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Das gilt aktuell für Reisen von und nach China

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Das gilt aktuell für Reisen von und nach China

China Corona
Deutschland hat für Einreisende aus China eine Testpflicht eingeführt. Seit Mitternacht ist sie in Kraft.Foto: picture alliance/dpa/SOPA Images via ZUMA Press Wire | Ren Yong

Wegen der rasant gestiegenen Corona-Fallzahlen in China hat Deutschland eine Testpflicht für Einreisende aus der Volksrepublik eingeführt. Das Auswärtige Amt rät zudem derzeit von nicht notwendigen Reisen nach China ab.

Das Auswärtige Amt (AA) rät „aktuell von nicht notwendigen Reisen“ nach China ab. Die Infektionszahlen befänden sich dort derzeit auf dem höchsten Stand seit Beginn der Pandemie, und das chinesische Gesundheitssystem sei überlastet, heißt es zur Erklärung in den Reise- und Sicherheitshinweisen des AA.

Reisende aus China müssen ab jetzt vor dem Abflug nach Deutschland einen negativen Corona-Test vorlegen. Seit Mitternacht gelten wegen der massiven Corona-Welle in der Volksrepublik und aus Sorge vor neuen Virusvarianten verschärfte Einreiseregeln. Betroffene müssen einen maximal 48 Stunden alten negativen Test vorlegen. Es reicht ein Antigenschnelltest. Die Kontrolle erfolgt über die Fluggesellschaften.

Abwasser von Flugzeugen aus China wird untersucht

Nach der Landung sollen Reisende zudem auf Behördenanforderung stichprobenartig getestet werden können. Deutschland will, wie andere Länder, außerdem das Abwasser von Flugzeugen aus China auf mögliche neue Coronavirus-Varianten untersuchen. Deutschland setzt damit gemeinsame Empfehlungen der EU-Staaten um.

Das Bundeskabinett hatte dafür in der vergangenen Woche die Corona-Einreiseverordnung geändert. Neben der Ausweisung von sogenannten Virusvariantengebieten können jetzt auch Gebiete festgelegt werden, in denen „eine besorgniserregende Virusvariante aufzutreten droht“ mit entsprechenden Einschränkungen für Reisen. Diese Einstufung gilt laut Robert Koch-Institut seit Montag (9. Januar) 0.00 Uhr für China (ausgenommen ist Hongkong).

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Aktuelle Einreise-Regeln für China

Aktuell ist die Einreise nach China nur für Inhaber von diplomatischen, Dienst-, Courtesy- und C-Visa möglich. Touristische Reisen nach China sind weiterhin nicht möglich, schreibt das Auswärtige Amt auf seiner Website.

Flugreisende, die von Deutschland nach China einreisen wollen, müssen ein negatives RT-PCR-Testergebnis (Nasen-Rachenabstrich) vorlegen. Der Test muss innerhalb von 48 Stunden vor Abflug durchgeführt werden und das Ergebnis anschließend in die Gesundheitserklärung des chinesischen Zolls eingetragen werden.

Alle aus dem Ausland in China einreisenden Personen müssen sich nach Ankunft einer Infektionskontrolle unterziehen. Dies gilt auch für Geimpfte und Genesene. Einreisende, „deren Gesundheitserklärung sowie Kontrollergebnis unauffällig sind, dürfen ohne Einschränkungen an ihren Zielort weiterreisen“, schreibt das AA weiter. Personen mit Auffälligkeiten müssen einen Schnelltest durchführen. Fällt das Ergebnis positiv aus, dürfen Personen, die keine oder nur leichte Symptome und keine schwere Vorerkrankung haben, sich in häusliche Quarantäne begeben. Das Auswärtige Amt weist darauf darauf hin, dass „weitere infektionsrechtliche Maßnahmen für Bewegungen von Ausländern innerhalb Chinas“ in den Provinzen, Städten, Stadt- und Wohnbezirken sehr unterschiedlich gehandhabt werden und jederzeit geändert werden können.

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Corona-Beschränkungen in China

Trotz immens angestiegener Infektionszahlen hat China seit Anfang Dezember 2022 die Corona-Einschränkungen gelockert. Seitdem können beispielsweise öffentliche Verkehrsmittel und Flughäfen auch ohne PCR-Test genutzt werden. Vor dem Betreten von Innenräumen (insbesondere Gastgewerbe, Behörden, Krankenhäuser etc.) muss jedoch weiterhin ein negativer PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorgelegt werden. Gleiches gilt für den Besuch touristischer Sehenswürdigkeiten wie Nationalparks. Hier ist ebenfalls ein negativer PCR-Test vorzulegen. Zudem ist meist eine Voranmeldung nötig.

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist in China in sämtlichen Verkehrsmitteln wie auch in zahlreichen Gebäuden verpflichtend.

Mit Material von dpa

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