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Tipps für einen Urlaub in Santa Monica in den USA

Stadt der Promis

Tipps für einen Urlaub in Santa Monica in den USA

Der Pacific Park und Santa Monica Pier
Der Pacific Park und Santa Monica Pier Foto: Getty Images

Santa Monica ist einer dieser Orte, die man sofort und unbedingt mit Strand in Verbindung bringt. Und mit Promis. Beides stimmt, aber die Stadt im Großraum von Los Angeles hat noch einiges mehr zu bieten. Zwei legendäre Straßen, zum Beispiel. Ein besonderes Einkaufszentrum. Und, natürlich, einen weltberühmten Vergnügungspark.

Santa Monica liegt etwa 26 Kilometer vom Zentrum von Los Angeles entfernt. Aber eigentlich fühlt es sich wie ein Stadtteil an. Aus gutem Grund, denn Santa Monica ist an drei Seiten von der Millionenstadt umgeben und an der vierten Seite liegt das Meer. Trotzdem ist die Stadt eigenständig, und es gelten dort sogar ganz eigene Gesetze. Eines sollte man als Tourist kennen: Es ist Fußgängern verboten, die Straßen an anderen Stellen als auf Fußgängerüberwegen und an Ampeln zu überqueren. Macht man es doch, steht das sogar unter Strafe.

Tipps und Inspirationen aus diesem Artikel gibt es in der folgenden Podcast-Folge von „In 5 Minuten um die Welt“ auch zum Hören – erzählt von Maurice Laaß.

Promis lieben Santa Monica

Direkt vor den Füßen der Millionenmetropole und trotzdem ruhig – das macht Santa Monica für Prominente so interessant. Der breite, an vielen Stellen von Lifeguards bewachte Traumstrand kann natürlich auch nicht schaden, zumal einige der wunderschönen Häuser direkt am Meer stehen. Die Strände mit bester Infrastruktur von Geschäften über Lokale bis hin zu Toiletten ziehen sich im Norden bis nach Malibu und im Süden reichen sie bis Redondo Beach – breit, mit feinem Sand und mit Gerätschaften, an denen so einige ihr Muskelspiel trainieren.

Stars wie Clark Gable und Greta Garbo lebten in Santa Monica, heute sind es Meryl Streep, Michelle Pfeiffer und Jeff Bridges. Zu den Berühmtheiten, die in der Stadt geboren wurden, zählen außerdem Sean Penn, Robert Redford, Anjelica Huston und Suzanne Vega. Die Chancen, den Stars zu begegnen, sind allerdings nicht groß – es sei denn, sie sitzen zufällig am Nachbartisch in Restaurants wie dem mit zwei Michelin-Sternen gekrönten Citrin and Mélisse (1104 Wilshire Blvd.).

Zum Sehen und gesehen Werden eignet sich auch der Ocean Front Walk, ein breiter Weg am Strand, der auch als Jogging-, Fahrrad- und Inline-Skater-Trainingsstrecke sehr beliebt ist. Auf der einen Seite säumen Palmen, auf der anderen Geschäfte und Restaurants den Ocean Front Walk. Straßenhändler und Musikanten verleihen der Promenade eine ganz besondere Atmosphäre.

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Was man unbedingt sehen und tun sollte

Hauptattraktion in der Stadt ist der Santa Monica Pier mit dem schon von Weitem sichtbaren gleichnamigen Freizeitpark. Er wurde 1909 erbaut und ist mit seinem Riesenrad und der Achterbahn ein beliebtes Ziel auch für die Nachbarn aus Los Angeles. Der Pier ist gleichzeitig auch das Ende der legendären Route 66 – und wenn wir schon mal bei berühmten Straßen sind: Auch der Highway 1, der an dieser Stelle Pacific Coast Highway heißt, führt durch Santa Monica.

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Wer in Santa Monica wohnt oder Urlaub macht, muss zum Shoppen nicht nach Los Angeles fahren (auch wenn der Rodeo Drive in Beverly Hills natürlich sehr verlockend ist). Mit der Third Street Promenade, einer der wenigen Fußgängerzonen im Großraum von Los Angeles, hat Santa Monica selbst eine reizvolle Einkaufsstraße. Viele Geschäfte und Restaurants finden sich in der Third Street Promenade, darunter Abercrombie&Fitch, American Apparel, Banana Republic, Barnes&Noble (Buchshop), Clarks, Converse, Desigual, Fred Segal, Guess, Patagonia, Quiksilver, Skechers und Victoria’s Secret. Straßenkünstler sorgen für eine schöne Stimmung – und das mit dem Sehen und gesehen Werden funktioniert auch hier.

Santa Monica – persönliche Tipps von Kapitän und Influencer Maurice Laaß:

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Was ist das beste Fortbewegungsmittel?
„Uber! Das ist in Kalifornien schon fast ein öffentliches Verkehrsmittel. Es existiert zwar auch ein Busnetz, das ist aber sehr unzuverlässig.“

Wie teuer ist ein Urlaub in Santa Monica?
„Es ist schon recht teuer. Im Allgemeinen ist das Preisniveau in Amerika etwas höher. Ich denke, mit 300 bis 400 Euro pro Woche ohne Unterkunft und Flug kommt man in Santa Monica gut hin. Wichtig: In Restaurants sollte man wirklich immer daran denken, Trinkgeld zu geben. 15 bis 20 Prozent sind hier üblich und gehören zum guten Ton. Auch im Supermarkt sollte man sich nicht wundern, dass man mehr bezahlt, als man eigentlich gedacht hätte: Steuern werden hier nicht auf den Waren angeben und erst an der Kasse dazugerechnet.“

Was man unbedingt tun sollte
„Man sollte sich auf jeden Fall ein Beach Cruiser Longboard oder Ähnliches besorgen. Damit kann man nämlich von Santa Monica aus über den Boardwalk, also auf der Strandpromenade, ganz bequem ins nächstgelegene Stadtviertel Venice Beach fahren, das ebenfalls einen Besuch wert ist. Und: Ein Workout am berühmten Muscle Beach machen. Hier ist Motivation garantiert!“

Wo gibt es die besten Restaurants?
„Ich liebe die mexikanische Küche und dass der Stadtteil ursprünglich mal mexikanisch war, merkt man direkt. Am Santa Monica Pier finden sich zahlreiche mexikanische Restaurants und ich habe noch nie so einen leckeren Burrito gegessen, wie hier. An der Ocean Avenue gibt es generell viele gute Restaurants, weiter stadteinwärts finden sich aber auch viele Trend-Lokale. Übrigens: Im Gegensatz zu vielen anderen Orten in den USA legt man in Santa Monica sehr großen Wert auf gesunde Ernährung. Aufgrund der direkten Lage an der Küste findet man dementsprechend auch in den meisten Restaurants Meeresfrüchte auf der Speisekarte.“

von Silke Böttcher

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