Was drin ist, wie viel er kostet

Eurowings serviert jetzt Döner im Flugzeug

So sieht der Eurowings-Döner aus, der ab sofort auf vielen Flügen der Airline bestellt werden kann
Foto: Eurowings/Twitter

Der Berliner Kult-Snack erobert den Himmel: Ab sofort kann man sich im Flieger einen Döner bestellen. Der ist aber etwas anders als der „klassische“.

Auf ihrem offiziellen Twitter-Account postete die Airline bereits am 4. Februar ein Foto des beliebten Berliner Fast Foods mit der Überschrift: „Ab sofort an Bord: Hot Snacks wie Döner und Panini Caprese.“ Eurowings-Sprecherin Laura Karsten sagte auf TRAVELBOOK-Anfrage: „Wir haben den Döner vorab bei Testflügen beworben und angeboten, das kam sehr gut an. Daher haben wir uns entschieden, ihn ab sofort in unserem Sortiment anzubieten.“

Ohne Zwiebeln und Soße

Eurowings bietet den Döner laut Karsten auf einem „Großteil der Kurz- und Mittelstreckenflüge“ an. Laut der Bordspeisekarte, die man im Netz einsehen kann, wird der Airline-Döner so aussehen: Warmes Weizenfladenbrot mit Hähnchenfleisch, Krautsalat, Tomatenscheiben und Ziegenfrischkäse. Da ist also der Haken – es gibt keine Zwiebeln und keine Soße dazu. Der Verkaufspreis beträgt 6 Euro, im Menü mit Pommes und Getränk zahlt man 12 Euro. Für 8 Euro bekommt man einen Döner nur mit Getränk.

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Empfindliche Nasen müssen sich also nicht vor dem normalerweise sehr intensiven Geruch des Snacks fürchten, den dieser besonders in engen geschlossenen Räumen wie U-Bahn-Abteilen oder Bussen entfaltet – der Eurowings-Döner wird zunächst einmal ohne Zwiebeln und (Knoblauch-)Soße angeboten werden. „Wir versuchen aber natürlich auf Kundenwünsche einzugehen“, sagt die Airline-Sprecherin. Gegebenenfalls könnten sowohl die Erweiterung um Soße und Zwiebeln als auch der bei vielen Dönerfans beliebte Joghurt-Drink Ayran zu einem späteren Zeitpunkt eingeführt werden.

Eine Zubereitung wie in der Imbissbude wird es an Bord aber nicht geben, wie das Unternehmen auf Anfrage eines Twitter-Users mitteilte, der, wohl nicht ganz ernst gemeint, fragte: „Ist so ein Dönerspieß an Bord nicht gefährlich?“ Die Antwort: „Keine Sorge, der Döner wird bereits am Boden frisch zubereitet.“ An Bord werde er dann nur noch erwärmt. Ein weiterer Twitter-Nutzer sieht das Angebot eher skeptisch: „Da wird der Sitznachbar ganz sicher seine Freude dran haben, wenn ihm der ganze Pratsch auf die Hose fällt.“