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Urlaub im Garten Eden

Highlights auf der Garden Route in Südafri­ka

Garden Route Südafrika
Die Garden Route, ein rund 700 Kilometer langer Küstenabschnitt mit malerischen Landschaften, ist eine der Hauptattraktionen in SüdafrikaFoto: Getty Images

Die Garden Route zählt zu den Haupt-Touristenattraktionen Südafrikas. Der Küstenabschnitt am Indischen Ozean punktet mit traumhaften Landschaften und Stränden. Die Highlights auf der Garden Route im Überblick.

Grün und fruchtbar – das hier muss der Garten Eden sein. Das dachten sich die ersten Menschen, die das Gebiet ganz am südlichen Ende von Afrika entdeckten. Und deshalb nannten sie es Garden Route. Von Mossel Bay im westlichen Kapgebiet bis zum Storms River zieht es sich auf etwa 300 Kilometern entlang der Nationalstraße N2, allerdings wird häufig der ganze, 700 Kilometer lange Küstenstreifen in Südafrika von Kapstadt bis Port Elizabeth mitgerechnet.

Highlights auf der Garden Route

Die Landschaft der Garden Route ist so beeindruckend, dass das Gebiet zu den wichtigsten Touristenattraktionen Südafrikas zählt. Mehrere Millionen Menschen kamen in Vor-Corona-Zeiten jährlich, um zum Beispiel den Garden-Route-Nationalpark oder die Straußenfarmen in der Nähe von Oudtshoorn zu besichtigen. Es gibt an vielen Stellen entlang der N2 Aussichtspunkte, von denen aus man eine phänomenale Weitsicht hat.

Mehrere große Orte liegen auf – beziehungsweise an – der Route, darunter George, dessen wichtigste Sehenswürdigkeit die Anglikanische Kirche St. Mark’s ist. Die größte Stadt der Route ist bekannt für ihre Erdbeerfelder und die reizvollen Strände. Auch in Knysna, Wilderness, Mossel Bay und den anderen Städten gibt es beliebte Strände.

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Mossel Bay Südafrika
Strand in Mossel BayFoto: Getty Images

Garden-Route-Nationalpark

Doch die Touristen kommen nicht nur, um zu baden. Drei Nationalparks – Tsitsikamma, Wilderness National Park und Knysna Lake Area – wurden 2009 zum riesigen Garden-Route-Nationalpark in Südafrika zusammengefasst. Er erstreckt sich von Wilderness über Knysna bis bis zur St. Francis Bay. Die Landschaft ist spektakulär.

Tsitsikamma National Park

Im Tsitsikamma National Park etwa stehen mehr als 800 Jahre alte Yellowwood-Bäume, und hier lebt der kaninchenartige Klippschliefer. Die Landschaft ist wild und unberührt. Es gibt viele Wanderwege, darunter den 48 Kilometer langen Ottertrail mit seiner Attraktion, einem Wasserfall. Für einige muss man abenteuerlustig sein: Hier gibt es schwankende Hängebrücken aus Holz, unter denen breite Flüsse tosen.

Tsitsikamma National Park
Hölzerne Hängegbrücke im Tsitsikamma National ParkFoto: Getty Images

Wilderness National Park

Im Wilderness National Park nahe der Stadt Wilderness liegen Lagunen, Seen und Flüsse, an denen mehr als 250 Vogelarten leben und brüten, darunter rosafarbene Flamingos. Dazu gibt es Wiesen und dichte Wälder, die bis zu den Outeniqua-Bergen reichen. Zwei beliebte Wanderwege, der „Giant Kingfisher Trail“ (sieben Kilometer lang) und der „Pied Kingfisher Trail“ (zehn Kilometer) führen durch das Gebiet, das zwischen August und Oktober entlang der Wasserläufe zum Blütenmeer wird. Viele Vertreter dieser üppigen Vegetation findet man auch im Botanischen Garten Kirstenbosch in Kapstadt.

Knysna Lake Area

Die Knysna Lake Area schließlich verbindet weite Wälder, Wasserlandschaften und eine reizvolle Lagune. In diesem Gebiet leben zahllose Meerestiere und seltene Geschöpfe wie das Knysna-Seepferdchen. In der Lagune findet sich eine der größten Austernzuchten der Welt.

Knysna-Lagune, Harden Route
Knysna-LaguneFoto: Getty Images

Wale beobachten und surfen

Wer die Garden Route besucht, der kommt auch, um im Ort Hermanus am Westkap Wale zu beobachten. Oder um in Jeffreys Bay nahe Port Elizabeth zu surfen: Das Gebiet gilt als einer der besten Surfspots der Welt.

Jeffrey's Bay
Surfer an der Jeffrey’s BayFoto: Getty Images

Eine Attraktion sind auch die Cango Caves, die Tropfsteinhöhlen bei Oudtshoorn, und die roten Swartberge, die heute zum Weltnaturerbe der Unesco zählen. Drumherum gibt es spektakuläre Halbwüstenlandschaften, die große und kleine Karoo. Hier können schon mal 40 Grad Celsius gemessen werden, während es an der Garden Route sonst eher mild ist.

Reiseinfos Garden Route

Anreise: Mit dem Flugzeug von Kapstadt, Johannesburg oder Durban bis zum George Airport im westlichen Teil der Garden Route. Alternativ mit der Eisenbahn von Kapstadt oder Johannesburg nach Port Elizabeth und dann weiter mit Bus oder Auto. Des Weiteren fahren Busse unterschiedlicher Unternehmen von Kapstadt oder Port Elizabeth nach Mossel Bay und George. Wer unabhängig sein möchte, mietet sich ein Auto. Die Garden Route ist über die N2, N9 oder N12 von so gut wie allen größeren Städten in Südafrika zu erreichen.

Getting around: Um sich entlang der Garden Route fortzubewegen, ist ein eigener Pkw unverzichtbar. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es so gut wie keine.

Reisezeit: Die Garden Route zählt zu den regenreichsten Gebieten Südafrikas. Am trockensten ist es zwischen Juni und August, mit durchschnittlichen Tagestemperaturen um die 19 Grad Celsius jedoch recht kühl.

Aktuelle Sicherheitshinweise für Südafrika, Infos zur Corona-Lage und Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.

Karte: Lage Garden Route in Südafrika

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(Text: Silke Böttcher)

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