädt umgeben von urigen Dschungel zum Baden ein.
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„Großes Loch“ ist die Übersetzung von „Sua“ – und wahrlich: bevor man in diesen Pool eintauchen kann, muss man zunächst 30 Höhenmeter auf der abenteuerlichen Leiter hinabsteigen. Aber es lohnt sich, vor allem, wenn man den ganzen mit Meerwasser gefüllten Pool für sich allein hat – mit etwas Glück.
„Großes Loch“ ist die Übersetzung von „Sua“ – und wahrlich: bevor man in diesen Pool eintauchen kann, muss man zunächst 30 Höhenmeter auf der abenteuerlichen Leiter hinabsteigen. Aber es lohnt sich, vor allem, wenn man den ganzen mit Meerwasser gefüllten Pool für sich allein hat – mit etwas Glück.
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Für diesen Pool braucht man starke Nerven: Nur in der Trockenzeit zwischen September und Dezember kann der wohl teuflischste Pool der Erde zum Baden genutzt werden, denn der Fluss stürzt direkt dahinter mehr als 100 Meter in die Tiefe. Na wenn das kein Erlebnis ist...
Für diesen Pool braucht man starke Nerven: Nur in der Trockenzeit zwischen September und Dezember kann der wohl teuflischste Pool der Erde zum Baden genutzt werden, denn der Fluss stürzt direkt dahinter mehr als 100 Meter in die Tiefe. Na wenn das kein Erlebnis ist...
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Gechlorte Swimmingpools waren gestern: TRAVELBOOK.de zeigt 20 Pools weltweit, welche die Natur erschaffen hat: egal ob unter einem Wasserfall oder mitten zwischen erkalteten Lava-Felsen, in dampfendem, türkis-blauem Wasser auf Island oder am Rande der Victoria-Fälle.


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Architekten zerbrechen sich immer wieder den Kopf, wenn es darum geht, neue Poollandschaften zu entwerfen. Dabei reicht häufig ein Blick in die Natur, um sich inspirieren zu lassen. Überall auf der Welt findet man natürliche Schwimmbecken, die in ihren Formen vielseitiger nicht sein könnten.

Naturpools entstehen auf vielfältige Art und Weise. Auf Vulkaninseln erstarrt Gestein in Mulden und formt natürliche Barrieren, in denen sich Meerwasser bei Flut sammelt. Solche sogenannten Gezeitentümpel sind perfekte, geschützte Bademöglichkeiten.

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Magisch erstrahlen viele der Naturpools im Abendlicht. Hier die Havasu-Fälle im Grand Canyon in den USA

Magisch erstrahlen viele der Naturpools im Abendlicht. Hier die Havasu-Fälle im Grand Canyon in den USA. Foto: Getty Images

Auch durch Erosion bilden sich Pools: Wenn sich Flüsse durch unterschiedlich feste Gesteinsschichten fressen, können Wasserfälle entstehen, welche wiederum über Jahrtausende Wasserbassins ausspülen.

Eine besondere Form der Naturpools sind die Cenotes der mexikanischen Halbinsel Yucatán, wo unterirdische Wasserläufe existieren, die durch Einstürze des oberen Höhlenbereichs freigelegt werden. Manche dieser Cenotes finden sich kaum zugänglich im Dschungel, andere wurden zu einer Art öffentlicher Schwimmbäder umgebaut. Unter Wasser lassen sich dann Stalagmiten bestaunen, über Jahrtausende entstanden.

Entstanden durch Einstürze: die mexikanischen Cenotes, die ein weitläufiges Untergrundsystem aus Flüssen bilden, die auch bis zum Meer reichen können

Entstanden durch Einstürze: die mexikanischen Cenotes, die ein weitläufiges Untergrundsystem aus Flüssen bilden, die auch bis zum Meer reichen können. Foto: Getty Images

Es sind wahrlich Wunderwerke, welche die Natur vielerorts erschaffen hat – oben in der Fotogalerie sehen Sie 20 aus aller Welt.

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