27. September 2026, 14:13 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Beim TRAVELBOOK Award am 22. September 2026 wurde neben vielen weiteren spannenden Trendreisezielen für das kommende Jahr auch das schönste Dorf Deutschlands gekürt. Mit dabei: das Künstlerdorf Fischerhude im nordwestlichen Bundesland Niedersachsen.
Fischerhude in Niedersachsen
Nicht weit von der Hansestadt Bremen entfernt liegt das beschauliche Künstler- und Bauerndorf Fischerhude. Umgeben von weiten Wiesenlandschaften und mehreren Ausläufern des Flusses Wümme, befindet es sich auf einem langgestreckten Dünenzug. Laut der Infoseite Flecken Ottersberg sind die Wiesen der Wümmeniederung sehr feucht und werden regelmäßig überschwemmt. Hierdurch verfügen sie „über eine einzigartige ökologische Vielfalt und über ein nahezu unberührt anmutendes Landschaftsbild“. Fischerhude ist ein Ortsteil des Fleckens – einer historischen Gemeindeform – Ottersberg im Landkreis Verden des Bundeslands Niedersachsen.
Im dörflichen Ortskern Fischerhudes reihen sich malerische Fachwerkhäuser mit zum Teil reetgedeckten Dächern an mit Kopfstein gepflasterte Straßen, alte Eichen und Erlen. Hinzu kommt eine Vielzahl alter Bauernhöfe. Die Traditionsbauten beherbergen die Fischerhuder, ihr Kunsthandwerk und ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse sowie kleine Cafés und Restaurants und die Gäste des idyllischen Dorfes. Das wurde laut der eigenen Infoseite bereits im Jahr 1124 erstmals urkundlich erwähnt.
Was ist das Besondere am niedersächsischen Fischerhude?
Zunächst einmal ist Fischerhude ein beschaulicher Ort. Ein Ort der Ruhe und der Einkehr, ein Ort, an dem Besucher entspannen und das Leben genießen können. Nicht zuletzt ist Fischerhude als Dorf der Künstler bekannt – und das bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts.
Seinen Ursprung nahm Fischerhude als Künstlerdorf laut der Infoseite „bremen.de“, nachdem Otto Modersohn das Dorf im Jahr 1896 für sich entdeckt hatte. In der Folge zog Fischerhude mehr und mehr Malende sowie andere Künstler, darunter Bildhauer und Musiker, an. Und das gilt bis heute. Die Galerien in Fischerhude zeigen aktuelle Werke wie jene der ersten Künstler Fischerhudes.
Welches ist das schönste Dorf Deutschlands?
Dörrenbach in der Pfalz ist eines der schönsten deutschen Dörfer
Was kann man in Fischerhude erleben?
Von Bremen aus wird das rund 27 Kilometer entfernte Fischerhude gern als Ziel einer Radtour angesteuert. Auf dem Weg fährt man vorbei an weiten, grünen Landschaften, durchzogen von Wasserläufen.
Im Ort selbst sind es besonders die Kunstsammlungen, die für Besucher des Künstlerortes interessant sind. So zeigen etwa das Otto-Modersohn-Museum und der Buthmanns Hof wechselnde Ausstellungen lokaler Künstler. Auch Veranstaltungen, bei denen Besucher selbst kreativ werden können, werden regelmäßig in Fischerhude angeboten.
Ebenfalls einen Besuch wert ist laut der Bremer Infoseite auch das Heimatmuseum. Das befindet sich im Heimathaus Irmintraut, einem von mehr als zehn alten Höfen in Fischerhude. Es wird vermutet, dass dieses historische Gebäude an der Stelle bereits seit dem Jahr 1768 steht.
Alle Infos zu den anderen Anwärtern auf den Titel des schönsten Dorfs Deutschlands, lesen Sie bei TRAVELBOOK.
Methodik zum TRAVELBOOK Award
Auch in diesem Jahr sagen wir es wieder: Alle nominierten Regionen, Länder und Co. des TRAVELBOOK Awards sind bereits Gewinner. Auch dann, wenn es nicht zum Gesamtsieg gereicht hat. Das gilt auch für das Dorf Fischerhude in Niedersachsen. Denn: Jedes Geheimtipp-Reiseziel hat es im Vorhinein bereits auf die Shortlist geschafft, wurde also aus einer großen Anzahl von Anwärtern in einer Kategorie ausgewählt.
Die TRAVELBOOK-Redaktion hat die Community auf Facebook und Instagram um Hilfe gebeten sowie Experten aus der Reisebranche zurate gezogen, um die Shortlist zu erstellen. Erstmalig haben in diesem Jahr nicht nur die Leser von TRAVELBOOK, sondern auch die Leser von BILD mit abgestimmt. Insgesamt wurden mehr als 150.000 Stimmen abgegeben, um die Trendreiseziele 2027 küren zu können.