Auch ein deutscher Ausdruck darunter

12 unübersetzbare Wörter aus aller Welt

Buchstabensuppe
Weltweit gibt es 6500 Sprachen und so viele Wörter, die wir davon gerne übernehmen würden
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Deutsch ist die meistgesprochene Muttersprache der EU, hat weltweit 120 Millionen Sprecher und besteht aus etwa 5,3 Millionen Wörtern. Darunter fehlen aber trotzdem ein paar Begriffe aus anderen Sprachen, die sich einfach nicht übersetzen lassen. TRAVELBOOK zeigt 11 Beispiele plus ein deutsches Wort, an dessen genauer Übersetzung andere Nationen scheitern.

„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“, sagte der österreichische Philosoph Ludwig Wittgenstein einst. Weltweit gibt es 6500 Sprachen – dabei kommen eine Menge Wörter zusammen, die sich gar nicht oder zumindest nicht eins zu eins übersetzen lassen. Wir haben die besten herausgesucht und sind uns einig, dass wir sie auch im Deutschen brauchen.

„Prozvonit“, Tschechisch

Wenn man das Handy extra klingeln lässt, wenn jemand einen anruft, um dann zurückzurufen, damit der erste Anrufer Geld spart.

„boketto“, Japanisch

Dieses Wort steht für den Moment, in dem man gedankenverloren in die Ferne sieht.

„Samar zu“, Arabisch 

Wenn man lange nach dem Sonnenuntergang noch wach bleibt, stundenlang mit Freunden redet und den Abend genießt.

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„Kalsarikännit“, Finnisch

Dieser Begriff bedeutet in etwa, sich in Unterhosen zu Hause zu betrinken. Prost!

Ein nackter Mann liegt auf dem Boden und trinkt aus einem Horn.

So in etwa sieht Kalsarikännit wohl aus (hier gleich ganz ohne Unterhose)
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„vacilando“, Spanisch

Dieses Wort beschreibt ein Prinzip, dem wir nur zustimmen können. Nämlich, dass die Erfahrung an sich wichtiger ist als das Reiseziel.

„Wabi-Sabi“, Japanisch

Dieser Ausdruck beschreibt die Kunst, Schönheit im Unvollkommenen zu sehen.

„Tartle“, Schottisch

Dieses Wort brauchen einige von uns wohl öfter, als uns lieb ist. Es beschreibt das Zögern, wenn man jemanden vorstellt, weil man seinen Namen vergessen hat.

„‘akihi“, Hawaiianisch

Das Wort beschreibt eine Situation, wie sie auf Reisen wohl jeder schon erlebt hat. Ein akihi-Problem hat man dann, wenn man einen Fremden nach dem Weg fragt und davon überzeugt ist, ihn sich gut eingeprägt zu haben, man aber nach der ersten Abzweigung nicht mehr weiß, ob man rechts oder links gehen soll.

Ein Hund steht alleine auf einem Zebrastreifen

Dieser Hund ist sich wohl auch nicht mehr ganz sicher, wie er ans Ziel kommt.
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„mångata“, Schwedisch

Das Wort beschreibt ein wunderschönes Naturschauspiel – nämlich, wenn sich der Mond auf der Wasseroberfläche spiegelt.

„Tingo“, Rapanui (Sprache der Oster-Inseln)

Dieses Wort steht für eine weniger schöne Aktion. Es wird verwendet, wenn man nach und nach alle Besitztümer des Nachbarn stiehlt, indem man sie leiht und nicht wieder zurückgibt.

„L’appel du vide“, Französisch

Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff „Ruf des Abgrunds“ und beschreibt den instinktiven Drang zu springen, wenn man an hoch gelegenen Orten steht.

„Fernweh“, Deutsch

Unser Dauerzustand.