Tödliche Tierwelt

Die gefährlichsten Tiere der Welt – und wie man sich schützt

Zu Land, im Wasser oder in der Luft – diese Tiere sind jedes Jahr für unzählige Todesfälle verantwortlich. Sie töten mit ihren Zähnen, aufgrund purer Kraft oder sogar mit Gift – dabei ist das tödlichste Tier der Welt auch zugleich mit Abstand das kleinste auf unserer Liste.

Bei dem Gedanken an gefährliche Tiere haben die meisten Menschen vermutlich Tiere wie den Wolf oder den weißen Hai vor Augen. Dabei kommen beide gar nicht in der Liste der gefährlichsten Tiere der Welt vor. Stattdessen finden sich unter den gefährlichsten Tieren der Welt eine Schlange, eine Qualle, ein Büffel und auf Platz 1: die Mücke!

TRAVELBOOK weiß, vor welchen Tieren Sie sich hüten sollten.

Das mit Abstand tödlichste Tier: Der Moskito

Trotz ihrer geringen Größe sind Moskitos die weltweit größten Killer im Tierreich

Trotz ihrer geringen Größe sind Moskitos die weltweit größten Killer im Tierreich
Foto: Getty Images

Das absolut tödlichste Tier auf unserer Liste ist vielleicht auch das überraschendste – es ist kein Fleischfresser und hat auch keine spitzen Reißzähne, doch tötet jährlich weltweit laut „Epoch Times“ mit seinem Stich mehr als eine Million Menschen. Moskitos verbreiten todbringende Krankheiten wie Malaria, den West-Nil-Virus oder Gelbfieber und sind deshalb so besonders gefährlich.

Wer sich schützen will, sollte unbedingt auf effektiven Mückenschutz setzen: Wie Sie sich auf Reisen vor Mücken schützen.

Die gefährlichste Schlange der Welt: Die Sandrasselotter

Auch die Westafrikanische Sandrasselotter zählt zu den giftigsten Tieren der Welt

Auch die Westafrikanische Sandrasselotter zählt zu den giftigsten Tieren der Welt
Foto: dpa picture alliance

Diverse Medien wie die „Morgenpost“ bezeichnen die Sandrasselotter als gefährlichste Schlange der Welt, die jährlich bis zu 10 000 Menschen tötet – allein 8000 davon in Indien. Sie kommt aber von West- und Zentralafrika über Nordafrika und im Mittleren Osten, Pakistan und auf Sri Lanka vor. Sie ist deshalb so gefährlich, weil sie sich häufig in der Nähe von Häusern aufhält und nicht selten sofort zum Angriff übergeht, wenn sie erschreckt wird.

Das gefährlichste Landsäugetier: Das Nilpferd

Das Nilpferd ist eines der gefährlichsten Tiere der Welt – sein Maul zeigt, warum

Das Nilpferd ist eines der gefährlichsten Tiere der Welt – sein Maul zeigt, warum
Foto: Getty Images

Laut „BBC“ töten Nilpferde bis zu 500 Menschen jährlich und sind damit die gefährlichsten Landsäugetiere der Welt. Sie leben in Mittel- und Südafrika, können nahezu drei Tonnen wiegen und greifen vor allem dann an, wenn Menschen ihnen zu nahekommen und sie sich dadurch provoziert fühlen.

Die Gefahr im Wasser: Das Krokodil

Laut „SZ“ sterben jährlich mehr als 1000 Menschen durch den Angriff eines Krokodils – die Tiere leben in Indien, Afrika, Australien, Süd- und Mittelamerika und Florida. Ihr Kiefer hat laut „Welt“ eine Beißkraft von gut vier Tonnen – ein Me

Das Krokodil zählt wegen seiner hohem Beißkraft zu den gefährlichsten Tieren der Welt

Das Krokodil zählt wegen seiner hohem Beißkraft zu den gefährlichsten Tieren der Welt
Foto: Getty Images

nsch beißt demnach vergleichsweise nur mit einer Kraft von 0,1 Tonnen zu.

Die giftigste Qualle der Welt: Die Würfelqualle (Seewespe)

Die Australische Würfelqualle wird auch Seewespe genannt und ist die giftigste Qualle der Welt

Die Australische Würfelqualle wird auch Seewespe genannt und ist die giftigste Qualle der Welt
Foto: dpa picture alliance

Schmerzen, Hautverätzungen, Übelkeit, Muskelkrämpfe und Lähmungen – laut „In Australien“ handelt es sich beim Gift der Würfelqualle um eines der stärksten im gesamten Tierreich. Sie hat bis zu 60 je drei Meter lange Tentakel, die Wirkung des Giftes setzt sofort ein und kann bereits nach wenigen Minuten tödlich sein.

Das gefährlichste Wild Afrikas: Der Kaffernbüffel

Der Kaffernbüffel wird aufgrund seiner Aggressivität auch „Schwarzer Tod“ genannt

Der Kaffernbüffel wird aufgrund seiner Aggressivität auch „Schwarzer Tod“ genannt
Foto: Getty Images

Bis zu 700 Kilo schwer und äußerst reizbar – er ist ein Herdentier und bekannt dafür, dass er sogar Löwen in die Flucht schlägt, die eigentlich Jagd auf ihn machen wollen. Laut „Welt“ ist der Kaffernbüffel das gefährlichste Wild in Afrika, wo er vorkommt. Laut „T-Online“ werden jährlich bis zu 200 Menschen von den Büffeln getötet. Daher werde das Tier auch ehrfurchtsvoll „Der schwarze Tod“ genannt.

Gefahr im Rudel: Der Löwe

Löwen sind gefürchtete Jäger und zählen deswegen zu den gefährlichsten Tieren der Welt

Löwen sind gefürchtete Jäger und zählen deswegen zu den gefährlichsten Tieren der Welt
Foto: Getty Images

Laut „Telegraph“ dösen die Raubkatzen zwar bis zu 20 Stunden am Tag, töten aber dennoch jährlich bis zu 250 Menschen. Die in Afrika und Asien vorkommenden Raubkatzen können bei der Jagd bis zu 81 km/h schnell werden, die Weibchen jagen im Rudel.

Der schwere Gigant: Der Elefant

Elefanten sind meistens friedlich, können aber, wenn sie sich verteidigen, dem Menschen sehr gefährlich werden

Elefanten sind meistens friedlich, können aber, wenn sie sich verteidigen, dem Menschen sehr gefährlich werden
Foto: Getty Images

Laut „SZ“ kommen durch Elefanten jährlich ebenfalls 500 Menschen um, da die Tiere, obschon meist friedlich, bei einem „Wutanfall“ tödlichen Schaden anrichten können – sie trampeln mit ihren bis zu fünf Tonnen Gewicht mühelos alles nieder, schlagen mit ihren Rüsseln zu oder spießen im schlimmsten Fall ihr Opfer gar mit den Stoßzähnen auf. Elefanten leben sowohl in Afrika als auch in Asien.

Gefahr in Nordamerika: Der Grizzlybär

Auch Grizzlys gehören zu den gefährlichsten Tieren der Welt

Auch Grizzlys gehören zu den gefährlichsten Tieren der Welt
Foto: Getty Images

Sein Biss ist stark genug, um eine Bowlingkugel zu zerbeißen, und noch dazu kann er bis zu 35 km/h schnell werden – einem Grizzly möchte man nun wirklich nicht in die Quere kommen. Laut „G Adventures“ sind sie zwar Allesfresser, doch greifen sie Menschen meist nur dann an, wenn sie Angst um ihre Jungen haben. Bei bis zu 270 Kilo Kampfgewicht lässt man es darauf besser nicht ankommen.