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8 Schiffswracks, die im Paradies verrotten

Wrack der „SS Ayrfield"
Das Wrack der „SS Ayrfield" liegt in einem Schiffsfriedhof bei Sydney (Australien). Im 2. Weltkrieg fungierte sie als Transportschiff und trägt dank ihrer grünen Bewohner heute den Beinamen „Schwimmender Wald"
Foto: Getty Images
rack des Schoners „Sweepstakes“
Fast schon idyllisch wirkt es, wie das Wrack des Schoners „Sweepstakes“ aus dem kanadischen Huron-See (Ontario) schimmert. Anders als man vermuten könnte, ist es dort nicht gesunken, sondern 1885 versenkt worden, nachdem es zuvor bei Cove Island havariert war. Eine Reparatur hätte sich nicht mehr gelohnt. Die „Sweepstakes“ ist heute die Attraktion im Fathom Five National Marine Park
Foto: Getty Images
MV Panagiotis, Griechenland, Zakynthos, Schiffswrack
Es ist eines der meistfotografierten Wracks in Europa, und sogar der Strand verdankt ihm seinen Namen: Denn Navagio, wie die Bucht auf der griechischen Insel Zakynthos heißt, bedeutet übersetzt Wrack. Bei dem Schiff handelt es sich um die MV Panagiotis...
Foto: Getty Images
MV Panagiotis, Griechenland, Zakynthos
Es gibt einige Theorien warum und wie die MV Panagiotis 1980 am Strand landete, und einige davon drehen sich darum, dass es als Schmugglerschiff im Einsatz gewesen sein soll. Was auch immer es transportierte: Der Kapitän behauptet, technische Probleme und schlechtes Wetter hätten dazu geführt, dass die Panagiotis strandete
Foto: Getty Images
Wrack der Viermastbark „Peter Iredale“, Fort Stevens
Seit 1906 rottet die Viermastbark „Peter Iredale“ an der US-Küste von Oregon in der Nähe von Fort Stevens dahin. Das Schiff lief beim Versuch, in die Mündung des Columbia River zu fahren, auf Grund. Wind und Gezeiten brachten es schließlich an die Stelle, wo es heute ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der Landschaft geworden ist
Foto: dpa picture alliance
„Cabo Santa Maria“, Boa Vista, Kap Verde
Der Frachter „Cabo Santa Maria“ brachte nicht nur seine gesamte Fracht, sondern auch sein Äußeres ungewollt auf die kapverdische Insel Boa Vista (dt.: „Schöne Aussicht"). Er strandete 1968
Foto: Getty Images
Vila Nova de Milfontes, Portugal, Schiffswrack
Eine düstere Legende verbirgt sich auch im Inneren der Überreste der „Vila Nova de Milfontes" am Strand des gleichnamigen Ortes in Portugal: Angeblich soll der Schlepper Schmuggelware an Bord gehabt und sich vor der Küstenwache versteckt haben. Dabei lief er auf Grund
Foto: Getty Images
Ship wreck / Schiffswrack Astron, Dominikanische Republik
Mittlerweile ist vom Wrack des Frachters Astron vor Punta Cana in der Dominikanischen Republik nur noch wenig über Wasser zu sehen, sodass es hauptsächlich eine Taucher-Attraktion ist. Gesunken ist die Astron im April 1978, als sie auf dem Weg nach Kuba in einen Sturm geriet, auf Grund lief und sank
Foto: dpa picture alliance

Rund um die Welt liegen gestrandete Schiffe an malerischen Küsten, in traumhaften Buchten und an herrlichen Stränden. TRAVELBOOK zeigt acht ehemalige Luxusliner, Schmuggelboote und Frachter, die allesamt ein dunkles Geheimnis in ihr sandiges Grab mitnehmen.

Wer mit dem Jeep über den 75-Mile-Beach braust, sieht Fraser Island an der Ostküste Australiens von seiner schönsten Seite. Wenn die Sonne dann noch im Zenit steht, der Sand sich um die Reifen wirbelt und die Brandung des Pazifiks tosend auf den Strand kracht, kann es sein, dass in dem Sandgewirbel plötzlich der Umriss eines dunklen Ungetüms auftaucht – und sich schemenhaft die Silhouette eines Schiffes abzeichnet, das da am Strand liegt. Es ist die S. S. Maheno, die an die australische Küste gespült wurde, nachdem sie 1905 als Luxusliner in See gestochen war und 1915 zum Kriegs-Lazarettschiff umgebaut wurde.

Wrack des Luxusliners S. S. Maheno auf Fraser Island in Australien

Wrack des Luxusliners S. S. Maheno auf Fraser Island in Australien
Foto: dpa picture alliance

 

Doch dieses Schiffsgerippe ist längst nicht das einzige, das an einem paradiesischen Ort vor sich hinrottet.

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