Palacio de Sal

Ein Hotel aus Salz – bitte nicht lecken!

Das Solarium im Salzpalast
Das Solarium im Salzpalast
Foto: getty
Blick auf den Salzsee – und das Palacio de Sal. Die besten Hotels in Bolivien
Blick auf den Salzsee – und das Palacio de Sal. Die besten Hotels in Bolivien
Foto: Hotel Palacio de Sal
Sessel aus Salz, doch ...
Sessel aus Salz, doch ...
Foto: Hotel Palacio de Sal
... nicht alle Tische und Stühle sind aus Salz, diese hier sind – unübersehbar – aus Holz
... nicht alle Tische und Stühle sind aus Salz, diese hier sind – unübersehbar – aus Holz
Foto: Hotel Palacio de Sal
Wahrlich ein Palast, der Palacio de Sal.
Wahrlich ein Palast, der Palacio de Sal.
Foto: Hotel Palacio de Sal
Blick in einen der Räume...
Blick in einen der Räume...
Foto: Hotel Palacio de Sal
... und ins Badezimmer
... und ins Badezimmer
Foto: Hotel Palacio de Sal
Salzseen, Süßwasserseen und trockene Salzpfannen – das ist die Landschaft des Altiplanos in Bolivien
Salzseen, Süßwasserseen und trockene Salzpfannen – das ist die Landschaft des Altiplanos in Bolivien
Foto: getty
Mit dem Jeep lässt sich diese Landschaft am besten erkunden
Mit dem Jeep lässt sich diese Landschaft am besten erkunden
Foto: getty
Auch Inseln hat der Salzsee, wie hier die Isla del Pescado, die Fischinsel
Auch Inseln hat der Salzsee, wie hier die Isla del Pescado, die Fischinsel
Foto: dpa
Salzabbau im Salar de Uyuni, Salar de Tunupa
Salzabbau im Salar de Uyuni, Salar de Tunupa
Foto: dpa
Blick auf die Insel der Fischer, die Isla de los Pescadores.
Blick auf die Insel der Fischer, die Isla de los Pescadores.
Foto: dpa
Ein Pfeil aus Kaktus auf der Isla de los Pescadores
Ein Pfeil aus Kaktus auf der Isla de los Pescadores
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Die Oberfläche der Salzpfanne
Die Oberfläche der Salzpfanne
Foto: dpa

Im Palacio de Sal in Bolivien ist nahezu alles aus Salz: die Wände, die Decken und die meisten der Tische, der Stühle, die Betten. Doch nicht nur das Hotel ist einmalig. Die Umgebung, in der es steht, ist es erst recht: der Salzpalast steht am Salar de Uyuni, dem größten Salzsee der Welt.


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Ein Meer aus Salz – das ist der Salar de Uyuni im Andenhochland, der mit 12.000 Quadratkilometern größte Salzsee der Welt. Fast zehn Milliarden Tonnen Salz sollen hier liegen. Etwa 25.000 davon werden von den Salzbauern jedes Jahr abgetragen – und was nicht weggeschafft wird, bildet eine spektakuläre Landschaft, die nicht von dieser Welt zu sein scheint: mit mondähnlichen Senken, bizarren Salzkegeln, surrealen Verkrustungen.

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Wo es so viel Salz gibt, scheint es nur logisch, dieses zur Abwechslung mal nicht zum Würzen, sondern zum Bauen zu verwenden. Vor allem, wenn man direkt vor Ort etwas errichten möchte und herkömmliches Baumaterial dafür mühsam auf 3600 Meter hochgekarrt werden müsste.

Eingangsbereich des neuen Salzpalastes

Eingangsbereich des neuen Salzpalastes. Foto: Hotel Palacio de Sal

Und so entstand hier bereits Anfang der 1990er das erste Hotel, das ausschließlich aus Blöcken aus Salz zusammengesetzt wurde – und gleich nach der Eröffnung hatte es seinen Dauerplatz auf der weltweiten Liste der ungewöhnlichsten Hotels inne. Doch bereits 2002 musste man das Gebäude wieder abbauen – nach Problemen mit dem Abfall, dem Geld, den Genehmigungen.

2007 wurde neu gebaut: am östlichen Rand des Salzsees, gut 25 Kilometer von der Stadt Uyuni entfernt. Palacio de Sal, Salzpalast, heißt die Anlage und macht ihrem Namen alle Ehre, denn das Hotel ist eine weitläufige Luxusherberge mit 16 Zimmern, jedes mit eigenem Bad und Solarium. Eine Million Salzblöcke wurden hier verwendet – für die Böden und Wände, für die Trockensauna und ein Dampfbad, einen Salzwasser-Pool und Jacuzzis.

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Sitzen auf Salz

Sitzen auf Salz. Foto: getty

Auch die Möbel sind zum Teil aus Salz, Kissen und Matratzen machen sie gemütlich. Und wem in der Suppe das Salz fehlt, muss nicht lange nach dem Streuer suchen: Er kratzt sich einfach ein bisschen von der Tischplatte.

Keine Frage, der Palacio de Sal, lässt alle Eishotels als Schnee von gestern erscheinen. Denn im Gegensatz zu den Eisblöcken, die ja doch irgendwann schmelzen, bleibt das Salz in seiner Form erhalten – abgesehen natürlich von dem minimalen Schwund durch an Möbeln kratzende oder gar leckende Gäste.

Allerdings: die Temperaturen sind zuweilen vergleichbar wie in den Eishotels in Skandinavien. Die Hochebene Altiplano zwischen Peru und Bolivien ist eine der kältesten Regionen Südamerikas: Nachts kann es hier auf 3660 Metern Höhe schon mal minus zwanzig Grad kalt werden.

Weitere Fotos und Bewertungen des Palacio del Sal gibt’s hier

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