Tourismuseinbruch wegen Corona-Pandemie

Rijeka und Galway bleiben auch 2021 europäische Kulturhauptstadt

Rijeka in Kroatien
Rijeka in Kroatien ist, ebenso wie Galway in Irland, noch bis April 2021 Europäische Kulturhauptstadt
Foto: Getty Images

Aufgrund der Corona-Pandemie gab es in der Reisebranche in diesem Jahr viele Verlierer. Zwei, die es ganz besonders hart getroffen hat, waren die europäischen Kulturhauptstädte 2020. Doch für beide Städte gibt es nun gute Nachrichten.

Rijeka in Kroatien und Galway in Irland waren die europäischen Kulturhauptstädte im Corona-Jahr 2020 – und sollen es, wenn es nach der Europäischen Kommission geht, auch bis 30. April 2021 bleiben.

In einem aktuellen Beschluss gibt Mariya Gabriel, Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend, eine Begründung: „Die Pandemie hat den Kultursektor schwer getroffen und auch die Europäischen Kulturhauptstädte nicht verschont. Ich hoffe, dass es beiden Städten gelingen wird, die Möglichkeiten zu nutzen, die sich ihnen durch die Verlängerung ihres ganz besonderen Jahres bieten.“

Rijeka – was Europas Kulturhauptstadt 2020 zu bieten hat

Kulturhauptstädte für 2021 werden verschoben

Die Kulturhauptstädte für 2021, ausnahmsweise drei Städte, und zwar Novi Sad in Serbien, Timișoara in Rumänien und Elefsina in Griechenland, sollen auf andere Jahre verlegt werden. Die Kommission schlägt vor, dass Novi Sad (Serbien) im Jahr 2022 Kulturhauptstadt Europas sein soll, Timișoara und Elefsina sollen den Titel im Jahr 2023 tragen.

Normalerweise werden die jeweiligen Kulturhauptstädte sechs Jahre vor ihrem Titeljahr ernannt, damit genug Zeit für etwaige Vorbereitungen bleibt. Viele Städte planen zahlreiche Veranstaltungen für die Zeit, in der sie Europäische Kulturhauptstadt sind.

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