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Indonesien

Die besten Tipps für einen Urlaub auf Bali

Bali ist und bleibt ein traumhaftes Reiseziel für Backpacker, Sinnsuchende, Surfer und Südostasien-LiebhaberFoto: Getty Images

Wunderschöne Tropenstrände, sattgrüne Reisfelder, jede Menge Affen und Götter – Bali ist eines der Traumreise-Ziele, die viele Reiseliebhaber auf ihren Must-See-Listen haben. TRAVELBOOK hat die besten Tipps für die indonesische Insel zusammengefasst.

Bali ist eine von 17.508 indonesischen Inseln und besonders bei Yogis, Surfern, Backpackern und Ruhesuchenden beliebt. Auf 5.780 Quadratkilometern empfängt sie ihre Besucher mit jeder Menge Tempel und Abbildungen der zahlreichen hinduistischen Götter, sind über 90 Prozent der hier lebenden Balinesen Hindus. Affen laufen und springen neben den Touristen umher, zahlreiche Roller hupen lautstark durch die Touristengegenden, während der Trubel in der Ruhe menschenärmerer Inselteile, Regenwäldern und Reisfeldern vergessen werden kann.

Willkommen auf der Insel der Götter und Dämonen.

Inhaltsverzeichnis

  • Ubud
  • Canggu
  • Vulkan Gunung Agung
  • Reisfelder
  • Der Norden
  • Padangbai, Lombok und die Gili-Inseln
  • Anreise
  • Reisezeit
  • Wetter
  • Karte

Das kulturelle Zentrum Ubud

Im Landesinneren Balis, etwa 30 Kilometer von der Hauptstadt Denpasar entfernt, liegt Ubud. Die Stadt gilt als das künstlerische und kulturelle Zentrum der Insel, finden sich hier zahlreiche Museen, Galerien, Kunsthandwerk, Boutiquen und andere Geschäfte. Jeden Tag können Besucher Vorführungen traditioneller Tänze zusehen, sich in zahlreichen Spas massieren lassen und Yoga in einer großen Auswahl an Studios und Retreat-Centern machen.

Affe in Ubud
Im Monkey Forest in Ubud laufen scharenweise Affen frei herum und kommen ihren Besuchern zum Teil sehr naheFoto: Anna Wengel

Ein sehenswertes touristisches Highlight ist das Sacred Monkey Forest Sanctuary, eine hinduistische Tempelanlage, in der jede Menge Affen wohnen. Die sind so zutraulich, dass sie nicht nur Essen aus den Händen und Taschen der Besucher klauen, sondern ihnen auch auf den Kopf oder die Schultern klettern. Wem das zu viel Aufregung ist, der sollte sich auf die schönen Spazierwege durch die umliegenden Tegalalang-Reisfelder begeben. Die sind nicht nur aufregend grün, auch Lärm, Gewusel und auf Ihnen herumkletternde Affen werden Sie hier eher selten (oder gar nicht) treffen.

Surfer- und Yogi-Lieblingsort Canggu

Hört man Bali in Verbindung mit Surfen und Yoga, fällt schnell der Name Canggu. Der kleine Ort im Süden Balis hat sich mittlerweile zum so gechillten wie hippen Treffpunkt zahlreicher Wellenliebhaber gemausert. Hier werden alternative Lebensentwürfe gefeiert und vegane wie fleischlastige Nahrung in hipsterigen Cafés gekostet, während digitale Nomaden auf ihren Laptops tippen.

Tagsüber tummeln sich anfangende wie fortgeschrittene Surfer in den Wellen, am Abend sitzen die in den diversen Restaurants und Beach Bars. Ein Vorteil, den Canggu-Reisende im Vergleich zu anderen beliebten Orten auf der Insel sehen, ist die Menschenfülle. Canggu ist beliebt, aber weit nicht so überlaufen wie die Partyhochburg Kuta oder das Kulturzentrum Ubud.

Vulkan Gunung Agung

Balis höchster, aktiver Vulkan Gunung Agung ist gleichzeitig einer der heiligsten Orte auf der gesamten Insel. Der Hindu-Gott Shiva soll hier wohnen und auch die Geister der Ahnen sollen hier zu Hause sein. Der Agung ist 3.142 Meter hoch und steht im Osten der Insel. Dank seiner Höhe ist er von fast überall auf der Insel, sowie von den benachbarten Gili-Inseln zu sehen.

Gili Air, Sicht auf Agung
Von der kleinen Insel Gili Air kann man in der Ferne den Vulkan Gunung Agung auf Bali sehenFoto: Anna Wengel

Wander- und Bergsteigenfans schwärmen von Touren auf den Berg. Wem der Agung zu hoch ist, der kann auch auf den nordwestlich vom Agung gelegenen Gunung Batur ausweichen, der 1.717 Meter hoch ist. Gerade bei Sonnenaufgang soll der Ausblick von den Vulkanen magisch sein. Aber: Beide Vulkane sind aktiv und können ausbrechen. Informieren Sie sich entsprechend, bevor Sie loswandern. Der Agung brach das letzte Mal im Juli 2018 aus – TRAVELBOOK berichtete.

Reisfelder

Die Reisterrassen auf Bali mit ihrem ewig satten, fast unecht erscheinenden Grün sind weltbekannt. Fünf von ihnen, auf einer Fläche von 19.500 Hektar, wurden 2012 von der UNESCO zum Welterbe erklärt.

Tagalalang-Reisterrassen, Bali
Die Tagalalang-Reisterrassen nahe Ubud sind bei Touristen beliebtFoto: Getty Images

Besucher können (und sollten) durch verschiedene Reisfelder auf der Insel wandern oder mit dem Fahrrad durchfahren. Besonders beliebt sind die Reisterrassen nahe Ubud, nicht zuletzt durch die Literaturverfilmung von „Eat, Pray, Love”. Etwas weniger bekannt sind die Jatiluwih-Reisfelder. Die liegen im Zentrum der Insel und gehören zu den größten Balis. Noch ein bisschen unbekannter sind die Sidemen-Reisterrassen im Osten der Insel.

Der Norden mit Lovina

Der Fischerort Lovina ist bei Touristen beliebt, aber wie der gesamte Norden nicht komplett überlaufen, sondern gehört zu den noch eher ruhigeren Orten auf Bali. Bekannt ist er vor allem wegen seines schwarzen Sandstrands Lovina Beach. Daran vorbei schwimmen am Morgen mitunter Scharen an Delfinen.

Ein beliebtes Touristenziel sind auch die Banjar Hot Springs, die heißen und heiligen Quellen in der Nähe. Ebenfalls in der Nähe ist das kleine Dorf Lemukih, ruhiger als Lovina und mit einer traumhaften Umgebung aus Wasserfällen, Dschungel und Reisterrassen.

Auch interessant: Die 9 besten Strände auf Bali

Von Padang Bai auf die Gilis und nach Lombok

Ein kleiner, charmanter Fischerort ist Padang Bai im Osten Balis. Ein, nicht allzu leicht zu erreichender Geheimtipp, ist hier der Strand White Sand Beach. Zu dem läuft man durch dichten Dschungel, Hinweisschilder gibt es kaum. Angekommen, erstreckt sich ein wunderschöner weißer Sandstrand vor klarem blauen Wasser. Am Warung (Verkaufsstand) gibt es Kokosnüsse, gegrillten Fisch und Bier.

Padang Bai ist aber besonders deshalb bei seinen Besuchern beliebt, weil von hier die Fähren nach Lombok und zu den Gili-Inseln Trawangan, Meno und Air abfahren. Und davon sollten sie unbedingt eine nehmen. Denn die Gilis und Lombok lohnen sich fast mehr als Bali – ist Lombok heute so, wie Bali einst war.

Warum Gili Air ein unbedingtes Reiseziel ist, lesen Sie hier: Gili Air – das perfekte Inselparadies für Backpacker

Anreise

Von Deutschland aus gibt es zahlreiche Flugangebote nach Bali, meist mit einem Stopp in Asien oder auf der Arabischen Halbinsel. Je nach Zwischenstopp dauert der Flug ungefähr 18 Stunden.

Denpasar ist die Hauptstadt Balis und Heimat des internationale Flughafen I Gusti Ngurah Rai oder Denpasar International Airport (DPS). Entsprechend kommen viele Reisende in Denpasar an. Eine Touristenhochburg ist das nahegelegene Kuta, quasi der Ballermann Balis. Hier ist von den Schönheiten der Insel wenig zu sehen – und wir raten Reisenden dringend, direkt weiterzufahren.

Auf die nahegelegenen Inseln kommen sie mit Fähren und lokalen Booten. Auf der Insel selbst sind Sie am einfachsten mit dem Roller unterwegs – das ist allerdings nicht ganz ungefährlich. Sicherer sind private Taxis und Kleinbusse.

Die beste Reisezeit für Bali

Die Trockenzeit fällt auf Bali in die Monate Mai bis Oktober und gilt als beste Reisezeit. In der Regenzeit zwischen November und März kann es zu teils lang anhaltenden Regenschauern kommen, hier ist aber auch weniger los. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über warm und die Luftfeuchtigkeit ist hoch.

Das aktuelle Wetter auf Bali

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