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Kroatien ist Mitglied des Schengen-Raum: Änderungen für Urlauber

Ein Überblick

Kroatien ist Mitglied der Eurozone – das ändert sich für Reisende  

Kroatien ist mit Start des Jahres 2023 Teil der Eurozone
Kroatien ist mit Start des Jahres 2023 Teil der Eurozone Foto: Getty Images

Jeden Sommer stehen Touristen an der Grenze zu Kroatien stundenlang im Stau. Damit ist jetzt Schluss, denn das Adria-Land ist nun Teil des Schengen-Raums. TRAVELBOOK klärt auf, was der Beitritt für Urlauber bedeutet.

Mit dem Start in das Jahr 2023 ist der Beitritt Kroatiens zum Schengen-Raum vollbracht und die Grenzkontrollen sind frei. Das Land führt zudem als Landeswährung den Euro ein und verabschiedet sich von der Währung Kuna. Die Notenbankpräsidentin Christine Lagarde erklärte am Sonntag: „Ich heiße Kroatien in der Eurofamilie und am Tisch des EZB-Rats in Frankfurt willkommen. Kroatien hat hart gearbeitet, um das 20. Mitglied des Euroraums zu werden und es hatte Erfolg. Ich gratuliere dem kroatischen Volk.“

Kroatien tritt Schengen-Raum bei: Änderungen bei der Einreise

Die Kontrollen an den Landgrenzen des beliebten Urlaubslands zu anderen Schengen-Staaten fallen weg, was eine Erleichterung für viele Reisende sein wird. Denn in den Sommermonaten standen Reisende aus Deutschland bisher im Sommer oft stundenlang im Stau, um ins Land zu kommen. An den Flughäfen soll es zudem ab dem 26. März 2023 keine Passkontrollen mehr geben. Für Touristen wird die Reise in das Adria-Land ab jetzt also deutlich einfacher.

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Kroatien führt den Euro ein

Ein weiterer Pluspunkt: Neben der vereinfachten Einreise muss man jetzt auch kein Geld mehr in Wechselstuben umtauschen lassen. Denn seit dem 1. Januar kann man in Kroatien mit Euro bezahlen. Bis einschließlich 14. Januar kann auch noch mit Kuna bezahlt werden. Dazu heißt es in einer Mitteilung des Europäischen Verbraucherzentrums: „Im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis einschließlich 14. Januar 2023 werden in Kroatien somit zwei Währungen parallel in Umlauf sein. Ab dem 15. Januar ist der Euro alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel. Es ist dann nicht mehr möglich, mit Kuna zu bezahlen.“ Somit ist Kroatien das 20. Land, dass die Gemeinschaftswährung Euro benutzt.

Mit Material von der dpa

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