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„Blue Origin“

Amazon-Chef Bezos will schon im April Menschen ins Weltall bringen

Eine Illustration der New Shepard, die Teil des Weltraumprogramms Blue Origin von Jeff Bezos ist
Eine Illustration der New Shepard, die Teil des Weltraumprogramms „Blue Origin“ von Jeff Bezos istFoto: dpa picture alliance / Blue Origin/Cover Images

Jeff Bezos, der reichste Mensch der Welt, will mit seinem eigenen Weltraumprogramm schon im April Menschen in die Erdumlaufbahn schießen. TRAVELBOOK zeigt, wie der aktuelle Stand der Mission „Blue Origin“ ist.

Schon in wenigen Monaten will Amazon-Chef Jeff Bezos mit seinem privaten Weltraumprogramm „Blue Origin“ die ersten Menschen in den Weltraum bringen. Am Donnerstag habe das Unternehmen den 14. Testflug der Rakete „New Shepard“ und der dazugehörigen Kapsel erfolgreich absolviert. Wie CNBC berichtet, war der Testflug eine der wenigen noch fehlenden Vorbereitungen bis zum ersten Flug mit der Crew. Es handele sich um den ersten von zwei Testflügen, die zeigen sollen, ob der endgültige Flug in dieser Weise durchgeführt werden kann. So will man kurzfristige Änderungen vermeiden.

Laut CNBC soll der zweite Testflug spätestens Ende Februar stattfinden, bei dem dann auch die Crew ein- und aussteigen wird, jedoch noch nicht mitfliegen soll. Der darauf folgende erste Flug mit der Crew soll spätestens Anfang April durchgeführt werden.

Die Pläne von Jeff Bezos mit „Blue Origin“

Bezos entwickelt das Weltraumprogramm „Blue Origin“ seit Jahren. Tatsächlich bekam das Unternehmen sogar schon Zuschüsse von der Nasa für die Entwicklung von Mondlande-Funksystemen, wie „Business Insider“ berichtete. Bereits vorgestellt wurde außerdem das Mondlandefahrzeug „Blue Moon“, mit dem, wenn es nach Bezos geht, schon 2024 Amerikaner auf dem Mond fahren sollen.

Eines schließt Bezos allerdings aus: Er will, im Gegensatz zu seinem Konkurrenten Elon Musk und dessen Unternehmen Space X, nicht zum Mars fliegen. Der Planet sei seiner Meinung nach einfach zu weit weg.