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Mega-Aquarium „AquaDom” in Berlin geplatzt

Beliebte Berliner Attraktion „AquaDom“

Riesen-Aquarium im „SeaLife“ geplatzt! Hunderte Gäste evakuiert 

AquaDom im SeaLife geplatzt
Trümmerteile auf der Karl-Liebknecht-Straße in Berlin – das Mega-Aquarium „AquaDom“ ist am frühen Morgen des 16. Dezember geplatztFoto: picture alliance/dpa | Christoph Soeder

16 Meter hoch, mehr als 11 Meter breit und ein Fassungsvermögen von einer Million Liter Wasser: Der „AquaDom“ war das Highlight im „SeaLife“ in Berlin. Nun ist die berühmte „Röhre“, durch die Besucher mit einem Fahrstuhl fahren konnten, geplatzt. Feuerwehr und Polizei sind weiter im Großeinsatz, Hotelgäste mussten evakuiert werden und Wasser floss von allen Seiten auf die Straßen. Das Desaster im Überblick.

Um 5:43 Uhr geht der Alarm laut „Tagesspiegel“ bei den Einsatzkräften ein, denen sich kurz darauf mitten im Herzen von Berlin, unweit vom Berliner Dom, Alexanderplatz und Hackeschen Markt, ein Bild der Zerstörung bietet. Trümmerteile auf der Straße sowie durch den Druck zersprungene Fenster und Türen: Die beliebte Touristen-Attraktion „AquaDom“ mit rund 1500 Fischen ist aus noch unerklärlichen Gründen geplatzt. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt und in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Die Fische haben laut einem Feuerwehrsprecher leider nicht überlebt. Das bestätigte auch Franziska Giffey, die Regierende Bürgermeisterin von Berlin, laut der „Berliner Morgenpost.“

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Das einst größte freistehende zylindrische Aquarium der Welt stand in dem Gebäudekomplex namens „DomAquarée“, in dem sich auch das Großaquarium „SeaLife“ und das Radisson Collection Hotel befinden. Alle Hotelgäste wurden evakuiert, Feuerwehr und Polizei sind weiter im Einsatz und die Lage ist aktuell noch unübersichtlich. Laut „Tagesspiegel“ prüft aktuell ein hinzugezogener Statiker des Bezirksamts Mitte, ob das Hotelgebäude Risse aufweist und ob Einsturzgefahr besteht.

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Glück im Unglück

So tragisch das Desaster ist, so befanden sich zum Glück keine Gäste während des Platzens des „AquaDoms“ in der Empfangshalle. Zwar war das Hotel geöffnet, allerdings war es zum Unglückszeitpunkt noch sehr früh. Auch das „SeaLife“, dessen Ausgang durch den „AquaDom“ führt, hätte erst um 10:00 Uhr seine Pforten für die Besucher geöffnet. „Trotz aller Zerstörung haben wir großes Glück gehabt“, sagte Franziska Giffey laut der „Morgenpost“. „Wenn das alles nicht um 5.45 Uhr, sondern nur eine Stunde später passiert wäre, dann müssten wir nun über furchtbare menschliche Schäden berichten.“

Der AquaDom wurde erst kürzlich renoviert

Erst im Sommer 2022 eröffnete der 2003 eingeweihte „AquaDom“ wieder – nach mehr als 2,5 Jahren andauernden Umbauarbeiten. Denn die Renovierung fiel mitten in die Corona-Pandemie. Ob der „AquaDom“ nach dem Platzen nun wieder aufgebaut wird, bleibt abzuwarten. Die Fische im „SeaLife“ sind zum Glück bisher nicht gefährdet – das Aquarium vermeldete jedoch bereits die „vorübergehende Schließung“. Denn aktuell haben die Sicherungs- und Aufräumarbeiten oberste Priorität.

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