Sobald die ersten Lebkuchen im Supermarkt auftauchen, Adventskalender in den Regalen stehen und die Herbstjacke wieder zum täglichen Begleiter wird, wächst bei vielen die Vorfreude auf die Weihnachtszeit. Wer nicht bis Ende November warten möchte, kann schon jetzt zwischen Lichterketten, Glühweinduft und gebrannten Mandeln Weihnachtsmarkt-Luft schnuppern. TRAVELBOOK zeigt die ersten Winter- und Weihnachtsmärkte in Deutschland, die bereits im Oktober öffnen.
Bis zur eigentlichen Weihnachtsmarkt-Saison ist es bei den großen und bekannten noch eine Weile hin. Die meisten großen Märkte in Deutschland öffnen erst nach dem Totensonntag am 22. November, viele sogar zeitgleich am 23. November. Einige Städte läuten die Wintersaison jedoch deutlich früher ein. Den Auftakt macht traditionell das Bayreuther Winterdorf, gefolgt von ersten Wintermärkten in Hamburg.
Auch in Berlin könnte es schon Ende Oktober winterlich werden: Für die Winterwelt am Potsdamer Platz wird wie im vergangenen Jahr ein Saisonstart noch vor November erwartet. Konkrete Informationen zu Eröffnung und Programm hat die Stadt bislang allerdings noch nicht veröffentlicht.
Seit 2004 verwandelt sich der Ehrenhof am Alten Schloss jedes Jahr ab dem 15. Oktober in das Bayreuther Winterdorf, das damit als einer der ersten Wintermärkte Deutschlands gilt. Die Veranstalter werben mit Alpenflair, urigen Holzhütten und einer gemütlichen Atmosphäre rund ums Kaminfeuer. Neben Glühwein und winterlichen Spezialitäten sorgt ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm für vorweihnachtliche Stimmung lange vor dem ersten Advent. Geöffnet ist das Winterdorf täglich bis zum 31. Dezember von 11 bis 23 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 12 Uhr.
An dieser Stelle findest du Inhalte von Drittanbietern
Um mit Inhalten von Drittanbietern zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.
Gleich zwei frühe Wintermärkte in Hamburg
Nicht nur in Bayern beginnt die Wintersaison so früh, auch Hamburg meldet sich schon im Oktober mit Glühwein und Lichterketten. Tatsächlich öffnen in der Hansestadt gleich zwei der frühesten Wintermärkte Deutschlands: Den Anfang macht das Winterdeck auf dem Spielbudenplatz in St. Pauli. Ab dem 21. Oktober lädt die winterlich dekorierte Kaminlounge mit Glühwein und Heißgetränken zum Aufwärmen ein und versteht sich zugleich als Vorgeschmack auf den später folgenden Weihnachtsmarkt Santa Pauli.
Nur zehn Tage später, am 31. Oktober, folgt der Wandsbeker Winterzauber. Das Winterdorf mit Almhütten und Schlittschuhbahn bezeichnet sich selbst als Hamburgs erstes Winterdorf der Saison und läutet damit bereits rund fünfzig Tage vor Weihnachten die Glühweinzeit ein.
Noch vor dem Kalenderwechsel in den November startet auch der Steeler Weihnachtsmarkt in Essen in die Saison. Das besondere 2026: Der Markt feiert sein 50-jähriges Jubiläum und eröffnet deshalb bereits am 30. Oktober mit einem großen Festwochenende. Rund um den Kaiser-Otto-Platz erwartet Besucher neben dem klassischen Weihnachtsmarkt mit festlich geschmückten Buden auch besondere Jubiläumsaktionen. Als Wahrzeichen gilt die drehende Tanne, die laut Veranstaltern die größte ihrer Art in Europa sein soll.
Die meisten Weihnachtsmärkte ab November
Die meisten bekannten Weihnachtsmärkte Deutschlands öffnen 2026 erst nach dem Totensonntag. Dazu gehören unter anderem die großen Märkte in Berlin, Hamburg, Köln, München, Nürnberg und Dresden, die überwiegend am 23. November oder in den darauffolgenden Tagen in die Saison starten. Ein paar wenige öffnen aber schon davor:
Hamburg, Weihnachtsmarkt an der Apostelkirche: ab 12. November
Berlin, Historischer Weihnachtsmarkt auf dem RAW-Gelände: ab 12. November
Hamburg, Harburger Weihnachtsmarkt: ab 16. November
Köln, Nikolausdorf am Rudolfplatz: ab 19. November
Bochum, Bochumer Weihnachtsmarkt: ab 20. November
Wernigerode, Wernigeröder Weihnachtsmarkt: ab 21. November
Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen.
Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den
Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit
Tracking und Cookies entscheiden.
Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige
Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an
datenschutz@axelspringer.de.