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Karibik-Kreuzfahrten: Diese Kleidung sollten Sie nicht tragen

Achtung!

Auswärtiges Amt warnt: Kleidung, die auf Karibik-Kreuzfahrten richtig Ärger bringt

Achtung beim Landgang auf Karibik-Kreuzfahrten: Wer hier die falsche Kleidung trägt, kann sogar im Gefängnis landen!
Achtung beim Landgang auf Karibik-Kreuzfahrten: Wer hier die falsche Kleidung trägt, kann sogar im Gefängnis landen! Foto: iStock /Joel Carillet

Aufgepasst beim Kofferpacken – wer die falsche Kleidung mit in den Urlaub nimmt, kann richtig Ärger bekommen. In manchen Inselstaaten droht schlimmstenfalls sogar Gefängnis. TRAVELBOOK weiß, welche Outfits Sie bei der nächsten Kreuzfahrt besser zuhause lassen.

Wer eine Kreuzfahrt in die Karibik macht, wird seinen Koffer wohl für einen Urlaub mit hohen Temperaturen packen. Badehose, Flip-Flops, T-Shirts, vielleicht auch etwas Elegantes für die Abendessen an Bord. Keinesfalls jedoch sollte man auf einer Kreuzfahrt in die Karibik eine ganz bestimmte Sorte Kleidung mitnehmen.

Gemeint ist Kleidung mit militärischen Tarnfarben und/oder -mustern. Denn das Tragen ist in manchen Karibikstaaten für Zivilpersonen verboten. So weist das Auswärtige Amt in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen für Barbados explizit auf das Verbot hin. Dort heißt es: „Es ist untersagt, in der Öffentlichkeit Kleidung in militärischer Tarnfarbe oder Muster zu tragen, dies ist ausschließlich dem Militär vorbehalten.“ Dasselbe Verbot herrscht auf Trinidad und Tobago. Auch hier wird vonseiten des Auswärtigen Amts davor gewarnt, „militärähnliche Tarnkleidung jeglicher Art und Farbe“ zu tragen.

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Von Geld- bis Gefängnisstrafe

Auch auf St. Kitts gilt das Verbot laut der Seite „Karibik Urlaub“. Auf Antigua kann das Tragen solcher Kleidung laut dem „Antigua Observer“ gar mit einer Geldstrafe in Höhe von 2000 Dollar (ca. 1755 Euro) oder schlimmstenfalls einem Jahr Gefängnis geahndet werden. Doch nicht nur in der Karibik, sondern auch in anderen Ländern ist das Tragen von Tarnkleidung strafbar, so laut „Telegraph“ unter anderem in Saudi-Arabien.

Doch informieren Kreuzfahrt-Agenturen ihre Gäste auch über dieses Verbot? Auf TRAVELBOOK-Anfrage reagierten alle kontaktierten Firmen erst einmal mit belustigtem Erstaunen. Von dieser Sachlage habe man noch nie gehört, hieß es vielfach.

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ZUM ANGEBOT

Ein Sprecher von TUI Cruises sagte schließlich: „Unsere Gäste werden bei Reisen in betreffende Regionen bereits schriftlich vorab über das Camouflage-Verbot informiert, und zusätzlich weisen wir auch an Bord vor jedem Landgang noch einmal darauf hin.“ Fälle, bei denen Gäste eines Kreuzfahrtschiffes schon einmal wegen des Tragens von Tarnkleidung Ärger bekommen hätten, habe es bei keiner der kontaktierten Agenturen gegeben. So oder so: Wer Stress vermeiden will, sollte einfach auf andere Kleidung bei der Karibik-Kreuzfahrt setzen. Sicher ist sicher!

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