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ADFC-Ranking

Die 6 fahrradfreundlichsten Städte in Deutschland

die fahrradfreundlichsten Städte in Deutschland
Der ADFC hat zum neunten Mal die fahrradfreundlichsten Städte in Deutschland ausgezeichnetFoto: dpa picture Alliance

Bereits zum neunten Mal hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) im Herbst 2020 für seinen Fahrradklima-Test eine große Umfrage gemacht. Jetzt wurde die Studie veröffentlicht, TRAVELBOOK zeigt die Ergebnisse.

230.000 Radfahrende aus ganz Deutschland haben über die Fahrradfreundlichkeit von mehr als 1000 Städten abgestimmt. Jetzt stehen die Gewinner des ADFC-Fahrradklima-Tests 2020 fest. Verkündet hat sie Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer am Dienstagmorgen. TRAVELBOOK zeigt die fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands im Überblick.

Die 6 fahrradfreundlichsten Städte in Deutschland

In dem Ranking wurden jeweils Städte unterschiedlicher Größe bezüglich ihrer Fahrradfreundlichkeit miteinander verglichen. Bei den Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern belegt Bremen Platz 1 und erhielt die Note 3,6. In der Klasse über 200.000 Einwohner machte Karlsruhe das Rennen (Note 3,1), Göttingen ist die fahrradfreundlichste Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnern (Note 3,3). Bei den Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern machte das niedersächsische Nordhorn mit Note 2,6 das Rennen, und Baunatal in Hessen belegt Platz 1 in der Klasse über 20.000 Einwohner (Note 2,4).

Berlin erhielt einen Sonderpreis für starke Verbesserungen in puncto Radfreundlichkeit seit Beginn der Corona-Pandemie. Als beste Aufholer-Stadt wurde Frankfurt am Main ausgezeichnet.

Die Gewinner in der Übersicht:

  • Karlsruhe (Note 3,1, Platz 1 in der Klasse über 200.000 Einwohner)
  • Bremen (Note 3,6, Platz 1 in der Klasse über 500.000 Einwohner)
  • Göttingen (Note 3,3, Platz 1 in der Klasse über 100.000 Einwohner)
  • Nordhorn (Note 2,6, Platz 1 in der Klasse über 50.000 Einwohner)
  • Baunatal (Note 2,4, Platz 1 in der Klasse über 20.000 Einwohner)

Die Umfrageteilnehmer konnten Noten in vielen unterschiedlichen Kategorien vergeben, die sich auf Anzahl und Zustand der Radwege bezogen, aber auch auf Sicherheitsaspekte sowie etwa die Anzahl an Verkehrskontrollen von Autofahrern, die Radwege zuparkten.

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Investitionen in Milliardenhöhe im Radverkehr geplant

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer erklärte: „Das Fahrrad ist so viel mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Ich will, dass Radfahren wieder viel öfter Energie, Genuss, Lebensfreude wird. Deutschland Fahrradland ist keine Fantasie, sondern wird immer mehr zur Realität.“ Man werde bis 2023 eine „Rekordsumme“ von 1,46 Milliarden Euro bereitstellen, um den Radverkehr in Deutschland zu verbessern.