Kanarische Inseln

7 gute Gründe für einen Urlaub auf El Hierro

Ursprüngliche, zum Teil bizarre Landschaften, wenig Touristen – das ist El Hierro
Ursprüngliche, zum Teil bizarre Landschaften, wenig Touristen – das ist El Hierro
Foto: Getty Images

Fern des Massentourismus auf Teneriffa hat sich die Insel El Hierro ihre Ursprünglichkeit bewahrt. Und es gibt noch ein paar weitere gute Gründe für einen Abstecher auf die kleinste Insel der Kanaren.

1. Diese Ruhe

Sagen wir es so: Dortmund ist auch nicht viel größer. 24 Kilometer misst El Hierro in Nordsüdrichtung, von Osten nach Westen sind es immerhin 27 Kilometer. Knapp 11.000 Menschen leben hier – und unzählige Rieseneidechsen. Damit ist klar: Ein Urlaub auf El Hierro ist bestimmt nichts für Leute, die Trubel lieben. An der verträumten Insel am Rande Europas scheint die Zeit fast spurlos vorbei gezogen zu sein.

Wanderweg auf El Hierro

Wanderwege wie dieser gibt es auf ganz El Hierro – perfekt, um abzuschalten
Foto: Getty Images

2. Die Ursprünglichkeit

Vieles ist noch unberührt und so natürlich, wie es schon vor 100 Jahren war. Sonnenverbrannte Steinwüsten aus erstarrter Lava. Sattgrüne Hochebenen mit Lorbeerwäldern. Regenwälder mit in den Himmel wachsenden Baumkronen.

Die der Küste vorgelagerte Felsformation Roque de Bonanza ähnelt aus einer bestimmten Perspektive im Wasser spielenden Bären und Löwen

Die der Küste vorgelagerte Felsformation Roque de Bonanza ähnelt aus einer bestimmten Perspektive im Wasser spielenden Bären und Löwen

3. Das glasklare Wasser

Wandervögel und Mountainbiker sind auf El Hierro in ihrem Element. Auch Taucher werden hier glücklich. Das Wasser ist fast glasklar und für den Atlantik außergewöhnlich still. Spannende Meeresbewohner wie Engels- und Walhaie sowie Mantarochen geben sich ein Stelldichein. Besonders El Bajón, ein erloschener Vulkankegel, der aus der Tiefe bis auf 15 Meter emporsteigt, ist Heimatstadt für eine ungewöhnliche große Zahl von Fischen. Im Städtchen La Restinga gibt es auch deutschsprachige Tauchschulen.

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4. Baden im Fels

Weite Sandstrände sucht man vergeblich auf El Hierro. Dafür aber gibt es Meeresschwimmbäder: drei Becken, von der See in den Fels gegraben, umschäumt von Wellen. Zu erreichen per Auto oder über einen Fußweg, der von Maceta drei Kilometer an der Steilküste entlangführt – mit herrlichen Ausblicken. In den kleineren Bassins planschen Kinder, im großen ist reichlich Platz zum Schwimmen.

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5. Die bizarren Bäume

Nicht versäumen: Bäume wie aus einem Fantasyfilm. Im Wacholderbaumhain El Sabinar wurden die knorrigen Pflanzen vom Wind so stark gepeitscht, dass ihre Kronen auf den Boden gedrückt wurden. In dieser Position verharren sie bis heute. Wenn Nebel aufzieht, ist es hier besonders märchenhaft.

Das Wacholdergebiet El Sabinar mit seinen bizarr geformten

Das Wacholdergebiet El Sabinar mit seinen bizarr geformten
Foto: Getty Images

6. Die köstlichen Küchlein

Quesadillas heißen die köstlichen kleinen Käsekuchen, die Sie unbedingt probieren sollten. Kulinarische Freuden und eine atemberaubende Atmosphäre bietet das Restaurant auf dem Aussichtspunkt Mirador de La Peña. Von dort oben können Sie auch die schönsten Sonnenuntergänge beobachten.

Das Higuera de Abuela in Echedo ist ein Restaurant zum Wohlfühlen. Im Garten steht noch der Feigenbaum, den einst die Großmutter gepflanzt hat. Es gibt guten Fisch, gekocht wird nach alten kanarischen Rezepten.

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7. Das Wunder-Wasser

Es ist 26 Grad warm und schmeckt salzig: Das Wasser des Brunnens von Pozo de la Salud soll heilende Kräfte haben und sogar Wunder bewirken. Die Einheimischen glauben daran. Also warum nicht auch mal davon kosten?

Valverde, die Hauptstadt der knapp 11.000 Einwohner El Hierros

Valverde, die Hauptstadt der knapp 11.000 Einwohner El Hierros
Foto: Getty Images

Anreise: Von den Nachbarinseln Teneriffa und Gran Canaria mit dem Inselflieger. Oder mit der Schnellfähre ab Teneriffa. Das Schiff schafft die Strecke in zweieinhalb Stunden. Ein Mittel gegen Seekrankheit sollte man vorsichtshalber im Gepäck haben.